Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 24. November 2014
  • Finanzen

    Spanien-Bonds sinken auf Rekordtief

    Das Zinsniveau der spanischen Staatsanleihen ist auf einen historischen Tiefstand gesunken. Für die als richtungsweisend geltenden Anleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren ging der Zinsgewinn am Montag auf 1,96 Prozent zurück. Damit fiel der Zins erstmals in der Geschichte unter die Zwei-Prozent-Marke. Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise im Juli 2012 waren für Zehn-Jahres-Anleihen noch Zinsen in Höhe von 7,75 Prozent gezahlt worden.

    Der jüngste Rückgang des Zinsniveaus wurde auf die Äußerungen des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, zurückgeführt, der neue Maßnahmen im Kampf gegen die Konjunkturschwäche angekündigt hatte. Für den hoch verschuldeten spanischen Staat bedeutet das niedrige Zinsniveau Einsparungen in Milliardenhöhe. (dpa)

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  • Donnerstag, 29. September 2016
  • Banken
    Credit Suisse verhandelt in Immobilienstreit mit US-Justiz

    Im Streit um Tricksereien am US-Immobilienmarkt verhandelt Credit Suisse einem Medienbericht zufolge mit dem US-Justizministerium über eine außergerichtliche Einigung. Ein Deal der Schweizer Großbank mit der Behörde sei binnen Wochen möglich, meldete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider. Auch das britische Geldhaus Barclays führe dazu Gespräche. Zur Höhe einer möglichen Zahlung äußerten sich die Insider nicht. Credit Suisse wollte sich nicht dazu äußern. Barclays und das Justizministerium waren für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Wegen des Verkaufs fauler Hypothekenpapiere sind zahlreiche Banken ins Visier der US-Behörden geraten. Bei der Deutschen Bank steht eine Strafe von umgerechnet gut 15 Milliarden Euro im Raum. (rts)

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