Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 13. November 2014
  • Unternehmen

    Siemens erhält Großauftrag von Eurostar

    Siemens bekommt erneut einen Großauftrag des Bahnunternehmens Eurostar. Der französisch-belgisch-britische Betreiber des Passagierverkehrs im Ärmelkanaltunnel bestelle sieben weitere Züge für gut 380 Millionen Euro, wie Eurostar mitteilte. Das Unternehmen hatte bereits 2010 eine umstrittene Bestellung bei Siemens über zehn Züge vom Modell e320 abgegeben, die fast 900 Millionen Euro schwer war und vom französischen Rivalen Alstom angefochten wurde. Der französische Stammlieferant zog allerdings den Kürzeren. Die ersten Siemens-Züge werden im kommenden Jahr in Dienst gestellt. Eurostar gehört zu 55 Prozent der französischen Bahn SNCF, zu 40 Prozent der britischen Regierung und zu fünf Prozent Belgien. (rts)

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  • Dienstag, 28. Juni 2016
  • Unternehmen
    Hapag-Lloyd und UASC einigen sich auf Fusionsvertrag

    Der geplante Zusammenschluss zwischen Deutschlands größter Containerreederei Hapag-Lloyd und dem arabischen Konkurrenten UASC kommt einen großen Schritt voran. Beide Unternehmen haben sich auf einen Fusionsvertrag geeinigt, teilte Hapag-Lloyd mit. Durch den Zusammenschluss mit UASC - der weltweiten Nummer elf -  würde Hapag-Llody den Rivalen Evergreen Line überholen und einen Rang auf Platz fünf in der Weltrangliste vorrücken.

    Sämtliche Aktien der UASC sollen in Hapag-Lloyd eingebracht werden, wie der Hamburger erklärten. Der Aufsichtsrat habe dieser Transaktion unter dem Vorbehalt zugestimmt, dass die Ankeraktionäre die in der Vereinbarung vorgesehenen Verpflichtungen übernehmen. Die Aktien des Hamburger Konzerns stiegen nach der Ankündigung um zehn Prozent. Die Aktionäre von UASC müssen auf einer außerordentliche Gesellschafterversammlung am 29. Juni in Dubai der Fusion noch zustimmen. (rts)

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  • Agrarwirtschaft
    Kleine Milchviehhalter geben auf

    Wegen geringer Ertragsaussichten geben immer mehr kleine Milchbauern in Deutschland die Viehhaltung auf. Die Zahl der Betriebe mit Milchkühen war Anfang Mai um 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert gesunken, wie das Statistische Bundesamt berichtete. Zum Stichtag besaßen noch 71.302 Betriebe Milchkühe. Das waren 3460 Betriebe weniger als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Milchkühe sank hingegen im selben Zeitraum nur um 0,3 Prozent auf 4,27 Millionen Tiere. Es hat also eine Konzentration der Milchproduktion stattgefunden. (dpa)

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  • IPO
    Line setzt Preisspanne fest

    Der japanische Whatsapp-Rivale Line könnte bei seinem Börsengang mehr als 1 Milliarde US-Dollar einsammeln. Line legte die Preisspanne am Dienstag auf 2700 bis 3200 Yen fest. Damit könnte der Betreiber des Messaging-Dienstes bis zu 112 Milliarden Yen oder umgerechnet 1,1 Milliarden Dollar einsammeln. Line plant kommenden Monat ein Doppellisting in Tokio und in New York. Die Line Corp bietet für den Gang aufs Parkett in Japan am 15. Juli 13 Millionen neue Aktien und 22 Millionen Wertpapiere in New York einen Tag zuvor. Weitere 5,25 Millionen Aktien könnten als Mehrzuteilungsoption angeboten werden. Es wird das größte IPO in Japan seit dem Börsengang der japanischen Post und ihrer beiden Finanztöchter, die zusammen rund 12 Milliarden Dollar einspielten.

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  • Konjunktur
    Deutsche Importpreise ziehen an

    Die Importpreise in Deutschland sind im Mai spürbar gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt berichtete, kletterte der Index der Einfuhrpreise im Vergleich zum Vormonat um 0,9 Prozent. Ökonomen hatten nur einen Anstieg von 0,6 Prozent prognostiziert. Im Vergleich zum Vorjahr wurde ein Importpreisrückgang von 5,5 Prozent registriert. Hier war im Vorfeld ein Rückgang von 5,8 Prozent erwartet worden. Im Vormonat waren die Importpreise um 0,1 Prozent im Monats- und um 6,6 Prozent im Jahresvergleich gesunken. Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse lag den Angaben zufolge im Mai um 0,2 Prozent höher als im Vormonat, während sich im Jahresvergleich ein Rückgang um 3,5 Prozent ergab. (DJ)

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