Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 07. August 2014
  • Unternehmen

    Starker Franken belastet Nestle

    Der Lebensmittelkonzern Nestle hat im ersten Halbjahr wegen der Stärke des schweizerischen Franken und der Kaufzurückhaltung der europäischen Konsumenten weniger umgesetzt und verdient. Dennoch sieht sich das Unternehmen aus Vevey auf gutem Weg, die Jahresziele zu erreichen. Am Erlös aus dem Verkauf des L'Oreal-Anteils sowie weiterer Aktiva lässt die Gesellschaft ihre Anteilseigner mit einem Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 8 Milliarden Franken teilhaben.

    Für die sechs Monate per Ende Juni meldete Nestle einen Rückgang des Umsatzes um 4,8 Prozent auf 43 Milliarden Franken. Der starke Franken drückte die Einnahmen um 8,8 Prozent. Organisch schaffte der Konzern - getragen vom Wachstum in den Schwellenländern - ein Umsatzplus von 4,7 Prozent, damit wurde die Messlatte für das Gesamtjahr von 5 Prozent gerissen. Der Nettogewinn sank um nahezu ein Zehntel auf 4,6 Milliarden Franken. (DJ)

    +
  • Sonntag, 28. August 2016
  • Unternehmen
    China stampft Triebwerkbauer aus dem Boden

    China schmiedet einem Medienbericht zufolge einen neuen Konkurrenten im Geschäft mit Flugzeugmotoren. Wie das staatliche Fernsehen am Sonntag berichtete, wird die China Aero-Engine Group mit einem Stammkapital von umgerechnet sieben Milliarden Dollar ausgestattet. Der Konzern mit 96.000 Beschäftigten soll auf den internationalen Märkten wettbewerbsfähig sein und dort etwa der Triebwerktochter Pratt & Whitney des US-Mischkonzerns United Technologies die Stirn bieten. Die neue Gesellschaft entsteht durch die Fusion einer Reihe kleinerer Firmen. Investoren sind die chinesische Regierung, die Hauptstadt Peking sowie Luftfahrtunternehmen. Der Triebwerksbau zählt zu den Technologiebranchen, in denen die Volksrepublik in die Weltspitze vorstoßen will. Weitere Bereiche sind Hochgeschwindigkeitszüge und Kernenergie. (rts)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen