Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 14. Januar 2016
  • Unternehmen

    Steuerurteil belastet Salzgitter

    Salzgitter rechnet angesichts eines neuen Steuerurteils für das vergangene Jahr mit einer Millionenbelastung. Grund sei eine geänderte Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs für Dividendenerträge. Der niedersächsische Stahlkonzern rechnet laut Mitteilung mit einer Belastung von 15 Millionen Euro. An der Jahresprognose, wonach ein Gewinn vor Steuern im unteren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich erwartet wird, hält Salzgitter aber fest. Dem Urteil vom Mittwoch zufolge sind Dividendenerträge, die der Entleiher bei einer Wertpapierleihe erzielt habe, unter bestimmten Umständen nicht als steuerfrei anzusehen. Dies gelte für alle noch nicht abgeschlossenen Steuerjahre. Bisher hatten die Finanzbehörden laut Salzgitter solche Erträge als steuerbefreit behandelt. (dpa)

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  • Samstag, 24. September 2016
  • Ratingagenturen
    Fitch bestätigt Flüchtlingseffekt

    Die Analysten der Ratingagentur Fitch behalten ihr Spitzenrating "AAA" für Deutschland bei. Die bestmögliche Einstufung spiegele Deutschlands starke Finanzinstitutionen und die breit aufgestellte, von hoher Wertschöpfung geprägte Wirtschaft wider, teilte die Agentur nach Börsenschluss zum Wochenende mit. Zudem hieß es, der Ausblick für Deutschland sei "stabil". Für das laufende Jahr sagte Fitch für Deutschland ein Wirtschaftswachstum von 1,7 Prozent voraus, für 2017 und 2018 von je 1,4 Prozent. Die vielen Flüchtlinge, die Deutschland aufgenommen habe, würden einen leicht positiven Einfluss auf das Wirtschaftswachstum haben, hieß es zudem. Es werde aber Zeit brauchen, um die Migranten in den Arbeitsmarkt zu integrieren. (rts)

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