Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 28. August 2014
  • Unternehmen

    Stratec Biomedical will zukaufen

    Der Labor- und Biotechzulieferer Stratec Biomedical schaut sich nach Übernahmen um. Die derzeitige Eigenkapitalquote von 80 Prozent sei in dieser Höhe nicht dauerhaft notwendig, sagte Stratec-Chef Marcus Wolfinger der "Börsen-Zeitung". "Es gibt deshalb Spielraum für Akquisitionen. Derzeit ist aber nichts Konkretes in der Pipeline." Stratec könne 2014 eine operative Rendite von 15,5 bis 16 Prozent erreichen, konkretisierte Wolfinger die Prognose. Bisher hatte er einen leichten Anstieg der operativen Rendite in Aussicht gestellt, die 2013 bei 15,2 Prozent lag. Beim Umsatz erwartet er weiterhin eine Steigerung von acht bis zwölf Prozent. (rts)

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  • Donnerstag, 17. August 2017
  • Außenwirtschaft
    Venezuela-Kuba-Handel bricht ein

    Die politische und wirtschaftliche Krise in Venezuela hat den Handel mit dem wichtigen Verbündeten Kuba um 47 Prozent einbrechen lassen. Das Handelsvolumen sank von 4,2 Milliarden US-Dollar im Jahr 2015 auf 2,2 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr. Venezuela exportiert vor allem Treibstoff in die sozialistische Karibikinsel. Kuba begleicht die Rechnung zum großen Teil mit Dienstleistungen wie der Entsendung von medizinischem Personal. Venezuela leidet seit Jahren unter einer schweren Wirtschaftskrise. Misswirtschaft, Korruption und die global relativ niedrigen Ölpreise machen dem einst reichen Land zu schaffen. Venezuela steckt in einer Rezession, die Inflation gilt als die höchste der Welt. Angesichts der Schwäche Venezuelas ist China zum wichtigsten Wirtschaftspartner Kubas geworden. (dpa)

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  • Konjunktur
    US-Industrie etwas unter den Erwartungen

    Die Industrieproduktion in den USA ist im Juli etwas niedriger als erwartet gewesen. Nach Angaben der US-Notenbank Federal Reserve stieg sie gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent. Volkswirte hatten einen Anstieg um 0,3 Prozent prognostiziert. Der vorläufig für Juni gemeldete Anstieg von 0,4 Prozent wurde bestätigt. Die Kapazitätsauslastung lag wie erwartet bei 76,7 Prozent, wo sie nach revidierten Berechnungen auch schon im Vormonat gelegen hatte. Vorläufig war ein Wert von 76,6 Prozent gemeldet worden. Im verarbeitenden Gewerbe, das für einen Großteil der Industrieproduktion steht, sank die Produktion um 0,1 Prozent, nachdem sie im Vormonat um 0,2 Prozent gestiegen war. (DJ)

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  • Konjunktur
    Euro-Inflation bleibt hinter EZB-Ziel

    Die Inflation in der Eurozone verharrt trotz Geldschwemme der EZB auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Im Juli nahmen die Verbraucherpreise nur um 1,3 Prozent zu, wie das Statistikamt Eurostat mitteilte und damit eine frühere Schätzung bestätigte. Damit fiel der Preisanstieg - wie von Ökonomen erwartet - genau so schwach aus wie im Juni. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt als optimalen Wert für die Wirtschaft knapp zwei Prozent an, verfehlt dieses Ziel aber seit langem.

    Energie verteuerte sich im Juli um 2,2 Prozent. Dagegen zogen unverarbeitete Lebensmittel wie Obst und Gemüse nur um 0,6 Prozent an. Die sogenannte Kernrate, in der diese schwankungsreichen Preise ausgeklammert sind, betrug 1,3 Prozent und damit ein Tick mehr als im Juni. (rts)

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  • Unternehmen
    Ericsson könnte jede vierte Stelle streichen

    Der schwächelnde Telekomausrüster Ericsson prüft einem Medienbericht zufolge den Abbau von 25.000 Jobs. Die Arbeitsplätze sollen außerhalb des Heimatlands Schweden wegfallen, berichtete die Tageszeitung "Svenska Dagbladet" unter Berufung auf nicht genannte Unternehmenskreise. Der Konzern beschäftigt weltweit rund 109.000 Angestellte.

    Ericsson hatte im Juli angekündigt, seine Sparmaßnahmen zu verstärken, um die angekündigte Verdoppelung der Gewinnmarge zu erreichen. Zudem sollen die Kosten von Mitte 2018 an um jährlich umgerechnet mehr als eine Milliarde Euro reduziert werden. Welche Länder oder Einheiten betroffen seien, könne noch nicht gesagt werden, teilte Ericsson auf der Internetseite mit. Auch sei es noch zu früh, um über einzelne Maßnahmen zu sprechen. (rts)

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