Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 21. März 2016
  • Konjunktur

    Steuereinnahmen im Februar weiter gestiegen

    Der Anstieg der Steuereinnahmen hat sich wieder etwas beschleunigt. Im Februar nahmen Bund, Länder und Kommunen 5,0 Prozent mehr Steuern ein als im Vorjahresmonat (ohne reine Gemeindesteuern), wie aus dem aktuellen Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervorgeht. Im Januar betrug das Steuerplus 3,7 Prozent. Für die ersten zwei Monate des Jahres ergab sich ein Zuwachs von 4,3 Prozent. Das ist mehr als in der Steuerschätzung vom November prognostiziert (plus 2,3 Prozent) worden war. Im Februar gab es Aufkommenszuwächse bei den Steuern von Umsatz, der Lohnsteuer, der veranlagten Einkommensteuer sowie der Körperschaftsteuer, die vor allem große Unternehmen zahlen. Einzig bei der Abgeltungsteuer auf Zins- und Veräußerungsgewinne zeigten sich deutliche Rückgänge, hieß es. Das Wirtschaftswachstum in Deutschland dürfte sich in den ersten drei Monaten des Jahres aus Sicht des Finanzministeriums "beschleunigt fortsetzen". (dpa)

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  • Samstag, 18. November 2017
  • Notenbankgouverneur Nowotny
    Regulierung von Krypto-Währungen im Gespräch

    Nach dem Handelsverbot für Krypto-Börsen in China wird laut Östereichs Notenbank-Gouverneur Ewald Nowotny auch in der Euro-Zone über eine härtere Gangart im Umgang mit Bitcoin & Co. nachgedacht. Gesetzgeber und Zentralbanken diskutierten derzeit über eine Regulierung von Krypto-Währungen, sagte das EZB-Ratsmitglied. China habe Cybergeld-Börsen einen Riegel vorgeschoben, weil die Pekinger Führung sie für betrügerisch halte, führte der österreichische Notenbankchef auf einer Konferenz in Florenz aus. Chinesische Behörden hatten den in Peking ansässigen Krypto-Börsen im September den Handel verboten. Damit wollten sie die finanziellen Risiken eindämmen, die der hochspekulative und zuletzt rasant gewachsene Markt mit sich bringt. (rts)

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