Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 23. März 2016
  • Unternehmen

    Stada behält Prognose bei

    Der Pharmahersteller Stada bleibt trotz eines verhaltenen Starts ins laufende Geschäftsjahr bei seiner positiven Prognose. Der Vorstand des Unternehmens aus dem hessischen Bad Vilbel bekräftigte seine Erwartung leicht wachsender Kennziffern für Umsatz und Gewinn, jeweils bereinigt um Währungseffekte und Zukäufe. Für das erste Quartal geht das Unternehmen aber weiterhin von einer "etwas gedämpften" Entwicklung aus. Stada hatte bereits vorab berichtet, 2015 den Umsatz um 3 Prozent auf gut 2,1 Milliarden Euro gesteigert zu haben. Der operative Gewinn (Ebitda) ging aber wegen des schwachen Rubels im wichtigen Auslandsmarkt Russland und anderen Währungseffekten um 10 Prozent zurück. Unter dem Strich verdiente Stada mit 110 Millionen Euro 71 Prozent mehr als im Vorjahr, da sich hohe Abschreibungen von 2014 nicht wiederholten. Die Dividende auf die ausschließlich im Streubesitz befindlichen Aktien wurde um 4 auf 70 Cent erhöht. (dpa)

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  • Dienstag, 24. Oktober 2017
  • Personalie
    Ex-Bundesverwaltungsrichter soll im Tegel-Streit schlichten

    Nach dem Volksentscheid zur Offenhaltung des Flughafens Tegel soll der frühere Bundesverwaltungsrichter Stefan Paetow als eine Art Schlichter in dem Konflikt vermitteln. Das berichteten mehrere Medien übereinstimmend. Paetow ist 74 Jahre alt und arbeitete bis zur Pensionierung 2008 viele Jahre beim Bundesverwaltungsgericht. Unter seiner Leitung genehmigte ein Senat des Gerichtes 2006 den Bau des neuen Hauptstadtflughafens BER. Von der Senatskanzlei gibt es bisher keine Bestätigung für die Personalie. Vor einem Monat hatten 56,4 Prozent der Wähler in Berlin bei einem nicht bindenden Volksentscheid für den Weiterbetrieb von Tegel auch nach der BER-Eröffnung gestimmt. Sie stellten sich damit gegen die Pläne der drei Flughafengesellschafter Berlin, Brandenburg und den Bund. (dpa)

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  • Unternehmen
    Netflix will sich Geld am Finanzmarkt holen

    Netflix macht neue Schulden, um seine vielen eigenen Filme und Serien zu finanzieren. Der Online-Videodienst will rund 1,6 Milliarden Dollar mit der Ausgabe von Schuldpapieren reinholen. Details wie Laufzeit und Verzinsung sollen mit den ersten Geldgebern ausgehandelt werden, wie Netflix mitteilte. Netflix will sich mit exklusiven Produktionen von der Konkurrenz abheben und das kostet viel Geld. Insgesamt gab die Firma zuletzt um die sechs Milliarden Dollar pro Jahr für Inhalte aus, 2018 sollen es bereits sieben bis acht Milliarden Dollar werden. Netflix machte zuletzt drei Milliarden Dollar Umsatz im vergangenen Quartal und hatte weltweit 109 Millionen Kunden. (dpa)

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  • Unternehmen
    Unicredit macht Milliardengewinn

    Die italienische Großbank Unicredit hat im dritten Quartal dank des Verkaufs der Fondstochter Pioneer einen Milliardengewinn eingefahren. Unter dem Strich stand nach vorläufigen Zahlen ein Überschuss von 2,8 Milliarden Euro nach 447 Millionen ein Jahr zuvor, wie der Mutterkonzern der deutschen Hypovereinsbank überraschend mitteilte. Ohne Sondereffekte hätte der Gewinn 838 Millionen Euro betragen - weniger als von Analysten erwartet. Im laufenden Geschäft musste Unicredit Einbußen hinnehmen. Die Erträge fielen gemessen am Vorjahreszeitraum um knapp 4 Prozent auf rund 4,65 Milliarden Euro. (dpa)

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  • Unternehmen
    Aixtron kann Produktlinie an Südkoreaner verkaufen

    Der Chipanlagenbauer Aixtron kann sich wie geplant von einer Produktlinie seiner Speicherchip-Fertigung in den USA trennen. Dem Unternehmen zufolge hat die US-Behörde für Auslandsinvestitionen keine Bedenken mit Blick auf die nationale Sicherheit. Es geht um den Verkauf der Produktlinie ALD/CVD an die südkoreanische Eugene Technology. Der Vorstand gehe davon aus, dass die Transaktion noch in diesem Jahr abgeschlossen werde. Bei Bekanntgabe der Verkaufsabsicht hatte das Unternehmen den Wert der Transaktion mit zwischen 45 und 55 Millionen Dollar beziffert. (rts)

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  • Unternehmen
    Durchbruch bei Morphosys-Wirkstoff?

    Die Biotechfirma Morphosys kommt mit ihrem Antikörper zur Behandlung von Blutkrebs in den USA voran. Die US-Arzneimittelbehörde FDA habe dem Wirkstoff MOR208 den Status "Therapiedurchbruch" verliehen, gab das im TecDax notierte Unternehmen bekannt. Dieser werde vergeben, wenn erste klinische Daten darauf hinwiesen, dass Wirkstoffe eine signifikant bessere Wirksamkeit gegenüber derzeit verfügbaren Therapien für schwerwiegende oder lebensbedrohliche Erkrankungen aufweisen könnten. (rts)

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