Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 03. Juli 2014
  • Ikea-Rivale

    Steinhoff drängt nach Deutschland

    Der südafrikanische Möbelkonzern Steinhoff kehrt zu seinen deutschen Wurzeln zurück. Mit einer milliardenschweren Kapitalerhöhung bereitet das Unternehmen seinen Wechsel an die Frankfurter Börse vor. Steinhoff gilt als zweitgrößter Möbelhändler der Welt nach Ikea. Die 1964 als Ein-Mann-Betrieb in Westerstede bei Bremen gegründete Firma ist seit 16 Jahren an der Börse in Johannesburg gelistet, will nun aber für internationale Anleger attraktiver werden und die nächsten Expansionsschritte in Europa finanzieren. Auf die Frankfurter Börse kommt im Herbst ein Schwergewicht zu: Steinhoff wird am Markt mit 8,8 Milliarden Euro bewertet. Noch vor dem Wechsel des Börsenplatzes sammelt der in Deutschland vor allem mit der Kette "Poco" bekannte Möbelriese 1,23 Milliarden Euro frisches Kapital ein. Neue Aktien für 531 Millionen Euro wurden an große Investoren außerhalb Südafrikas verkauft, wie Steinhoff mitteilte. (rts)

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  • Mittwoch, 27. Juli 2016
  • Fusionen
    Milliardenübernahme in Chipbranche

    In der Chipbranche kommt es zu der nächsten Großübernahme. Der US-Konzern Analog Devices kündigte den Kauf des heimischen Konkurrenten Linear Technology für rund 14,8 Milliarden Dollar an. Das Unternehmen wolle so sein Geschäft mit Halbleitern ausbauen, die analoge in digitale Signale umwandeln. Die Technik ist etwa für Smartphones und andere Geräten mit Verbindung zum Internet wichtig. Linear gilt schon seit längerem wegen seiner lukrativen Geschäfte als attraktiver Übernahmekandidat. Analog Devices ist der Deal ein Aufschlag von 24 Prozent auf den Linear-Schlusskurs von Montag wert. (rts)

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