Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 07. August 2014
  • Unternehmen

    Stahlhändler KlöCo erzielt Gewinnsprung

    Der Stahlhändler Klöckner & Co hat nach Zuwächsen im zweiten Quartal seine Prognose für das Geschäftsjahr präzisiert. Der Konzern peile 2014 einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 190 bis 210 Millionen Euro an, teilte das Unternehmen mit. Bislang hatte KlöCo lediglich angekündigt, den Vorjahreswert von 150 Millionen Euro deutlich zu übertreffen. Im zweiten Quartal stieg der operative Gewinn um rund 30 Prozent auf 56 Millionen Euro. Damit traf KlöCo die Erwartungen der Analysten. Die Duisburger profitierten insbesondere von ihrem Sparprogramm. Der Umsatz ging auf 1,68 Milliarden von 1,7 Milliarden Euro zurück. Für das dritte Quartal rechnet Vorstandschef Gisbert Rühl mit einem operativen Ergebnis zwischen 50 und 60 Millionen Euro. (rts)

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  • Donnerstag, 17. August 2017
  • Konjunktur
    Euro-Inflation bleibt hinter EZB-Ziel

    Die Inflation in der Eurozone verharrt trotz Geldschwemme der EZB auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Im Juli nahmen die Verbraucherpreise nur um 1,3 Prozent zu, wie das Statistikamt Eurostat mitteilte und damit eine frühere Schätzung bestätigte. Damit fiel der Preisanstieg - wie von Ökonomen erwartet - genau so schwach aus wie im Juni. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt als optimalen Wert für die Wirtschaft knapp zwei Prozent an, verfehlt dieses Ziel aber seit langem.

    Energie verteuerte sich im Juli um 2,2 Prozent. Dagegen zogen unverarbeitete Lebensmittel wie Obst und Gemüse nur um 0,6 Prozent an. Die sogenannte Kernrate, in der diese schwankungsreichen Preise ausgeklammert sind, betrug 1,3 Prozent und damit ein Tick mehr als im Juni. (rts)

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  • Unternehmen
    Ericsson könnte jede vierte Stelle streichen

    Der schwächelnde Telekomausrüster Ericsson prüft einem Medienbericht zufolge den Abbau von 25.000 Jobs. Die Arbeitsplätze sollen außerhalb des Heimatlands Schweden wegfallen, berichtete die Tageszeitung "Svenska Dagbladet" unter Berufung auf nicht genannte Unternehmenskreise. Der Konzern beschäftigt weltweit rund 109.000 Angestellte.

    Ericsson hatte im Juli angekündigt, seine Sparmaßnahmen zu verstärken, um die angekündigte Verdoppelung der Gewinnmarge zu erreichen. Zudem sollen die Kosten von Mitte 2018 an um jährlich umgerechnet mehr als eine Milliarde Euro reduziert werden. Welche Länder oder Einheiten betroffen seien, könne noch nicht gesagt werden, teilte Ericsson auf der Internetseite mit. Auch sei es noch zu früh, um über einzelne Maßnahmen zu sprechen. (rts)

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