Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 04. März 2016
  • Übernahme

    Slim bietet für spanischen Baukonzern

    Der Milliardär und Telekom-Tycoon Carlos Slim Helu hat ein Angebot zur Übernahme von 100 Prozent der Anteile am hoch verschuldeten spanischen Baukonzern FCC abgegeben. Das teilte die spanische Börsenaufsicht CNMV am späten Abend in Madrid mit. Bereits jetzt hält der Mexikaner direkt und indirekt insgesamt mehr als 30 Prozent an FCC. Slim, der nach der jüngsten Erhebung des US-Magazins "Forbes" viertreichster Mann der Welt ist, will über seine Investmentgesellschaft Inversora Carso 7,6 Euro pro Aktie zahlen. Der gebotene Preis liegt gut 15 Prozent über dem FCC-Schlusskurs vom Freitag (6,59 Euro). Das bedeutet, dass der Gesamtwert des Konzerns auf 2,875 Milliarden Euro geschätzt wird. Nach Verlusten von 724 Millionen Euro im Jahr 2014 hatte FCC für 2015 einen Nettogewinn von 46,3 Millionen verbuchen können. Die Schulden des Konzerns werden auf rund 5,6 Milliarden Euro geschätzt. (dpa)

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  • Montag, 23. Oktober 2017
  • Unternehmen
    T-Mobile US steigert Gewinn erneut

    Nach einem weiteren starken Quartal erwartet die Telekom-Tochter T-Mobile US erneut mehr Gewinn. Von Juli bis Ende September verdiente die US-Mobilfunksparte der Bonner dank steten Kundenzustroms unterm Strich 550 Millionen Dollar (468 Mio Euro) und damit die Hälfte mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Gesamtjahr rechnet US-Spartenchef John Legere nun mit 10,8 bis 11,0 Milliarden Dollar beim um Sondereffekte bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda). Bisher standen 10,5 bis 10,9 Milliarden Dollar im Plan. Auch bei den rentablen Vertragskunden unter eigenen Marken wird T-Mobile wieder optimistischer. Ihre Anzahl soll 2017 um 3,3 bis 3,6 Millionen steigen - am unteren Ende der Spanne sind das 300 000 mehr als bisher. Der Umsatz kletterte im dritten Quartal um 8 Prozent auf gut 10 Milliarden Dollar, das bereinigte operative Ergebnis um 5 Prozent auf 2,82 Milliarden. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg loten derzeit die Manager von T-Mobile US und des Rivalen Sprint eine mögliche Fusion auf dem US-Markt aus. (dpa)

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