Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 23. März 2016
  • Insolvenz

    Steilmann ist pleite

    Das Bekleidungsunternehmen Steilmann, zu dem unter anderem die Adler Modemärkte gehören, ist insolvent. "Der Vorstand der Steilmann SE ist nach umfassender Prüfung heute zu der Überzeugung gelangt, dass im Zuge des aktuellen Geschäftsverlaufs die Steilmann SE zahlungsunfähig ist", teilte das Bergkamener Unternehmen in einer Pflichtmitteilung mit. Sanierungsverhandlungen hätten keinen Erfolg gehabt. "Der Vorstand wird vor diesem Hintergrund nunmehr unverzüglich den Insolvenzantrag stellen", hieß es weiter. Das Unternehmen mit weltweit mehr als 8300 Mitarbeitern war erst im November 2015 an die Börse gegangen. (dpa)

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  • Freitag, 28. April 2017
  • Quartalszahlen
    Linde machen vor Fusion mehr Umsatz

    Der Industriegasekonzern Linde hat vor der geplanten Fusion mit dem US-Rivalen Praxair höhere Einnahmen eingefahren. Der Umsatz kletterte im ersten Quartal binnen Jahresfrist um gut vier Prozent auf fast 4,4 Milliarden Euro, wie die Münchner mitteilten. Das operative Ergebnis kletterte um drei Prozent auf 1,04 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr bestätigte der Industriegasekonzern seine Prognose, wonach der Umsatz mehr oder weniger stagnieren und das Betriebsergebnis um bis zu sieben Prozent wachsen werde. Neues zur geplanten Fusion, die zuletzt ins Stocken geraten war, nannte Linde zunächst nicht. (rts)

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  • Quartalszahlen
    UBS erzielen Milliardengewinn

    Die UBS ist dank anziehender Erträge im Kerngeschäft Vermögensverwaltung und einer guten Entwicklung der Investmentbank mit einem Milliardengewinn ins Jahr gestartet. Die Schweizer Großbank verdiente im ersten Quartal 1,3 Milliarden Franken und damit 79 Prozent mehr als vor Jahresfrist, wie das Institut mitteilte. Damit schnitt die Bank deutlich besser ab, als von Analysten erwartet. Für die kommenden Quartale gibt sich UBS vorsichtig optimistisch: "Die Stimmung und das Vertrauen der Anleger haben sich verbessert, was jedoch noch nicht vollumfänglich in einer dauerhaften Belebung der Kundenaktivität spürbar wurde", erklärte die Bank. (rts)

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  • Rohstoffe
    Trump lässt Bohr-Verbote prüfen

    US-Präsident Donald Trump will Verbote für Öl- und Gasbohrungen vor den Küsten der USA neu bewerten lassen. Dazu will der Präsident ein entsprechendes Dekret unterzeichnen, wie Innenminister Ryan Zinke in Washington sagte. Sein Ministerium soll einen Plan auf den Prüfstand stellen, der für fünf Jahre vorschreibt, in welchen Gewässern gebohrt werden darf und in welchen nicht. Trump geht damit erneut gegen zentrale umweltschutzpolitische Maßnahmen seines Vorgängers Barack Obama vor. Dieser hatte kurz vor dem Ende seiner Amtszeit Bohrungen in weiten Teilen der arktischen Gewässer und im Atlantik verboten. Außerdem will Trump mit dem Dekret Obamas Maßnahme rückgängig machen, dass Teile der Arktis für Bohrungen gesperrt sind. (dpa)

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