Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 22. Januar 2016
  • Quartalszahlen

    Schlumberger baut massiv Jobs ab

    Der weltgrößte Technik-Dienstleister in der Ölbranche, der US-Konzern Schlumberger, hat als Reaktion auf den niedrigen Ölpreis weitere 10.000 Stellen abgebaut. Insgesamt hat der Konzern damit seit dem Beginn des Preisverfalls beim Öl bereits 30.000 Jobs gestrichen. Allein im letzten Quartal des Jahres 2015 sei ein Nettoverlust von 1,016 Milliarden Dollar aufgelaufen, teilte Schlumberger in Houston/Texas mit. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres hatte noch ein Gewinn von 300 Millionen Dollar zu Buche gestanden. Der Umsatz im Schlussquartal 2015 ging verglichen mit dem Jahr zuvor um 39 Prozent auf 7,744 Milliarden Dollar zurück. Schlumberger leidet unter den Entscheidungen von Ölriesen wie BP, Shell oder Exxon, die aufgrund niedriger Einnahmeerwartungen geplante Investitionen, etwa in neue Bohrungen, streichen. (dpa)

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  • Montag, 30. Mai 2016
  • Haushalt
    Frankreichs Wirtschaft besser in Schwung als gedacht

    Die französische ­­­­­Wirtschaft ist­­­­­ zu Jahresbeginn kräftiger gewachsen als bislang angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt stieg von Januar bis März um 0,6 Prozent zum Vorquartal, wie das Statistikamt Insee in Paris mitteilte. In einer ersten Schätzung war noch von einem Plus von 0,5 Prozent die Rede gewesen, nachdem es im vierten Quartal 2015 noch 0,4 Prozent waren. Wachstumstreiber war diesmal vor allem der private Konsum, der um 1,0 Prozent zulegte. Die Investitionen erhöhten sich um 1,6 Prozent. Die nach Deutschland zweitgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone schwächelt seit Jahren und leidet unter einer hohen Arbeitslosigkeit. Letztere ist im April allerdings den zweiten Monat in Folge gesunken, was die Hoffnung auf eine Trendwende weckt. (rts)

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  • Unternehmen
    ASR will mit Börsengang drei Mrd Euro einsammeln

    Der für die kommende Woche geplante Börsengang soll dem niederländischen Versicherer ASR zwischen 2,7 und 3,3 Milliarden Euro in die Kasse spülen. Die rund 52 Millionen Aktien würden voraussichtlich in einer Preisspanne zwischen 18 und 22 Euro angeboten, teilte der verstaatlichte Konzern mit. Mit der möglichen Mehrzuteilung von knapp acht Millionen Aktien würden bis zu 40 Prozent des viertgrößten Versicherers des Landes an der Börse platziert. Dem Staat würde der Gang auf das Parkett am 10. Juni zwischen 1,08 und 1,32 Milliarden Euro einbringen. ASR entstand aus dem Versicherungsgeschäft der früheren belgischen Finanzgruppe Fortis, die in der Finanzkrise von der niederländischen Regierung zusammen mit der ABN Amro verstaatlicht wurde. Der Staat hatte immer wieder betont, ASR reprivatisieren zu wollen. (rts)

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  • Fusionen
    Keine Übernahme von PostNL durch Bpost

    Eine Übernahme des niederländischen Logistikers PostNL durch die belgische Bpost ist vom Tisch. Die Verhandlungen hätten zu keinem Ergebnis geführt, teilten beide Unternehmen am Sonntagabend mit. Bpost bestätigte damit, dass das Unternehmen an den niederländischen Konkurrenten herangetreten war, um ihn zu kaufen. Am Freitag hatten Spekulationen über eine Übernahme die Aktien von PostNL in die Höhe getrieben. Die Papiere wurden anschließend ebenso vom Handel ausgesetzt wie die von Bpost. (rts)

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