Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 02. Juli 2014
  • Konjunktur

    Spanischer Arbeitsmarkt signalisiert leichte Erholung

    Der langsam anziehende Wirtschaft in Spanien lässt auch die Arbeitslosigkeit im Juni sinken. Wie das Arbeitsministerium mitteilte, fiel die Zahl der gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich dem Vormonat um 122.684. Über die vergangenen zwölf Monate ist die Erwerbslosenzahl um 313.979 gesunken. Im Juni waren insgesamt 4,45 Millionen Menschen in Spanien arbeitslos gemeldet.

    Parallel dazu wächst die Beschäftigung in Spanien. Im Juni stieg die Zahl der Menschen, die im Sozialsystem als beschäftigt registriert sind, im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,8 Prozent auf 16,68 Millionen.

    Die Daten untermauern die Einschätzung von Regierung und Analysten, dass Spanien in diesem Jahr ein Beschäftigungswachstum erzielen wird. Der Rückgang der offiziellen Arbeitslosigkeit dürfte zum Teil aber auch darauf beruhen, dass viele Menschen ausgewandert sind oder sich frustriert vom Arbeitsmarkt zurückgezogen haben. (DJ)

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  • Sonntag, 23. April 2017
  • Unternehmen
    Kinderradhersteller Puky beklagt Imageprobleme

    Der bekannte Kinderfahrradhersteller Puky klagt über Imageprobleme unter Sechsjährigen. Schon bei Kindern im Alter von sechs bis sieben Jahren gelte die Marke als zu kindlich, sagte Puky-Geschäftsführer Mathias Heller der "Welt am Sonntag". Der Hersteller will daher seine Modelle für ältere Kinder und Jugendliche komplett überarbeiten. Bei einigen wurde bereits die rote Farbe aus dem Puky-Logo verbannt, um die Räder von denen für Kleinere stärker abzugrenzen.

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  • Devisen
    SNB für Frankreich-Wahlergebnis gewappnet

    Die Schweizerische Nationalbank (SNB) ist nach den Worten ihres Präsidenten Thomas Jordan darauf vorbereitet, einem Aufwertungsdruck des Franken nach der Präsidentenwahl in Frankreich etwas entgegenzusetzen. Die Bank sei bereit, dazu die vorhandenen Instrumente zu nutzen, sagte der SNB-Chef. "Wir hoffen, dass ein vernünftiger Kandidat gewinnt, jemand der für freie Märkte ist. Aber wir können nicht ausschließen, dass es mehr Druck auf den Schweizer Franken geben wird." Die SNB setzt bereits auf Negativzinsen und Devisenmarktinterventionen, um den Kurs des Franken zu deckeln. Wenn der Franken steigt, verteuert das Schweizer Waren im Ausland und bremst somit die Exporte und die Wirtschaft der Alpenrepublik. (rts)

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