Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 16. Januar 2015
  • Konjunktur

    Stahlbranche rechnet mit anhaltender Erholung

    Die deutsche Stahlbranche rechnet für 2015 mit einem stabilen Wachstum. Die Rohstahlproduktion in Deutschland werde im laufenden Jahr 43,3 Millionen Tonnen betragen, prognostizierte die Wirtschaftsvereinigung Stahl. Damit würden die Stahlunternehmen einen Prozentpunkt mehr produzieren als im vergangenen Jahr: 2014 betrug die hergestellte Menge knapp 43 Millionen Tonnen. Treiber der Entwicklung seien vor allem die verbesserten Konjunkturaussichten der Stahlverarbeiter. Allerdings stelle die Wirtschaftskrise in Russland ein erhebliches Risiko für den europäischen Stahlmarkt dar, heißt es bei dem Branchenverband. Zudem wirkten sich der gesunkene Ölpreis und das Ende des South-Stream-Projekts negativ auf die Produktion von Stahlrohren aus. (DJ)

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  • Sonntag, 25. September 2016
  • Konjunktur
    Nobelpreisträger warnt vor Geldschwemme

    Die weltweit anhaltende Schwemme billigen Geldes verfehlt aus Sicht des Wirtschafts-Nobelpreisträgers Edward Prescott ihr Ziel, das Wachstum auf breiter Front stärker anzutreiben. Die Politik massiver Anleihenkäufe, die die Geldmenge immer mehr erhöht, und die Niedrigzins-Strategie der mächtigsten Notenbanken hätten keine größeren Auswirkungen auf die Realwirtschaft, sagte der US-Ökonom der "Welt am Sonntag". Dabei gerieten die Zentralbanken, die eigentlich neutral agieren sollen, zunehmend unter politischen Druck. Es sei "erwiesen, dass Geldpolitik keine nachhaltigen Effekte auf Wachstum und Beschäftigung hat", meinte der 2004 mit dem Nobelpreis prämierte Wissenschaftler. Etliche Ökonomen vertreten diese These von der "Neutralität" des Geldes. Befürworter der Billionen-Geldschöpfung argumentieren dagegen, dass etwa niedrige Zinsen die Kreditvergabe - und damit indirekt auch Investitionen und Konsum - ankurbeln. (dpa)

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  • Unternehmen
    Deutsche Airlines wollen Klimaabgabe

    Vor neuen Verhandlungen über mehr Klimaschutz im Luftverkehr wirbt die deutsche Branche für umfassende weltweite Instrumente. Nur ein verbindliches System mit hoher Abdeckung der CO2-Emissionen führe zu Planungssicherheit für die Fluggesellschaften und einem fairen Wettbewerb, sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), Stefan Schulte. Bei der Vollversammlung der internationalen Luftverkehrsorganisation ICAO im kanadischen Montreal soll von diesem Dienstag an über eine Emissionsabgabe für Airlines beraten werden. Daraus sollen Klimaschutzprojekte bezahlt werden. "Für den Erfolg des Abkommens ist entscheidend, dass möglichst viele Staaten von Beginn an dabei sind", sagte Schulte. Daher reiche es nicht aus, dass ein Entwurf der ICAO zunächst nur eine freiwillige Teilnahme vorsehe. (dpa)

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