Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 23. März 2016
  • Unternehmen

    Stada behält Prognose bei

    Der Pharmahersteller Stada bleibt trotz eines verhaltenen Starts ins laufende Geschäftsjahr bei seiner positiven Prognose. Der Vorstand des Unternehmens aus dem hessischen Bad Vilbel bekräftigte seine Erwartung leicht wachsender Kennziffern für Umsatz und Gewinn, jeweils bereinigt um Währungseffekte und Zukäufe. Für das erste Quartal geht das Unternehmen aber weiterhin von einer "etwas gedämpften" Entwicklung aus. Stada hatte bereits vorab berichtet, 2015 den Umsatz um 3 Prozent auf gut 2,1 Milliarden Euro gesteigert zu haben. Der operative Gewinn (Ebitda) ging aber wegen des schwachen Rubels im wichtigen Auslandsmarkt Russland und anderen Währungseffekten um 10 Prozent zurück. Unter dem Strich verdiente Stada mit 110 Millionen Euro 71 Prozent mehr als im Vorjahr, da sich hohe Abschreibungen von 2014 nicht wiederholten. Die Dividende auf die ausschließlich im Streubesitz befindlichen Aktien wurde um 4 auf 70 Cent erhöht. (dpa)

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  • Sonntag, 30. April 2017
  • Konjunktur
    Russland lässt Rezession hinter sich

    Nach jahrelanger Rezession erwartet Russland für 2017 ein Wirtschaftswachstum von etwa zwei Prozent. Bereits im vergangenen Jahr und im ersten Quartal 2017 habe es in fast allen Bereichen wieder einen Aufwärtstrend gegeben, sagte Industrie- und Handelsminister Denis Manturow der "Welt am Sonntag". Zuvor hatten die Behörden lediglich mit einem leichten Wachstum für dieses Jahr gerechnet. Die Rohstoffnation Russland leidet seit Jahren unter den Folgen niedriger Ölpreise. Westliche Sanktionen wegen der Ukraine-Krise haben die Lage verschärft. Manturow betonte, Russland habe sich mit den Strafmaßnahmen inzwischen arrangiert. Technologieprodukte aus Europa habe die Wirtschaft weitgehend durch Produkte aus anderen Ländern ersetzt, und auch russische Anbieter hätten Marktanteile gewonnen. Das Embargo wirke ungewollt wie eine Art Entwicklungshilfe für die russische Wirtschaft, meinte Manturow. (dpa)

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  • Konjunktur
    Chinas Industrie verliert an Fahrt

    Die chinesische Industrie hat im April stärker als erwartet an Schwung verloren. Der offizielle Einkaufsmanager-Index sank auf 51,2 Punkte. Im März hatte er noch bei 51,8 Stellen gelegen, dem höchsten Stand seit knapp fünf Jahren. Volkswirte hatten aktuell mit 51,6 Zählern gerechnet. Gleichwohl ist es der neunte Monat in Folge mit einem Wert von mehr als 50 Punkten, der Wachstum signalisiert. Das Wachstum im Dienstleistungssektor schwächte sich auf 54,0 von zuvor 55,1 Zählern ab. Chinas Wirtschaft war im ersten Quartal überraschend stark um 6,9 Prozent gewachsen. Dazu hatten hohe Staatsausgaben in Infrastruktur und ein boomender Immobilienmarkt beigetragen. Im weiteren Jahresverlauf wird allerdings eine Abschwächung des Wachstums erwartet, da die Regierung den Immobilienmarkt abkühlen will. Offiziell hat die Regierung für das Gesamtjahr eine Wachstumsprognose von etwa 6,5 Prozent ausgegeben. (rts)

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