Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 24. November 2014
  • Finanzen

    Spanien-Bonds sinken auf Rekordtief

    Das Zinsniveau der spanischen Staatsanleihen ist auf einen historischen Tiefstand gesunken. Für die als richtungsweisend geltenden Anleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren ging der Zinsgewinn am Montag auf 1,96 Prozent zurück. Damit fiel der Zins erstmals in der Geschichte unter die Zwei-Prozent-Marke. Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise im Juli 2012 waren für Zehn-Jahres-Anleihen noch Zinsen in Höhe von 7,75 Prozent gezahlt worden.

    Der jüngste Rückgang des Zinsniveaus wurde auf die Äußerungen des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, zurückgeführt, der neue Maßnahmen im Kampf gegen die Konjunkturschwäche angekündigt hatte. Für den hoch verschuldeten spanischen Staat bedeutet das niedrige Zinsniveau Einsparungen in Milliardenhöhe. (dpa)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwnung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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