Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 04. Februar 2016
  • Unternehmen

    Sharp will sich von Foxconn retten lassen

    Der angeschlagene Elektronik-Konzern Sharp gibt einem Insider zufolge dem taiwanesischen Apple-Zulieferer Foxconn den Vorzug für einen Rettungsplan. Damit lasse der japanische Konzern ein Angebot des einheimischen Staatsfonds INCJ liegen. Der Sender NHK berichtete weiter, Foxconn habe über 700 Milliarden Yen (etwa 5,3 Milliarden Euro) geboten, mehr als doppelt so viel wie INCJ. Sharp und Foxconn lehnten zunächst Stellungnahmen ab. Sharp-Aktien stiegen an der Börse in Tokio im Verlauf um fast 14 Prozent. Um das Schicksal von Sharp wird seit Monaten gerungen. Die Regierung in Tokio will früheren Angaben von Insidern zufolge verhindern, dass japanische Elektronik-Firmen in ausländische Hände geraten. Sharp etwa verfügt über wichtige Patente. (rts)

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  • Dienstag, 22. August 2017
  • Unternehmen
    Provident Financial in Turbulenzen

    Die zweite Gewinnwarnung innerhalb weniger Wochen und der Rücktritt des Vorstandschefs haben Anleger von Provident Financial auf dem falschen Fuß erwischt. Die Aktien brachen um 60,3 Prozent auf ein Neun-Jahres-Tief von 693,50 Pence ein und waren der mit Abstand größte Verlierer im Londoner Auswahlindex "Footsie". Der Eigenheimfinanzierer senkte erneut seine Ergebnisprognose für dieses Jahr, will keine Dividende mehr bezahlen und setzte Firmenchef Peter Crook vor die Tür. Zudem will die britischen Finanzaufsicht FCA ein Produkt des Konzerns unter die Lupe nehmen. Der Hypothekenfinanzierer ist auf die Vermittlung von Darlehen für Schuldner mit geringer Bonität ("Subprime") spezialisiert. Provident Financial hat nach eigenen Angaben Schwierigkeiten, fällige Raten einzutreiben. Zudem ging das Kreditvolumen in den vergangenen Monaten zurück. (rts)

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  • Versicherungen
    Zurich plant Stellenstreichungen

    Der Versicherer Zurich prüft einen weiteren Stellenabbau in der Schweiz. Der Konzern wolle Funktionen wie Finanzen und Controlling straffen, erklärte ein Sprecher. Es sei aber zu früh zu sagen, wie viele Mitarbeiter von der Maßnahme betroffen sein würden. Zuvor hatte das Online-Portal "Finews" berichtet, dass Zurich intern die Streichung von rund 200 Stellen angekündigt habe. Konzernchef Mario Greco hatte das Sparziel im November 2016 angehoben und will die Kosten bis zum Jahr 2019 um 1,5 Milliarden US-Dollar drücken. (rts)

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  • Halbjahreszahlen
    Gewinn bei Zooplus stagniert

    Der Internethändler für Heimtierbedarf, Zooplus, hat seinen Umsatz im ersten Halbjahr kräftig gesteigert. Anlaufkosten für neue Lager und zusätzliche Personalkosten drückten den Gewinn vor Steuern jedoch auf das Niveau des Vorjahres. Haupttreiber des Umsatzwachstums war das nachhaltige Stammkundengeschäft, wie das im SDax notierte Unternehmen mitteilte. Die Jahresprognose bestätigte Zooplus. Der Umsatz stieg von Januar bis Juni um 21 Prozent auf 517 Millionen Euro. Der Vorsteuergewinn lag mit rund 5,1 Millionen Euro in etwa auf Vorjahresniveau. Den leichten Rückgang der Rohmarge von 24,9 Prozent im Vorjahreszeitraum auf 24,5 Prozent begründete Zooplus mit einem sehr wettbewerbsintensiven Marktumfeld. Im Gesamtjahr erwartet Zooplus weiterhin Umsatzerlöse von mindestens 1,125 Milliarden Euro und einen Vorsteuergewinn in der Spanne von 17 bis 22 Millionen Euro. (DJ)

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