Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 14. Januar 2016
  • Unternehmen

    Steuerurteil belastet Salzgitter

    Salzgitter rechnet angesichts eines neuen Steuerurteils für das vergangene Jahr mit einer Millionenbelastung. Grund sei eine geänderte Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs für Dividendenerträge. Der niedersächsische Stahlkonzern rechnet laut Mitteilung mit einer Belastung von 15 Millionen Euro. An der Jahresprognose, wonach ein Gewinn vor Steuern im unteren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich erwartet wird, hält Salzgitter aber fest. Dem Urteil vom Mittwoch zufolge sind Dividendenerträge, die der Entleiher bei einer Wertpapierleihe erzielt habe, unter bestimmten Umständen nicht als steuerfrei anzusehen. Dies gelte für alle noch nicht abgeschlossenen Steuerjahre. Bisher hatten die Finanzbehörden laut Salzgitter solche Erträge als steuerbefreit behandelt. (dpa)

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  • Dienstag, 24. Oktober 2017
  • Unternehmen
    Aixtron kann Produktlinie an Südkoreaner verkaufen

    Der Chipanlagenbauer Aixtron kann sich wie geplant von einer Produktlinie seiner Speicherchip-Fertigung in den USA trennen. Dem Unternehmen zufolge hat die US-Behörde für Auslandsinvestitionen keine Bedenken mit Blick auf die nationale Sicherheit. Es geht um den Verkauf der Produktlinie ALD/CVD an die südkoreanische Eugene Technology. Der Vorstand gehe davon aus, dass die Transaktion noch in diesem Jahr abgeschlossen werde. Bei Bekanntgabe der Verkaufsabsicht hatte das Unternehmen den Wert der Transaktion mit zwischen 45 und 55 Millionen Dollar beziffert. (rts)

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  • Unternehmen
    Durchbruch bei Morphosys-Wirkstoff?

    Die Biotechfirma Morphosys kommt mit ihrem Antikörper zur Behandlung von Blutkrebs in den USA voran. Die US-Arzneimittelbehörde FDA habe dem Wirkstoff MOR208 den Status "Therapiedurchbruch" verliehen, gab das im TecDax notierte Unternehmen bekannt. Dieser werde vergeben, wenn erste klinische Daten darauf hinwiesen, dass Wirkstoffe eine signifikant bessere Wirksamkeit gegenüber derzeit verfügbaren Therapien für schwerwiegende oder lebensbedrohliche Erkrankungen aufweisen könnten. (rts)

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  • Unternehmen
    BT Germany will jede 7. Stelle streichen

    Der britische Telekomkonzern BT (British Telecom) plant in Deutschland einen umfangreichen Stellenabbau. Etwa jede siebte Stelle hierzulande solle gestrichen werden, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Um die 130 von rund 850 Arbeitsplätzen sollen nach jetziger Vorstellung abgebaut werden - das hat laut Konferenzteilnehmern Deutschlandchef Stefan Hischer in Telefonkonferenzen mit den Beschäftigten ("All-Hands Calls") angekündigt, deren jüngste am Dienstag vergangener Woche stattfand. Damit wolle man etwa 10 Millionen Euro sparen. In Kreisen von Arbeitnehmervertretern hieß es, etwa zwei Drittel der Arbeitsplätze sollten nach Ungarn verlagert werden, das andere Drittel falle weg. Es ist die dritte Abbaurunde von BT Germany innerhalb von fünf Jahren. (bad)

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  • Montag, 23. Oktober 2017
  • Unternehmen
    Großauftrag für den US-Flugzeugbauer Boeing

    Singapore Airlines bestellt 39 Flieger, darunter 19 vom Typ "Dreamliner", bei Boeing. Das teilte der US-Flugzeugbauer mit. Der Auftrag habe nach Listenpreis einen Wert von 13,8 Milliarden Dollar, allerdings sind bei Flugzeugbestellungen Rabatte im zweistelligen Prozentbereich üblich. Teil der Order sind auch 20 Modelle vom Typ 777-9. Boeing hatte den Auftrag bereits zuvor in seine Listen aufgenommen, aber noch keinem konkreten Kunden zugeordnet. Dies geschah nun in einer offiziellen Zeremonie. Während der Vertragsunterzeichnung im Weißen Haus waren laut Boeing neben Managern der Unternehmen sowohl US-Präsident Donald Trump als auch der Premier Singapurs Lee Hsien Loong anwesend. (dpa)

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