Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 05. Januar 2015
  • Unternehmen

    Siemens-Hausgeräte kommen künftig von Bosch

    Hausgeräte der Marke Siemens kommen künftig von Bosch. Das Stuttgarter Unternehmen schloss am Montag die im September angekündigte Übernahme der Siemens-Anteile an der ehemals gemeinsamen Hausgerätefirma BSH ab, wie Bosch mitteilte. Der Hersteller mit 10,5 Milliarden Euro Umsatz und rund 50.000 Mitarbeitern werde nach der Eintragung im Handelsregister aber auch weiterhin den Namen BSH Hausgeräte tragen. BSH darf früheren Angaben zufolge auch künftig Haushaltsgeräte unter der Marke Siemens produzieren und vertreiben. Bosch und Siemens hatten die BSH 1967 gegründet und zum größten Haushaltsgerätehersteller Europas gemacht. Den Angaben vom September zufolge verkaufte Siemens seinen 50-prozentigen Anteil am Gemeinschaftsunternehmen an den Partner für drei Milliarden Euro. (AFP)

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  • Dienstag, 06. Dezember 2016
  • Konjunktur
    Größtes Auftragsplus für Industrie seit 2014

    Die deutsche Industrie hat im Oktober wieder spürbar mehr Aufträge an Land gezogen. Die Betriebe erhielten 4,9 Prozent mehr Bestellungen als im Vormonat und verbuchten damit das größte Plus seit Juli 2014, wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte. "Die auch in der Tendenz etwas anziehende Nachfrage und das verbesserte Geschäftsklima sprechen insgesamt für eine Belebung der Industriekonjunktur im Jahresschlussquartal", erklärte das Ministerium dazu. Schwung kam von der Nachfrage aus dem Inland: Sie legte um 6,3 Prozent zu. Die Aufträge dem Ausland stiegen um 3,9 Prozent. (rts)

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  • Unternehmen
    Bahnvorstand Weber verlängert um zwei Jahre

    Personalvorstand Ulrich Weber wird voraussichtlich noch gut zwei Jahre bei der Deutschen Bahn bleiben. Der Dienstvertrag des 66-Jährigen solle in der nächsten Aufsichtsratssitzung am 14. Dezember bis Ende 2018 verlängert werden, hieß es im Umfeld des Kontrollgremiums. Der Jurist ist seit Juli 2009 bei der Bahn, sein bisheriger Vertrag läuft am 31. März 2017 aus. Das bundeseigene Unternehmen lehnte einen Kommentar zu der Personalie ab. Weber ist derzeit vor allem als Verhandlungsführer der Arbeitgeber in der Tarifrunde mit den Bahngewerkschaften EVG und GDL engagiert. In seiner Amtszeit vollzog die Bahn eine Trendwende und schuf nach jahrelangem Stellenabbau unterm Strich wieder neue Arbeitsplätze. (dpa)

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