Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 29. Februar 2016
  • Konjunktur

    Starker Januar für Einzelhändler

    Der deutsche Einzelhandel ist durchwachsen ins Jahr 2016 gestartet. Während die Umsätze zum Dezember überraschend stark zulegten, fielen die Resultate im Vergleich zum Januar 2015 schwächer aus, teilte das Statistische Bundesamt mit. Allerdings hatte der Januar 2016 mit 25 Verkaufstagen einen Verkaufstag weniger als der Januar 2015. Im Januar lagen die Erlöse der Branche preisbereinigt (real) um 0,7 Prozent höher als im Vormonat. Volkswirte hatten nur einen Anstieg um 0,3 Prozent erwartet. Nominal, also inklusive Preiseffekte, legten die Umsätze von Dezember auf Januar um 0,6 Prozent zu. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lagen die Umsätze in diesem Januar real um 0,8 Prozent und nominal um 0,4 Prozent niedriger. (dpa)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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