Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 24. November 2014
  • Finanzen

    Spanien-Bonds sinken auf Rekordtief

    Das Zinsniveau der spanischen Staatsanleihen ist auf einen historischen Tiefstand gesunken. Für die als richtungsweisend geltenden Anleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren ging der Zinsgewinn am Montag auf 1,96 Prozent zurück. Damit fiel der Zins erstmals in der Geschichte unter die Zwei-Prozent-Marke. Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise im Juli 2012 waren für Zehn-Jahres-Anleihen noch Zinsen in Höhe von 7,75 Prozent gezahlt worden.

    Der jüngste Rückgang des Zinsniveaus wurde auf die Äußerungen des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, zurückgeführt, der neue Maßnahmen im Kampf gegen die Konjunkturschwäche angekündigt hatte. Für den hoch verschuldeten spanischen Staat bedeutet das niedrige Zinsniveau Einsparungen in Milliardenhöhe. (dpa)

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  • Donnerstag, 23. Februar 2017
  • Telekommunikation
    Gewinn von O2-Mutterkonzern Telefónica geschrumpft

    Der hoch verschuldete spanische Telekommunikationskonzern Telefónica hat im vergangenen Jahr weniger Gewinn gemacht. Das Plus schrumpfte im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent auf 2,36 Milliarden Euro, wie Telefónica mitteilte. Grund seien vor allem Kosten für die Umstrukturierung gewesen: Telefónica zahlte Mitarbeitern Abfindungen, um Stellen abzubauen.

    Bei Telefónica, zu der auch die deutsche Marke O2 gehört, arbeiten in Spanien derzeit noch rund 28.000 Menschen. Von Ende 2015 bis Ende 2016 strich der Konzern rund 13 Prozent der Stellen. Der Umsatz stieg 2016 um mehr als zehn Prozent auf 52 Milliarden Euro - auf dem Heimatmarkt Spanien und in Brasilien lief es gut, in Deutschland und vor allem in Großbritannien dagegen sanken die Umsätze.

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