Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 21. März 2016
  • Konjunktur

    Steuereinnahmen im Februar weiter gestiegen

    Der Anstieg der Steuereinnahmen hat sich wieder etwas beschleunigt. Im Februar nahmen Bund, Länder und Kommunen 5,0 Prozent mehr Steuern ein als im Vorjahresmonat (ohne reine Gemeindesteuern), wie aus dem aktuellen Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervorgeht. Im Januar betrug das Steuerplus 3,7 Prozent. Für die ersten zwei Monate des Jahres ergab sich ein Zuwachs von 4,3 Prozent. Das ist mehr als in der Steuerschätzung vom November prognostiziert (plus 2,3 Prozent) worden war. Im Februar gab es Aufkommenszuwächse bei den Steuern von Umsatz, der Lohnsteuer, der veranlagten Einkommensteuer sowie der Körperschaftsteuer, die vor allem große Unternehmen zahlen. Einzig bei der Abgeltungsteuer auf Zins- und Veräußerungsgewinne zeigten sich deutliche Rückgänge, hieß es. Das Wirtschaftswachstum in Deutschland dürfte sich in den ersten drei Monaten des Jahres aus Sicht des Finanzministeriums "beschleunigt fortsetzen". (dpa)

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  • Sonntag, 23. April 2017
  • Unternehmen
    Kinderradhersteller Puky beklagt Imageprobleme

    Der bekannte Kinderfahrradhersteller Puky klagt über Imageprobleme unter Sechsjährigen. Schon bei Kindern im Alter von sechs bis sieben Jahren gelte die Marke als zu kindlich, sagte Puky-Geschäftsführer Mathias Heller der "Welt am Sonntag". Der Hersteller will daher seine Modelle für ältere Kinder und Jugendliche komplett überarbeiten. Bei einigen wurde bereits die rote Farbe aus dem Puky-Logo verbannt, um die Räder von denen für Kleinere stärker abzugrenzen.

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  • Devisen
    SNB für Frankreich-Wahlergebnis gewappnet

    Die Schweizerische Nationalbank (SNB) ist nach den Worten ihres Präsidenten Thomas Jordan darauf vorbereitet, einem Aufwertungsdruck des Franken nach der Präsidentenwahl in Frankreich etwas entgegenzusetzen. Die Bank sei bereit, dazu die vorhandenen Instrumente zu nutzen, sagte der SNB-Chef. "Wir hoffen, dass ein vernünftiger Kandidat gewinnt, jemand der für freie Märkte ist. Aber wir können nicht ausschließen, dass es mehr Druck auf den Schweizer Franken geben wird." Die SNB setzt bereits auf Negativzinsen und Devisenmarktinterventionen, um den Kurs des Franken zu deckeln. Wenn der Franken steigt, verteuert das Schweizer Waren im Ausland und bremst somit die Exporte und die Wirtschaft der Alpenrepublik. (rts)

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