Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 16. Januar 2015
  • Unternehmen

    Schlumberger baut Tausende Stellen ab

    Das US-französische Erdöl-Dienstleistungsunternehmen Schlumberger streicht weltweit 9000 Jobs. Grund für diese Kürzungen sei der gefallene Ölpreis, teilte der Konzern mit. Mit der Umstrukturierung stelle sich das Unternehmen auf die erwartete verminderte Aktivität in diesem Jahr ein. Mit dem Sozialplan fallen demnach 7,5 Prozent der Posten weg. Welche Regionen von dem Stellenabbau betroffen sein werden, blieb zunächst offen. Schlumberger verbuchte demnach im vierten Quartal des vergangenen Jahres einen Gewinn in Höhe von 302 Millionen Dollar - das waren 82 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Seit Monaten fällt der Ölpreis, seit Juni brachen die Preise um mehr als 50 Prozent ein. Schlumberger sprach vor diesem Hintergrund von "unsicheren" Rahmenbedingungen, gegen die vorgegangen werden müsse. (AFP)

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  • Sonntag, 22. Januar 2017
  • Elektromobilität
    Auto-Importeure glauben an Siegeszug von Elektroautos

    Die Auto-Importeure Renault und Nissan glauben an einen schnellen Siegeszug der Elektromobilität in Deutschland. Renault-Deutschlandchef Uwe Hochgeschurtz sagte der "Bild am Sonntag": "Ich bin fest davon überzeugt, dass wir den Durchbruch der Elektromobilität in Deutschland schon erlebt haben." Nissan-Europachef Thomas Hausch zog einen Vergleich zur Popcorn-Herstellung in der Pfanne: "Das Knacken hat in Deutschland angefangen." Die Affäre um manipulierte Diesel-Abgase habe dazu beigetragen. Für 2017 rechnen die Firmen erneut mit einem guten Jahr, obwohl der Importeursverband eine Stagnation der Verkaufszahlen erwartet. Der Nissan-Manager erklärte: "Wenn der Markt wirklich stagniert, dann wird das auf sehr hohem Niveau sein und deshalb nicht schlimm." Sein Renault-Kollege sagte: "Wir rechnen mit leichtem Wachstum. Aber selbst wenn nicht, reden wir immer noch über eines der besten Automobiljahre überhaupt." (dpa)

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  • Brexit
    Deutsche-Bank-Vorstand: London bleibt Top-Finanzplatz

    London wird sich nach Einschätzung von Deutsche-Bank-Finanzchef Marcus Schenck auch nach dem Brexit als europäisches Finanzzentrum behaupten können. "Es ist etwas naiv zu glauben, dass irgendeine europäische Stadt London als Finanzplatz ablösen könnte", sagte Schenck der "Welt am Sonntag". "Die City ist ein über 30 Jahre gewachsener Mikrokosmos, den man nicht einfach nachbilden kann." Die Entscheidung der Briten, der Europäischen Union den Rücken zu kehren, hat in der Bankenbranche für Unruhe gesorgt. So bereiten sich die ersten Banken nach der Festlegung von Premierministerin Theresa May auf einen "harten Brexit" konkret auf einen Umzug auf das europäische Festland vor, weil die Institute bei einem Ausscheiden Großbritanniens aus dem EU-Binnenmarkt keine Produkte mehr von London aus in den übrigen 27 EU-Staaten verkaufen können. (rts)

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