Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 04. März 2016
  • Übernahme

    Slim bietet für spanischen Baukonzern

    Der Milliardär und Telekom-Tycoon Carlos Slim Helu hat ein Angebot zur Übernahme von 100 Prozent der Anteile am hoch verschuldeten spanischen Baukonzern FCC abgegeben. Das teilte die spanische Börsenaufsicht CNMV am späten Abend in Madrid mit. Bereits jetzt hält der Mexikaner direkt und indirekt insgesamt mehr als 30 Prozent an FCC. Slim, der nach der jüngsten Erhebung des US-Magazins "Forbes" viertreichster Mann der Welt ist, will über seine Investmentgesellschaft Inversora Carso 7,6 Euro pro Aktie zahlen. Der gebotene Preis liegt gut 15 Prozent über dem FCC-Schlusskurs vom Freitag (6,59 Euro). Das bedeutet, dass der Gesamtwert des Konzerns auf 2,875 Milliarden Euro geschätzt wird. Nach Verlusten von 724 Millionen Euro im Jahr 2014 hatte FCC für 2015 einen Nettogewinn von 46,3 Millionen verbuchen können. Die Schulden des Konzerns werden auf rund 5,6 Milliarden Euro geschätzt. (dpa)

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  • Dienstag, 22. August 2017
  • Unternehmen
    Provident Financial in Turbulenzen

    Die zweite Gewinnwarnung innerhalb weniger Wochen und der Rücktritt des Vorstandschefs haben Anleger von Provident Financial auf dem falschen Fuß erwischt. Die Aktien brachen um 60,3 Prozent auf ein Neun-Jahres-Tief von 693,50 Pence ein und waren der mit Abstand größte Verlierer im Londoner Auswahlindex "Footsie". Der Eigenheimfinanzierer senkte erneut seine Ergebnisprognose für dieses Jahr, will keine Dividende mehr bezahlen und setzte Firmenchef Peter Crook vor die Tür. Zudem will die britischen Finanzaufsicht FCA ein Produkt des Konzerns unter die Lupe nehmen. Der Hypothekenfinanzierer ist auf die Vermittlung von Darlehen für Schuldner mit geringer Bonität ("Subprime") spezialisiert. Provident Financial hat nach eigenen Angaben Schwierigkeiten, fällige Raten einzutreiben. Zudem ging das Kreditvolumen in den vergangenen Monaten zurück. (rts)

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  • Versicherungen
    Zurich plant Stellenstreichungen

    Der Versicherer Zurich prüft einen weiteren Stellenabbau in der Schweiz. Der Konzern wolle Funktionen wie Finanzen und Controlling straffen, erklärte ein Sprecher. Es sei aber zu früh zu sagen, wie viele Mitarbeiter von der Maßnahme betroffen sein würden. Zuvor hatte das Online-Portal "Finews" berichtet, dass Zurich intern die Streichung von rund 200 Stellen angekündigt habe. Konzernchef Mario Greco hatte das Sparziel im November 2016 angehoben und will die Kosten bis zum Jahr 2019 um 1,5 Milliarden US-Dollar drücken. (rts)

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  • Halbjahreszahlen
    Gewinn bei Zooplus stagniert

    Der Internethändler für Heimtierbedarf, Zooplus, hat seinen Umsatz im ersten Halbjahr kräftig gesteigert. Anlaufkosten für neue Lager und zusätzliche Personalkosten drückten den Gewinn vor Steuern jedoch auf das Niveau des Vorjahres. Haupttreiber des Umsatzwachstums war das nachhaltige Stammkundengeschäft, wie das im SDax notierte Unternehmen mitteilte. Die Jahresprognose bestätigte Zooplus. Der Umsatz stieg von Januar bis Juni um 21 Prozent auf 517 Millionen Euro. Der Vorsteuergewinn lag mit rund 5,1 Millionen Euro in etwa auf Vorjahresniveau. Den leichten Rückgang der Rohmarge von 24,9 Prozent im Vorjahreszeitraum auf 24,5 Prozent begründete Zooplus mit einem sehr wettbewerbsintensiven Marktumfeld. Im Gesamtjahr erwartet Zooplus weiterhin Umsatzerlöse von mindestens 1,125 Milliarden Euro und einen Vorsteuergewinn in der Spanne von 17 bis 22 Millionen Euro. (DJ)

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