Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 19. September 2014
  • Nahverkehr

    Siemens beliefert San Francisco

    Der Elektrokonzern Siemens hat seinen bisher größten Auftrag für den US-Nahverkehr an Land gezogen. Die Verkehrsbehörde von San Francisco habe 175 Stadtbahnwagen im Wert von 648 Millionen Dollar (umgerechnet rund 503 Mio. Euro) bestellt, teilte das Unternehmen mit. Hinzu komme eine Option über weitere 85 Wagen. Siemens festige damit seine Position als US-Marktführer in diesem Segment, hieß es. Gebaut werden die Züge im Siemens-Werk in Sacramento im US-Bundesstaat Kalifornien. Die ersten Züge sollen ab Ende 2016 ausgeliefert werden. "Der Auftrag aus San Francisco ist für Siemens ein Meilenstein in der Geschichte unseres US-Geschäfts", erklärte Jochen Eickholt, Chef der Bahnsparte von Siemens. Nach Angaben des Unternehmens stammt jede dritte Straßen- oder Stadtbahn in den USA heute von Siemens. (dpa)

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  • Samstag, 23. September 2017
  • Konjunktur
    Italien hebt Wachstumsprognosen an

    Italien hat seine Prognosen für die Wirtschaftsleistung in diesem und im kommenden Jahr angehoben. "Wir haben höhere und solidere Wachstumszahlen als zunächst vorhergesehen", sagte Regierungschef Paolo Gentiloni in Rom. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) soll 2017 um 1,5 Prozent steigen, zuvor war mit 1,1 Prozent gerechnet worden. 2018 und 2019 soll es so weitergehen. Beim Abbau der Neuverschuldung kommt Italien aber nicht so schnell voran wie gedacht. Wie Finanzminister Pier Carlo Padoan sagte, soll das Defizit von 2,1 Prozent in diesem Jahr auf 1,6 Prozent des BIP im kommenden Jahr sinken. Ursprünglich war die Regierung von 1,2 Prozent an neuen Schulden ausgegangen. (dpa)

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