Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 23. März 2016
  • Unternehmen

    Stada behält Prognose bei

    Der Pharmahersteller Stada bleibt trotz eines verhaltenen Starts ins laufende Geschäftsjahr bei seiner positiven Prognose. Der Vorstand des Unternehmens aus dem hessischen Bad Vilbel bekräftigte seine Erwartung leicht wachsender Kennziffern für Umsatz und Gewinn, jeweils bereinigt um Währungseffekte und Zukäufe. Für das erste Quartal geht das Unternehmen aber weiterhin von einer "etwas gedämpften" Entwicklung aus. Stada hatte bereits vorab berichtet, 2015 den Umsatz um 3 Prozent auf gut 2,1 Milliarden Euro gesteigert zu haben. Der operative Gewinn (Ebitda) ging aber wegen des schwachen Rubels im wichtigen Auslandsmarkt Russland und anderen Währungseffekten um 10 Prozent zurück. Unter dem Strich verdiente Stada mit 110 Millionen Euro 71 Prozent mehr als im Vorjahr, da sich hohe Abschreibungen von 2014 nicht wiederholten. Die Dividende auf die ausschließlich im Streubesitz befindlichen Aktien wurde um 4 auf 70 Cent erhöht. (dpa)

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  • Sonntag, 28. August 2016
  • Unternehmen
    China stampft Triebwerkbauer aus dem Boden

    China schmiedet einem Medienbericht zufolge einen neuen Konkurrenten im Geschäft mit Flugzeugmotoren. Wie das staatliche Fernsehen am Sonntag berichtete, wird die China Aero-Engine Group mit einem Stammkapital von umgerechnet sieben Milliarden Dollar ausgestattet. Der Konzern mit 96.000 Beschäftigten soll auf den internationalen Märkten wettbewerbsfähig sein und dort etwa der Triebwerktochter Pratt & Whitney des US-Mischkonzerns United Technologies die Stirn bieten. Die neue Gesellschaft entsteht durch die Fusion einer Reihe kleinerer Firmen. Investoren sind die chinesische Regierung, die Hauptstadt Peking sowie Luftfahrtunternehmen. Der Triebwerksbau zählt zu den Technologiebranchen, in denen die Volksrepublik in die Weltspitze vorstoßen will. Weitere Bereiche sind Hochgeschwindigkeitszüge und Kernenergie. (rts)

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