Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 19. November 2015
  • Quartalszahlen

    Sixt-Motor läuft auf Hochtouren

    Deutschlands größter Autovermieter Sixt ist nach einem starken dritten Quartal nochmals optimistischer für dieses Jahr. Mit der Auslandsexpansion etwa im weltgrößten Auto-Vermietmarkt USA gehe es voran, die Nachfrage der Firmen- und Geschäftskunden sei weiter gestiegen und die Auslastung der Vermietflotte hoch, teilte das Unternehmen in München mit. Konzernchef und Mehrheitsaktionär Erich Sixt sieht das Unternehmen auf dem besten Weg zum Rekordjahr. Das Ergebnis vor Steuern dürfte von 157 Millionen Euro im Vorjahr auf mindestens 180 Millionen Euro zulegen. Für den operativen Konzernumsatz, also ohne Erlöse aus dem Verkauf gebrauchter Leasingfahrzeuge, geht Sixt weiter von einem deutlichen Wachstum aus. Im dritten Quartal kletterte der gesamte Konzernumsatz des Unternehmens im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast 23 Prozent auf 631,5 Millionen Euro. Unter dem Strich verdiente Sixt 55,1 Millionen Euro, das waren ebenfalls 23 Prozent mehr als vor Jahresfrist. (dpa)

    +
  • Mittwoch, 26. Juli 2017
  • Quartalszahlen
    Michelin verdient mehr

    Der Reifenhersteller Michelin hat im ersten Halbjahr von einem soliden Wachstum und höheren Verkaufspreisen profitiert. Umsatz und Gewinn legten in den sechs Monaten zu. Das Wachstum der Absatzmenge verlangsamte sich allerdings im zweiten Quartal, nachdem sich die Kunden in Erwartung höherer Preise im ersten Quartal mit Reifen eingedeckt hatten.
    Das Absatzplus betrug im ersten Halbjahr 4,1 Prozent. Der Umsatz kletterte auf 11,06 von 10,3 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis blieb stabil bei rund 1,4 Milliarden Euro. Der Nettogewinn legte um 12 Prozent auf 863 Millionen Euro zu. Der freie Cashflow lag planmäßig bei minus 305 Millionen Euro. Den Ausblick für das laufende Jahr bestätigte die Cie Generale des Etablissements Michelin SCA. 2017 rechnet der Konzern mit einem Absatzplus auf Marktniveau, einem höheren bereinigten operativen Gewinn als im Vorjahr und einem freien Cashflow von mehr als 900 Millionen Euro. Der Aufwärtstrend der Nachfrage aus der Nutzfahrzeugindustrie dürfte sich nach Einschätzung von Michelin fortsetzen. Im Pkw-Bereich dürfte sich das Wachstumstempo etwas verlangsamen. Die höheren Rohstoffkosten, die dieses Jahr mit voraussichtlich 800 Millionen Euro zu Buche schlagen, will der Konzern durch ein flexibles Preismanagement ausgleichen. (DJ)

    +
  • Unternehmen
    Fraport investiert 1,5 Milliarden Dollar in Flughafen Lima

    Angesichts eines kräftigen Passagierwachstums treibt Fraport milliardenschwere Pläne zum Ausbau des Flughafens Lima voran. Die Tochter Lima Airport Partners (LAP) habe sich mit der peruanische Regierung auf Änderungen zum Konzessionsvertrag von 2001 für den Hauptstadt-Flughafen geeinigt, teilte der Frankfurter Airport-Betreiber mit. Das Ausbauprogramm solle 2018 anlaufen und ein Investitionsvolumen von rund 1,5 Milliarden US-Dollar umfassen. Die Ausbaupläne sähen zunächst den Bau einer zweiten Start- und Landebahn vor. Zudem sollen auch ein neues Passagierterminal und weitere Infrastruktureinrichtungen gebaut werden, um so dem wachsenden Verkehrsaufkommen in Lima gerecht zu werden. Die Fraport-Tochter LAP hatte im November 2000 von der peruanischen Regierung den Zuschlag für den Betrieb und Ausbau des Flughafens Lima erhalten. Der Konzessionsvertrag, der 2001 in Kraft trat, hat nun eine Laufzeit bis zum Jahr 2041. 2016 war Fraport zufolge die Zahl der Passagiere am Flughafen Lima um 10,1 Prozent auf 18,8 Millionen gestiegen. In der ersten Jahreshälfte 2017 gab es demnach ein Plus von 8,4 Prozent auf rund 9,7 Millionen Fluggäste. Seit Konzessionsbeginn habe sich das Verkehrsaufkommen nahezu verfünffacht. (rts)

    +
  • Quartalszahlen
    Puma vervielfacht Konzernergebnis

    Der Sportartikelhersteller Puma hat nach dem ersten Halbjahr ein gut gefülltes Auftragsbuch und schaut angesichts eines Gewinnsprungs zuversichtlich in die Zukunft. Bei der Vorlage endgültiger Zahlen bekräftigte die im SDAX notierte Gesellschaft ihre Mitte Juli angehobene Prognose für das Gesamtjahr. Angetrieben vom Wachstum bei Schuhen kletterte der Umsatz der Herzogenauracher in den drei Monaten per Ende Juni währungsbereinigt um 16 Prozent auf 969 Millionen Euro. Dabei seien in allen Regionen zweistellige Wachstumsraten verzeichnet worden. Textilien stiegen ebenfalls mit einer zweistelligen Rate, während sich die Umsätze im Segment Accessoires nur geringfügig erhöhten. Die Rohertragsmarge verbesserte sich trotz negativer Währungskurseffekte um 90 Basispunkte auf 46,5 Prozent. Das operative Ergebnis (EBIT) legte auf 43 Millionen von 12 Millionen Euro zu. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 21,9 Millionen nach 1,6 Millionen Euro im Vorjahr. Im Gesamtjahr erwartet die Puma SE ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 12 bis 14 Prozent und ein EBIT von 205 Millionen bis 215 Millionen Euro. Der Konzerngewinn soll sich "deutlich" verbessern. (DJ)

    +
  • Quartalszahlen
    Daimler mit Rekordergebnissen im zweiten Quartal

    Der Autobauer Daimler hat im zweiten Quartal einen Rekordumsatz erzielt. Der Konzern erwirtschaftete von April bis Juni einen Umsatz von 41,2 Milliarden Euro und lag damit sieben Prozent über dem Vorjahresquartal, wie Daimler mitteilte. Im zurückliegenden Quartal verkaufte Daimler weltweit 822.500 Pkw und Nutzfahrzeuge. Das ist ein Plus von acht Prozent und entspricht ebenfalls einem Bestwert beim Absatz. Das Konzernergebnis verbesserte sich leicht auf 2,5 Milliarden Euro. (AFP)

    +
  • Quartalszahlen
    Telefonica Deutschland steigert Betriebsergebnis

    Telefonica Deutschland hat im zweiten Quartal zwar wegen gekürzter Terminierungsentgelte weniger umgesetzt, das Betriebsergebnis konnte dennoch gesteigert werden. Für das Gesamtjahr bekräftigte das Unternehmen aus München die Prognose. Der Gesamtumsatz verringerte sich im Jahresvergleich um 3,4 Prozent auf 1,771 Milliarden Euro, was in erster Linie gekürzten Terminierungsentgelten und den Auswirkungen der europäischen Roaming-Verordnung zuzuschreiben war. Analysten hatten einen etwas stärkeren Rückgang erwartet. Mit Mobilfunkdienstleistungen nahm das Unternehmen in den drei Monaten per Ende Juni auf berichteter Basis 1,32 Milliarden Euro ein, 3 Prozent weniger als im Vorjahr. Bereinigt um die Sondereffekte betrage das Minus nur 0,4 Prozent. Das Betriebsergebnis (OIBDA) vor Abschreibungen und Sondereffekten stieg um rund 5,0 Prozent auf 472 Millionen Euro und lag damit über der Konsensschätzung von 459 Millionen Euro. Die OIBDA-Marge legte um 2,1 Prozentpunkte auf 26,7 Prozent zu. Unter dem Strich stand ein Verlust von 40 Millionen Euro und damit 13 Millionen weniger als von Analysten vorhergesagt. Im Vorjahr hatte die im TecDAX notierte Telefonica Deutschland Holding AG 252 Millionen Euro verdient. Das mobile Postpaid-Segment verzeichnete 197.000 Netto-Neuanschlüsse, auch dank Promotionen zum 15-jährigen Markengeburtstag von O2. Die Abwanderungsrate belief sich auf 1,5 Prozent, eine Verbesserung um 0,1 Prozentpunkte. Die LTE-Kundenanschlüsse kletterten um 53,4 Prozent auf 14,4 Millionen. Der durchschnittliche Erlös pro Kunde (ARPU) sank auf 9,70 von 10,40 Euro. Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern weiter Umsatzerlöse aus Mobilfunkdienstleistungen, bereinigt, die auf oder leicht unter dem Niveau des Vorjahres von 5,4 Milliarden Euro liegen. Das OIBDA vor Sondereffekten soll gegenüber den 1,79 Milliarden Euro von 2016 stagnieren oder um einen mittleren einstelligen Prozentsatz zulegen. (DJ)

    +
  • Dienstag, 25. Juli 2017
  • Unternehmen
    Texas Instruments befriedigt Anleger

    Der US-Chip-Spezialist Texas Instruments rechnet weiter mit einer starken Nachfrage von Autobauern. Der Gewinn je Aktie (EPS) soll im dritten Quartal zwischen 1,04 und 1,18 Dollar liegen, wie das Unternehmen nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Umsatz soll zwischen 3,74 und 4,06 Milliarden US-Dollar (3,2 bis 3,5 Mrd. Euro) betragen. Analysten rechnen bisher mit 1,05 Dollar beziehungsweise 3,8 Milliarden Dollar. Im nachbörslichen Handel legte der Kurs der Texas-Instruments-Aktie in einer ersten Reaktion um knapp 3 Prozent zu. "Die Nachfrage nach unseren Produkten ist im Automarkt weiter stark", sagte Unternehmenschef Rich Templeton. Im zweiten Quartal hatte der Gewinn unter dem Strich um fast ein Drittel auf gut eine Milliarde Dollar zugelegt. Der Umsatz stieg um 13 Prozent auf knapp 3,7 Milliarden Dollar. Texas Instruments ist führend bei Chips, die Alltagsgeräte wie Fernseher und Waschmaschinen steuern, aber auch in Medizinapparaten, Industrieanlagen oder Autos zu finden sind. (dpa)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen