Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 11. Februar 2016
  • Geldpolitik

    Schwedische Zentralbank senkt Zinsen unerwartet deutlich

    Die schwedische Zentralbank hat ihren Leitzins überraschend deutlich gesenkt. Der Zinssatz werde von minus 0,35 auf minus 0,5 Prozent zurückgenommen, teilte die Riksbank mit. Ökonomen hatten lediglich eine Senkung auf minus 0,45 Prozent erwartet. "Angesichts niedrigerer Energiepreise und Mieterhöhungen dürfte die Inflation 2016 geringer ausfallen als im Dezember vorausgesagt", begründete die Zentralbank ihren Schritt. Sie signalisierte zudem "ein hohes Maß an Bereitschaft", die Geldpolitik bei hartnäckig niedriger Teuerung weiter zu lockern. Die Riksbank will bei Bedarf zudem in den Devisenmarkt einzugreifen. Sollte die heimische Krone so stark aufwerten, dass dadurch die Inflation gedrückt werde, sei man zum Handeln bereit. Je stärker die Währung, desto günstiger können Waren importiert werden. (rts)

    +
  • Montag, 24. April 2017
  • IPO
    Novomatic will an Frankfurter Börse

    Der österreichische Glücksspiel-Konzern Novomatic hat sich einem Zeitungsbericht zufolge für einen Börsengang in Frankfurt entschieden. Das Unternehmen bereite eine Emission im zweiten Halbjahr vor, berichtete das "Handelsblatt" unter Berufung auf Insider. Die endgültige Entscheidung werde aber erst nach der Sommerpause fallen. Ob auch die Wiener Börse zum Zug komme, sei unklar. Bisher galt London als favorisierter Börsenplatz für Novomatic, nachdem dort zahlreiche Unternehmen aus der Glücksspielbranche gelistet sind. Begleitet werde der milliardenschwere Börsengang von der Bank of America Merrill Lynch und Credit Suisse, hieß es in dem Bericht. Novomatic wird mit einem Börsenwert von sechs Milliarden Euro veranschlagt. (rts)

    +
  • Quartalszahlen
    Anglo American reduziert Nickel-Förderziel

    Der Bergbaugigant Anglo American hat im ersten Quartal in einigen Bereichen mehr Rohstoffe gefördert als im Vorjahreszeitraum, bei Nickel seine Jahresprognose wegen rückläufiger Förderung allerdings gesenkt. So stieg die Produktion von Rohdiamanten in den ersten drei Monaten um acht Prozent auf 7,4 Millionen Karat. Bei Kohle für die Stahlerzeugung legte die Förderung gar um 28 Prozent auf 5,2 Millionen Tonnen zu. Ungeplante Wartungsarbeiten sorgten dagegen für eine um 12 Prozent auf 9.900 Tonnen rückläufige Nickel-Förderung. Hier senkte Anglo American die Jahresprognose von 45.000 Tonnen auf 43.000 bis 45.000 Tonnen. Die übrigen Zielgrößen blieben allerdings unverändert. (DJ)

    +
  • Quartalszahlen
    Philips startet solide ins Jahr

    Der Technologiekonzern Philips ist dank eines guten Medizintechnikgeschäfts besser ins Jahr gestartet als gedacht und hat die Prognose bekräftigt. Philips-Chef Frans van Houten bezeichnet das erste Quartal als "solide". In dem Dreimonatszeitraum kletterte der Umsatz auf 5,7 Milliarden Euro. Auf vergleichbarer Basis war dies ein Wachstum von zwei Prozent. Die Sparte Healthtech schraubte den Umsatz um 3 Prozent hoch. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) legte von 374 auf 442 Millionen Euro zu, die bereinigte Marge wuchs um 90 Basispunkte. Analysten hatten mit einem Umsatz von 5,5 Milliarden Euro und einem Ebita von 425 Millionen Euro gerechnet. Den Ausblick hat Philips bekräftigt. Der Konzern will den Umsatz mittelfristig mit einer Jahresrate von vier bis sechs Prozent steigern. Zudem will Philips die bereinigte Ebita-Marge in den nächsten drei bis vier Jahren im Schnitt um 100 Basispunkte verbessern. (DJ)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen