Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 07. August 2014
  • Unternehmen

    Starker Franken belastet Nestle

    Der Lebensmittelkonzern Nestle hat im ersten Halbjahr wegen der Stärke des schweizerischen Franken und der Kaufzurückhaltung der europäischen Konsumenten weniger umgesetzt und verdient. Dennoch sieht sich das Unternehmen aus Vevey auf gutem Weg, die Jahresziele zu erreichen. Am Erlös aus dem Verkauf des L'Oreal-Anteils sowie weiterer Aktiva lässt die Gesellschaft ihre Anteilseigner mit einem Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 8 Milliarden Franken teilhaben.

    Für die sechs Monate per Ende Juni meldete Nestle einen Rückgang des Umsatzes um 4,8 Prozent auf 43 Milliarden Franken. Der starke Franken drückte die Einnahmen um 8,8 Prozent. Organisch schaffte der Konzern - getragen vom Wachstum in den Schwellenländern - ein Umsatzplus von 4,7 Prozent, damit wurde die Messlatte für das Gesamtjahr von 5 Prozent gerissen. Der Nettogewinn sank um nahezu ein Zehntel auf 4,6 Milliarden Franken. (DJ)

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  • Sonntag, 22. Januar 2017
  • Elektromobilität
    Auto-Importeure glauben an Siegeszug von Elektroautos

    Die Auto-Importeure Renault und Nissan glauben an einen schnellen Siegeszug der Elektromobilität in Deutschland. Renault-Deutschlandchef Uwe Hochgeschurtz sagte der "Bild am Sonntag": "Ich bin fest davon überzeugt, dass wir den Durchbruch der Elektromobilität in Deutschland schon erlebt haben." Nissan-Europachef Thomas Hausch zog einen Vergleich zur Popcorn-Herstellung in der Pfanne: "Das Knacken hat in Deutschland angefangen." Die Affäre um manipulierte Diesel-Abgase habe dazu beigetragen. Für 2017 rechnen die Firmen erneut mit einem guten Jahr, obwohl der Importeursverband eine Stagnation der Verkaufszahlen erwartet. Der Nissan-Manager erklärte: "Wenn der Markt wirklich stagniert, dann wird das auf sehr hohem Niveau sein und deshalb nicht schlimm." Sein Renault-Kollege sagte: "Wir rechnen mit leichtem Wachstum. Aber selbst wenn nicht, reden wir immer noch über eines der besten Automobiljahre überhaupt." (dpa)

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  • Brexit
    Deutsche-Bank-Vorstand: London bleibt Top-Finanzplatz

    London wird sich nach Einschätzung von Deutsche-Bank-Finanzchef Marcus Schenck auch nach dem Brexit als europäisches Finanzzentrum behaupten können. "Es ist etwas naiv zu glauben, dass irgendeine europäische Stadt London als Finanzplatz ablösen könnte", sagte Schenck der "Welt am Sonntag". "Die City ist ein über 30 Jahre gewachsener Mikrokosmos, den man nicht einfach nachbilden kann." Die Entscheidung der Briten, der Europäischen Union den Rücken zu kehren, hat in der Bankenbranche für Unruhe gesorgt. So bereiten sich die ersten Banken nach der Festlegung von Premierministerin Theresa May auf einen "harten Brexit" konkret auf einen Umzug auf das europäische Festland vor, weil die Institute bei einem Ausscheiden Großbritanniens aus dem EU-Binnenmarkt keine Produkte mehr von London aus in den übrigen 27 EU-Staaten verkaufen können. (rts)

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