Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 04. Januar 2015
  • Unternehmen

    Siemens will bei Dienstreisen sparen

    Siemens setzt den Rotstift bei Dienstreisen an. Extrem kurzfristig dürften künftig nur noch Mitarbeitergruppen wie Techniker oder Ingenieure buchen, die im Notfall schnell vor Ort sein müssten, berichtete "Der Spiegel". Bahnfahrten oder Flüge zu lange geplanten Einsätzen sollten so früh wie möglich gebucht werden, um günstige Tarife nutzen zu können. Der Konzern mit seinen 340.000 Mitarbeitern weltweit wolle dadurch spätestens von 2016 an bis zu einhundert Millionen Euro jährlich einsparen. Statt mit drei Reisebüros wolle Siemens in Deutschland nur noch mit einem Unternehmen zusammenarbeiten. Auch der Vertrag mit dem bisherigen Kreditkartenpartner American Express sei neu ausgeschrieben worden, berichtete das Magazin. Siemens war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. (rts)

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  • Freitag, 20. Oktober 2017
  • Quartalszahlen
    Siemens-Rivale GE verdient deutlich weniger

    Der US-Industrieriese General Electric hat Anleger nach einem schwachen dritten Quartal mit einer drastisch gesenkten Gewinnprognose verschreckt. Verglichen mit dem Vorjahreswert sank der Überschuss um neun Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar (1,5 Mrd Euro), wie der Siemens-Rivale in Boston mitteilte. Der Umsatz legte zwar um gut 14 Prozent auf 33,5 Milliarden Dollar zu, das lag jedoch vor allem am Zukauf des Ölfeldausrüsters Baker Hughes. Analysten hatten bessere Zahlen erwartet, die Aktie fiel vorbörslich um fünf Prozent. "Dies war ein sehr herausforderndes Quartal", sagte Konzernchef John Flannery. Der Großteil der Geschäfte habe zwar solide Ergebnisse erzielt, dies sei jedoch durch die schwache Energiesparte zunichte gemacht worden. (dpa)

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