Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 26. Januar 2016
  • Konjunktur

    Schweizer Exporteure überstehen Frankenschock

    Die Schweizer Exportwirtschaft hat sich im vergangenen Jahr trotz des Frankenschocks gut geschlagen. Dank einer starken Nachfrage nach Schweizer Waren in den USA schrumpften die Ausfuhren real um 0,7 Prozent auf 202,9 Milliarden Franken. Das ist der dritthöchste Umsatz aller Zeiten, wie die Schweizer Zollverwaltung mitteilte. Unter Berücksichtigung von Inflation und Wechselkurseffekten (nominal) ergab sich ein Minus von 2,6 Prozent. "Die Exporteure haben fast dieselben Mengen ausgeführt, aber weniger Geld dafür bekommen", sagte Credit-Suisse-Ökonomin Bettina Rutschi Ostermann. Die Ausfuhren nach Europa schrumpften nominal um fünf Prozent.Anfang 2015 hatte die Schweizerische Notenbank (SNB) für den Franken überraschend ihren Mindestkurs zum Euro aufgegeben hatte. Daraufhin hatte der Franken zur wichtigsten Exportwährung sprunghaft an Wert gewonnen, was Schweizer Waren in Europa deutlich teurer machte. Viele Firmen hatten daraufhin ihre Preise gesenkt, um weiterhin mit der ausländischen Konkurrenz mithalten zu können. Einen Teil der Nachfragedelle in Europa konnte die Schweiz jedoch mit einem Exportplus von sechs Prozent in den USA wettmachen. (rts)

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  • Samstag, 28. Mai 2016
  • China
    Peking will mehr für ältere Menschen tun

    Chinas Präsident Xi Jinping will die Ausgaben für ältere Chinesen erhöhen. Sich den Problemen zu stellen, die durch die Alterung der Bevölkerung entstünden, sei eine "wichtige Verantwortung", zitierte die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua Xi bei einem Treffen des Politbüros der Kommunistischen Partei. Dabei gehe es darum, sich auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der älteren Menschen einzustellen und die sozialen Herausforderungen "angemessen" zu bewältigen. Dies sei für die weitere Entwicklung der Volksrepublik und dem Wohlergehen der Bevölkerung ausschlaggebend. Details nannte Xi nicht. Laut Xi altert die Bevölkerung Chinas schneller als in jedem anderen Land. Bis 2050 soll jeder Dritte der dann 1,45 Milliarden Chinesen älter als 60 Jahre sein. Im Jahr 2012 war die Zahl der Erwerbstätigen erstmals seit Jahrzehnten zurückgegangen. Um der Überalterung entgegenzuwirken, hatte sich die Regierung in Peking im Oktober von der Ein-Kind-Politik verabschiedet. Jahrzehntelang durften Paare nur ein Kind bekommen, um die frühere Bevölkerungsexplosion in der Volksrepublik unter Kontrolle zu bringen. China kämpft derzeit mit dem schwächsten Wirtschaftswachstum seit rund einem Vierteljahrhundert. Als einer der Gründe wird von Ökonomen auch die alternde Bevölkerung angeführt. (rts)

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  • Standort Deutschland
    CSU-Agrarminister für Gentechnik in der Forschung

    Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU) will die deutsche Gentechnikforschung wieder vorantreiben. "In ethisch verantwortbaren Bereichen müssen wir Gentechnikforschung zulassen", sagte Schmidt der neuen Ausgabe des Magazins "Focus". Ein entsprechendes Gesetz sei bereits in der Ressortabstimmung. Gentechnisch veränderte Pflanzen dürften allerdings in Deutschland nicht angebaut werden, sagte Schmidt. Mit Blick auf das Kaufinteresse Bayers am Gensaatgut-Hersteller Monsanto und eingeschränkten Forschungsmöglichkeiten in Deutschland sagte der Minister: "Deswegen müssen wir bei uns Forschung in diesem Bereich zulassen. Es gibt leider deutsche Unternehmen mit Nobelpreisträgern, die ihre Entwicklungen schon komplett in andere Länder verlagert haben." (AFP)

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  • Freitag, 27. Mai 2016
  • Unternehmen
    Deutsche Post kauft weitere Aktien zurück

    Die Deutsche Post hat die zweite Tranche ihres Aktienrückkaufprogramms im Volumen von bis zu 1 Milliarde Euro angekündigt. Ab kommendem Montag, dem 30. Mai, bis zum 26. August will der Dax-Konzern eigene Aktien im Umfang von bis zu 300 Millionen Euro zurückkaufen, wie die Deutsche Post AG mitteilte. Eine erste Tranche im Volumen von maximal 100 Millionen Euro hatte der Bonner Konzern im Zeitraum vom 1. April bis zum 3. Mai kaufen wollen. Nähere Angaben zum Verlauf dieses Rückkaufs machte die Deutsche Post nicht. Die gekauften Wertpapiere sollen entweder eingezogen, für die Bedienung von langfristigen Vergütungsprogrammen eingesetzt oder für die Erfüllung möglicher Verpflichtungen bei der Ausübung von Rechten aus der Wandelschuldverschreibung 2012/2019 genutzt werden, wie die Post bereits Anfang März angekündigt hatte. (DJ)

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