Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 04. März 2016
  • Übernahme

    Slim bietet für spanischen Baukonzern

    Der Milliardär und Telekom-Tycoon Carlos Slim Helu hat ein Angebot zur Übernahme von 100 Prozent der Anteile am hoch verschuldeten spanischen Baukonzern FCC abgegeben. Das teilte die spanische Börsenaufsicht CNMV am späten Abend in Madrid mit. Bereits jetzt hält der Mexikaner direkt und indirekt insgesamt mehr als 30 Prozent an FCC. Slim, der nach der jüngsten Erhebung des US-Magazins "Forbes" viertreichster Mann der Welt ist, will über seine Investmentgesellschaft Inversora Carso 7,6 Euro pro Aktie zahlen. Der gebotene Preis liegt gut 15 Prozent über dem FCC-Schlusskurs vom Freitag (6,59 Euro). Das bedeutet, dass der Gesamtwert des Konzerns auf 2,875 Milliarden Euro geschätzt wird. Nach Verlusten von 724 Millionen Euro im Jahr 2014 hatte FCC für 2015 einen Nettogewinn von 46,3 Millionen verbuchen können. Die Schulden des Konzerns werden auf rund 5,6 Milliarden Euro geschätzt. (dpa)

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  • Donnerstag, 23. Februar 2017
  • Telekommunikation
    Gewinn von O2-Mutterkonzern Telefónica geschrumpft

    Der hoch verschuldete spanische Telekommunikationskonzern Telefónica hat im vergangenen Jahr weniger Gewinn gemacht. Das Plus schrumpfte im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent auf 2,36 Milliarden Euro, wie Telefónica mitteilte. Grund seien vor allem Kosten für die Umstrukturierung gewesen: Telefónica zahlte Mitarbeitern Abfindungen, um Stellen abzubauen.

    Bei Telefónica, zu der auch die deutsche Marke O2 gehört, arbeiten in Spanien derzeit noch rund 28.000 Menschen. Von Ende 2015 bis Ende 2016 strich der Konzern rund 13 Prozent der Stellen. Der Umsatz stieg 2016 um mehr als zehn Prozent auf 52 Milliarden Euro - auf dem Heimatmarkt Spanien und in Brasilien lief es gut, in Deutschland und vor allem in Großbritannien dagegen sanken die Umsätze.

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  • Unternehmen
    SAP zahlt höhere Dividende

    Europas größter Softwarekonzern SAP erhöht die Dividende. Vorstand und Aufsichtsrat schlügen eine Ausschüttung von 1,25 Euro je Aktie vor, zehn Cent mehr als im Vorjahr, teilte SAP mit. Insgesamt würden damit 1,5 Milliarden Euro an die Aktionäre gezahlt, 41 Prozent des Nettogewinns. "Uns ist wichtig, dass unsere Aktionäre am Erfolg des Jahres 2016 teilhaben", sagte Finanzvorstand Luka Mucic. SAP bekräftigte, auch künftig mehr als 35 Prozent des Ergebnisses nach Steuern als Dividende zahlen zu wollen. (rts)

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  • Jahreszahlen
    Onlineportale beflügeln ProSiebenSat.1

    ProSiebenSat.1 hat dank florierender Internetportale Umsatz und Betriebsgewinn im vergangenen Jahr etwas stärker gesteigert als erwartet. Die Erlöse kletterten um 17 Prozent auf 3,80 Milliarden Euro, wie der Fernsehkonzern mitteilte. Von Reuters befragte Analysten hatten lediglich mit 3,78 Milliarden Euro gerechnet. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um zehn Prozent auf 1,02 Milliarden Euro. Branchenexperten hatten 1,01 Milliarden Euro veranschlagt. Wachstumstreiber waren Online-Geschäfte mit Flugreisen und Preisvergleichen. Die Fernsehsparte legte leicht zu. (rts)

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  • Jahreszahlen
    Swiss Re lässt Federn

    Hohe Schadenzahlungen haben den Gewinn des Schweizer Rückversicherers Swiss Re im vergangenen Jahr geschmälert. Der Gewinn sank um 22,6 Prozent auf 3,56 Milliarden Dollar, wie der Konzern aus Zürich mitteilte. Die Aktionäre sollen trotzdem 4,85 Franken Dividende je Aktie und damit 0,25 Franken mehr als vergangenes Jahr erhalten. Zudem will Swiss Re erneut ein Aktienrückkaufprogramm auflegen und so bis zu eine Milliarde Franken an die Aktionäre zurückzahlen. Die Nummer zwei der Branche hinter Münchener Rück hinkte den Erwartungen der Analysten hinterher, die im Schnitt 3,7 Milliarden Dollar Gewinn prognostiziert hatten. (rts)

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