Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 05. Januar 2015
  • Unternehmen

    Siemens-Hausgeräte kommen künftig von Bosch

    Hausgeräte der Marke Siemens kommen künftig von Bosch. Das Stuttgarter Unternehmen schloss am Montag die im September angekündigte Übernahme der Siemens-Anteile an der ehemals gemeinsamen Hausgerätefirma BSH ab, wie Bosch mitteilte. Der Hersteller mit 10,5 Milliarden Euro Umsatz und rund 50.000 Mitarbeitern werde nach der Eintragung im Handelsregister aber auch weiterhin den Namen BSH Hausgeräte tragen. BSH darf früheren Angaben zufolge auch künftig Haushaltsgeräte unter der Marke Siemens produzieren und vertreiben. Bosch und Siemens hatten die BSH 1967 gegründet und zum größten Haushaltsgerätehersteller Europas gemacht. Den Angaben vom September zufolge verkaufte Siemens seinen 50-prozentigen Anteil am Gemeinschaftsunternehmen an den Partner für drei Milliarden Euro. (AFP)

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  • Mittwoch, 28. Juni 2017
  • Übernahmen
    Philips kauft US-Rivalen

    Der niederländische Medizintechnik-Hersteller Philips kauft für 1,9 Milliarden Euro den US-Rivalen Spectranetics. Das Management beider Unternehmen habe dem Vorhaben bereits zugestimmt, teilte Philips mit. Spectranetics ist auf Verfahren zur Säuberung verstopfter Venen und Arterien spezialisiert. Dazu werden unter anderem Laser eingesetzt und auch kleine, mit bestimmten Medikamenten umhüllte Kapseln. Der einst für seine Unterhaltungselektronik bekannte Philips-Konzern konzentriert sich inzwischen auf Medizintechnik und Körperpflegegeräte - etwa elektrische Zahnbürsten und Rasierer. In der Medizintechnik konkurriert Philips mit Siemens. Philips bietet 38,50 Dollar in Bar pro Spectranetics-Aktie. Das ist ein Aufschlag von 27 Prozent auf den letzten Schlusskurs der Papiere. (rts)

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  • Dienstag, 27. Juni 2017
  • Banken
    Nomura wählt Frankfurt als Brexit-Exil

    Die japanische Bank Nomura hat sich für Frankfurt als künftigen EU-Standort entschieden. Um auch nach dem Brexit alle Dienstleistungen in der Europäischen Union anbieten zu können, beantragte die Bank eine Lizenz für eine neue Tochtergesellschaft am Main, wie Nomura mitteilte. Wie viele Arbeitsplätze Nomura nach Frankfurt verlagert, blieb zunächst offen. Nach dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens brauchen in London ansässige Finanzinstitute eine eigene Gesellschaft mit Banklizenz in einem EU-Land, um ihre Produkte und Dienstleistungen in den verbleibenden 27 Mitgliedstaaten vertreiben zu dürfen. Der Verband der Auslandsbanken erwartet, dass durch den Brexit in den nächsten zwei Jahren 3000 bis 5000 Arbeitsplätze in Frankfurt entstehen. Erst vergangene Woche hatte Japans zweitgrößter Wertpapierhändler Daiwa Securities angekündigt, eine Lizenz für eine neue Tochter in Frankfurt zu beantragen. (rts)

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