Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 26. Januar 2016
  • Konjunktur

    Schweizer Exporteure überstehen Frankenschock

    Die Schweizer Exportwirtschaft hat sich im vergangenen Jahr trotz des Frankenschocks gut geschlagen. Dank einer starken Nachfrage nach Schweizer Waren in den USA schrumpften die Ausfuhren real um 0,7 Prozent auf 202,9 Milliarden Franken. Das ist der dritthöchste Umsatz aller Zeiten, wie die Schweizer Zollverwaltung mitteilte. Unter Berücksichtigung von Inflation und Wechselkurseffekten (nominal) ergab sich ein Minus von 2,6 Prozent. "Die Exporteure haben fast dieselben Mengen ausgeführt, aber weniger Geld dafür bekommen", sagte Credit-Suisse-Ökonomin Bettina Rutschi Ostermann. Die Ausfuhren nach Europa schrumpften nominal um fünf Prozent.Anfang 2015 hatte die Schweizerische Notenbank (SNB) für den Franken überraschend ihren Mindestkurs zum Euro aufgegeben hatte. Daraufhin hatte der Franken zur wichtigsten Exportwährung sprunghaft an Wert gewonnen, was Schweizer Waren in Europa deutlich teurer machte. Viele Firmen hatten daraufhin ihre Preise gesenkt, um weiterhin mit der ausländischen Konkurrenz mithalten zu können. Einen Teil der Nachfragedelle in Europa konnte die Schweiz jedoch mit einem Exportplus von sechs Prozent in den USA wettmachen. (rts)

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  • Samstag, 25. Februar 2017
  • Konjunktur
    Volkswirte erwarten stabilen Arbeitsmarkt

    Volkswirte rechnen trotz unverkennbarer Risiken vorerst mit einer stabilen Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt. In der zweiten Jahreshälfte dürfte der Stellenmarkt allerdings etwas an Schwung verlieren, prognostizierten die Volkswirte deutscher Großbanken in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. Grund dafür sei das im Vergleich zu 2016 voraussichtlich etwas schwächere Wirtschaftswachstum. Risiken etwa durch den geplanten Brexit seien derzeit noch schwer abzuschätzen. Insgesamt dürfte sich nach Einschätzung von Commerzbank-Volkswirt Eckart Tuchtfeld der Arbeitsmarkt in diesem Jahr "sehr ordentlich entwickeln". (dpa)

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  • Unternehmen
    Opel hält an Strategie fest

    Opel-Vorstand Tina Müller sieht in der drohenden Übernahme durch den französischen Autokonzern PSA Peugeot Citroen keinen Grund für einen Strategiewechsel. "Der Markenaufbau wird konsequent weitergeführt", sagte Müller der "Rheinischen Post". "Wir befinden uns mitten in der größten Modelloffensive der Unternehmensgeschichte, werden allein 2017 sieben neue Modelle auf den Markt bringen." Müller versicherte: "Alle für dieses Jahr geplanten Kampagnen werden wie vorgesehen eingeführt." (AFP)

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  • Wirtschaftspolitik
    Chinesische Bankenaufsicht hat neuen Chef

    Chinas Regierung hat einen weiteren Schlüsselposten für die Wirtschaftspolitik neu besetzt. Wie die Zeitung "China Daily" berichtete, wurde Guo Shuqing zum neuen Chef der Bankenaufsicht berufen. Sein Vorgänger, der 65-Jährige Shang Fulin, scheidet aus Altersgründen aus. Kommentatoren werten die Berufung vom Guo als Zeichen, dass Peking notwendige Reformen des mit hohen Schulden beladenen Bankensektors vorantreiben will. Die Personalie ist bereits der dritte Wechsel eines hochrangigen Wirtschaftsfunktionärs innerhalb von 24 Stunden. Am Freitag berichteten Staatsmedien, dass He Lifeng neuer Vorsitzender der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission werden soll. Das Handelsministerium soll künftig vom bisherigen Vize-Handelsminister Zhong Shan geleitet werden. (dpa)

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