Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 26. Januar 2016
  • Konjunktur

    Schweizer Exporteure überstehen Frankenschock

    Die Schweizer Exportwirtschaft hat sich im vergangenen Jahr trotz des Frankenschocks gut geschlagen. Dank einer starken Nachfrage nach Schweizer Waren in den USA schrumpften die Ausfuhren real um 0,7 Prozent auf 202,9 Milliarden Franken. Das ist der dritthöchste Umsatz aller Zeiten, wie die Schweizer Zollverwaltung mitteilte. Unter Berücksichtigung von Inflation und Wechselkurseffekten (nominal) ergab sich ein Minus von 2,6 Prozent. "Die Exporteure haben fast dieselben Mengen ausgeführt, aber weniger Geld dafür bekommen", sagte Credit-Suisse-Ökonomin Bettina Rutschi Ostermann. Die Ausfuhren nach Europa schrumpften nominal um fünf Prozent.Anfang 2015 hatte die Schweizerische Notenbank (SNB) für den Franken überraschend ihren Mindestkurs zum Euro aufgegeben hatte. Daraufhin hatte der Franken zur wichtigsten Exportwährung sprunghaft an Wert gewonnen, was Schweizer Waren in Europa deutlich teurer machte. Viele Firmen hatten daraufhin ihre Preise gesenkt, um weiterhin mit der ausländischen Konkurrenz mithalten zu können. Einen Teil der Nachfragedelle in Europa konnte die Schweiz jedoch mit einem Exportplus von sechs Prozent in den USA wettmachen. (rts)

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  • Samstag, 22. April 2017
  • Konjunktur
    Minister: Polens Wirtschaft überraschend stark

    Polens Wirtschaft dürfte nach Worten von Finanzminister Mateusz Morawiecki stärker gewachsen sein als erwartet. Im ersten Quartal habe der Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) über 3,5 Prozent gelegen, vielleicht sogar knapp unter vier Prozent, sagte Morawiecki dem TV-Sender Polsat News. "Alle Wirtschaftsindikatoren sind derzeit besser als von uns erwartet." Im März hatte der Minister noch ein deutlich geringeres Wachstum von um die drei Prozent vorausgesagt. (rts)

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  • Konjunktur
    Chinas sieht Wachstumsziel "in Reichweite"

    Chinas Notenbank hat sich nach einer Reihe von Erholungsanzeichen zuversichtlich über die Konjunkturentwicklung geäußert. "Das angestrebte Wachstumsziel von 6,5 Prozent ist in Reichweite", erklärte Zentralbankchef Zhou Xiaochuan. Die verschiedenen Wirtschaftsbranchen und der Finanzsektor machten weitgehend einen robusten Eindruck. Die Risiken seien unter Kontrolle. Das Wachstum von Investitionen und Handel habe sich erholt. Der Konsum lege kontinuierlich zu, bilanzierte Zhou. (rts)

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  • Unternehmen
    Dortmund erwägt Kauf weiterer RWE-Aktien auf Pump

    Die Stadt Dortmund prüft den Erwerb zusätzlicher Aktien des zuletzt tief in die roten Zahlen gerutschten Energiekonzerns RWE. "Wir können uns gut vorstellen, weitere RWE-Aktien zu kaufen", sagte Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". Dortmund ist bereits jetzt der größte kommunale Aktionär von RWE. Die Dortmunder Stadtwerke sind mit 4,1 Prozent an RWE beteiligt. "Wir halten ein stärkeres Engagement bei RWE für möglich und erstrebenswert", sagte Sierau der Zeitung. Angesichts der Perspektive, dass RWE in den nächsten drei Jahren 50 Cent pro Aktie als Dividende ausschütten wolle, könne sich "auch ein kreditfinanzierter Kauf von Aktien lohnen". Die RWE-Aktie habe in den vergangenen Monaten eine gute Entwicklung genommen, zitierte die Zeitung den Oberbürgermeister. "Aber ich glaube, sie ist immer noch unterbewertet." (dpa)

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