Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 02. Juli 2014
  • Konjunktur

    Spanischer Arbeitsmarkt signalisiert leichte Erholung

    Der langsam anziehende Wirtschaft in Spanien lässt auch die Arbeitslosigkeit im Juni sinken. Wie das Arbeitsministerium mitteilte, fiel die Zahl der gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich dem Vormonat um 122.684. Über die vergangenen zwölf Monate ist die Erwerbslosenzahl um 313.979 gesunken. Im Juni waren insgesamt 4,45 Millionen Menschen in Spanien arbeitslos gemeldet.

    Parallel dazu wächst die Beschäftigung in Spanien. Im Juni stieg die Zahl der Menschen, die im Sozialsystem als beschäftigt registriert sind, im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,8 Prozent auf 16,68 Millionen.

    Die Daten untermauern die Einschätzung von Regierung und Analysten, dass Spanien in diesem Jahr ein Beschäftigungswachstum erzielen wird. Der Rückgang der offiziellen Arbeitslosigkeit dürfte zum Teil aber auch darauf beruhen, dass viele Menschen ausgewandert sind oder sich frustriert vom Arbeitsmarkt zurückgezogen haben. (DJ)

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  • Montag, 27. Juni 2016
  • Unternehmen
    Medtronic kauft erneut zu

    Im Pharmasektor steht eine weitere milliardenschwere Übernahme bevor. Der Medizintechnikspezialist Medtronic will seine Palette im Segment Herzkrankheiten erweitern und zu diesem Zweck die Heartware International für 1,1 Milliarden US-Dollar kaufen. Medtronic zahlt nach eigenen Angaben 58 Dollar je Heartware-Aktie in bar. Im vorbörslichen Geschäft steigt die Heartware-Aktie um 92 Prozent auf 57,57 Dollar.

    Medtronic gelangt mit HeartWare in den Besitz weiterer Diagnoseinstrumente und Behandlungsssysteme für Herzversagen. HeartWare stellt unter anderem ein Herzunterstützungssystem (VAD) her, dass implantiert wird, wenn die Pumpfunktion des Herzens nicht richtig oder nur eingeschränkt funktioniert. Den Markt für dieses Implantat schätzt Medtronic auf rund 800 Millionen Dollar. Im kommenden Jahr dürfte er mit einer mittleren bis hohen einstelligen prozentualen Rate wachsen. Medtronic hat bereits Herzschrittmacher und Medikamentenpumpen im Angebot. (DJ)

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  • Konjunktur
    Geldmenge im Euroraum wächst schneller

    Das Wachstum der Geldmenge im Euroraum hat sich im Mai beschleunigt. Zugleich zog die Kreditvergabe etwas an, was nicht zuletzt an der massiven Geldschwemme der Europäischen Zentralbank (EZB) liegen dürfte. Die breite Geldmenge M3 wuchs mit einer Jahresrate von 4,9 Prozent, wie die EZB mitteilte. Im April hatte sie mit einer Rate von 4,6 Prozent zugelegt. Volkswirte hatten für Mai eine Jahreswachstumsrate von 4,8 Prozent prognostiziert. Im Durchschnitt der Monate März bis Mai betrug das M3-Wachstum 4,8 Prozent. Volkswirte hatten diese Rate erwartet. Die engere Geldmenge M1 lag um 9,1 (Vormonat: 9,7) Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Die EZB sieht die breit gefasste Geldmenge M3 als zentrale Steuergröße, um Risiken für die Preisstabilität frühzeitig zu erkennen. Unter der Rubrik M3 fassen Volkswirte unter anderem Bargeld, Einlagen auf Girokonten, kurzfristige Geldmarktpapiere sowie Schuldverschreibungen mit Laufzeiten bis zu zwei Jahren zusammen. Die gesamte Kreditvergabe im Euroraum lag im Mai um 3,5 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Im April hatte sie im Vorjahresvergleich um 3,2 Prozent zugelegt. (DJ)

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  • Konjunktur
    Japan reagiert auf Brexit-Votum

    Japan plant Insidern zufolge nach dem Brexit-Votum in Großbritannien die Aufstockung eines Konjunkturprogramms auf gut 10 Billionen Yen (rund 85 Milliarden Euro). Wegen der wirtschaftlichen Folgen eines britischen EU-Austritts für Japan dürfte mehr Geld benötigt werden, erfuhr Reuters von Vertretern der Regierung und der regierenden Liberal-Demokratischen Partei (LDP). Bisher war nur ein Paket von 5 bis 10 Billionen Yen angepeilt worden, das im Laufe des Jahres verkündet werden sollte. Japans ohnehin schwächelnde Wirtschaft musste nach dem Brexit bereits sinkende Aktienmärkte und einen steigenden Yen wegstecken, der die Exporte verteuert. (rts)

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  • Unternehmen
    Intel erwägt weitere Verschlankung

    Der weltgrößte Chiphersteller Intel denkt einem Medienbericht zufolge über den milliardenschweren Verkauf seines Internetsicherheitsgeschäfts nach. Der US-Konzern habe aus diesem Grund bereits Kontakt zu Bankern aufgenommen, berichtet die "Financial Times". Dabei seien Gespräche über Optionen für die Tochterfirma Intel Security geführt worden. Intel Security firmierte früher unter dem Namen McAfee. Intel hatte das Unternehmen 2011 für 7,7 Milliarden US-Dollar übernommen. Intel gab zunächst keine Stellungnahme zu dem Bericht ab. Der Konzern hatte im April mitgeteilt, seine Neuausrichtung mit einem Stellenkahlschlag zu verknüpfen. 12.000 Arbeitsplätze sollen abgebaut werden. Das entspricht elf Prozent der Gesamtbelegschaft. Außerdem senkte das US-Unternehmen damals seine Umsatzprognose für dieses Jahr. (rts)

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