Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 31. Juli 2014
  • Quartalsbericht

    Sony unerwartet stark

    Der japanische Elektronik-Riese Sony hat Analysten und Anleger mit einem Gewinnsprung überrascht. Sony verdiente im vergangenen Quartal 26,8 Milliarden Yen (194,6 Mio Euro). Im Vorjahresquartal hatte es nur einen schmalen Gewinn von 3,1 Milliarden Yen gegeben, Analysten hatten für die vergangenen drei Monate auch einen Verlust nicht ausgeschlossen. Für das klare Gewinnplus sorgten vor allem die Spielesparte und das Filmgeschäft, bei Handys gab es hingegen rote Zahlen. Der Umsatz in dem Ende Juni abgeschlossenen ersten Geschäftsquartal stieg um 5,8 Prozent auf 1,8 Billionen Yen, wie Sony mitteilte. (dpa)

    +
  • Donnerstag, 29. September 2016
  • Geht Streaming-Dienst an Musikriesen?
    Bericht: Spotify will Soundcloud kaufen

    Der Musikstreaming-Marktführer Spotify will laut einem Zeitungsbericht den Konkurrenten Soundcloud kaufen. Die beiden Firmen seien in fortgeschrittenen Übernahmegesprächen, auch wenn ein Deal noch scheitern könne, schrieb die "Financial Times" unter Berufung auf informierte Personen. Ein Kaufpreis sei unklar.

    In den vergangenen Finanzierungsrunden hielt sich die Bewertung von Soundcloud laut Medienberichten bei 700 Millionen Dollar. Der Finanzdienst Bloomberg berichtete zudem im Sommer, Soundcloud erwäge, sich für eine Milliarde Dollar zum Verkauf zu stellen. Im Juni holte sich Soundcloud bei der jüngsten Finanzspritze 100 Millionen Dollar von Investoren, unter anderem von Twitter.

    Experten spekulierten immer wieder, dass Soundcloud an die Börse geht. Die Firma wurde 2007 in Berlin gegründet und galt schnell als Juwel in der Start-up-Szene. Zunächst war Soundcloud eine Plattform für hochgeladene Musik, handelt inzwischen aber auch Deals mit großen Musikkonzernen aus. Ende März startete das Abo-Angebot "SoundCloud Go". Wie erfolgreich das ist, blieb bisher unklar. Soundcloud hat nach früheren Angaben insgesamt über 175 Millionen Nutzer.

    +
  • Unternehmen
    Volkswagen will mit neuen E-Autos angreifen

    Zu Beginn des Pariser Autosalons hat Europas größter Autobauer Volkswagen seinen Hoffnungsträger für den Start in die Ära der Elektroautos vorgestellt. Das Konzeptauto "ID" solle einen rein elektrischen Antrieb haben und eine Reichweite von 400 bis 600 Kilometern schaffen, sagte VW-Markenchef Herbert Diess. VW will das Fahrzeug 2020 auf den Markt bringen - es soll laut Diess in einer Reihe mit traditionsreichen Massenmodellen der Hausmarke des Konzerns wie Käfer und Golf stehen. Im Jahr 2025 will VW rund eine Million E-Autos jährlich verkaufen und damit weltweiter Marktführer sein. (dpa)

    +
  • Banken
    Credit Suisse verhandelt in Immobilienstreit mit US-Justiz

    Im Streit um Tricksereien am US-Immobilienmarkt verhandelt Credit Suisse einem Medienbericht zufolge mit dem US-Justizministerium über eine außergerichtliche Einigung. Ein Deal der Schweizer Großbank mit der Behörde sei binnen Wochen möglich, meldete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider. Auch das britische Geldhaus Barclays führe dazu Gespräche. Zur Höhe einer möglichen Zahlung äußerten sich die Insider nicht. Credit Suisse wollte sich nicht dazu äußern. Barclays und das Justizministerium waren für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Wegen des Verkaufs fauler Hypothekenpapiere sind zahlreiche Banken ins Visier der US-Behörden geraten. Bei der Deutschen Bank steht eine Strafe von umgerechnet gut 15 Milliarden Euro im Raum. (rts)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen