Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 28. August 2014
  • Unternehmen

    Stratec Biomedical will zukaufen

    Der Labor- und Biotechzulieferer Stratec Biomedical schaut sich nach Übernahmen um. Die derzeitige Eigenkapitalquote von 80 Prozent sei in dieser Höhe nicht dauerhaft notwendig, sagte Stratec-Chef Marcus Wolfinger der "Börsen-Zeitung". "Es gibt deshalb Spielraum für Akquisitionen. Derzeit ist aber nichts Konkretes in der Pipeline." Stratec könne 2014 eine operative Rendite von 15,5 bis 16 Prozent erreichen, konkretisierte Wolfinger die Prognose. Bisher hatte er einen leichten Anstieg der operativen Rendite in Aussicht gestellt, die 2013 bei 15,2 Prozent lag. Beim Umsatz erwartet er weiterhin eine Steigerung von acht bis zwölf Prozent. (rts)

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  • Dienstag, 21. Februar 2017
  • Personalie
    Sarkozy wird Chef-Stratege bei Accor-Hotels

    Frankreichs ehemaliger Staatspräsident Nicolas Sarkozy zieht in den Verwaltungsrat des Hotelkonzerns Accor ein. Zum Unternehmen gehören Marken wie Pullman, Mercure, Novotel oder Ibis. Wie Accor mitteilte, wird der 62-Jährige ein neu eingerichtetes Gremium für internationale Strategie führen. Die Aufgaben dieses Komitees sollen noch im Detail festgelegt werden. Sarkozy war von 2007 bis 2012 Staatspräsident. Ende vergangenen Jahres trat er bei der Vorwahl der bürgerlichen Rechten an und zog dann gegen seine Konkurrenten François Fillon und Alain Juppé den Kürzeren.

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  • Unternehmen
    Tom Tailor schafft die Zielmarke

    Der in der Neuausrichtung steckende Modekonzern Tom Tailor hat seine Jahresziele im vergangenen Jahr erreicht. Das vierte Quartal habe erste Effekte aus dem Kostensenkungs- und Effizienzprogramm zur Ertragsstabilisierung gezeigt, teilte das Hamburger Unternehmen mit. Nach vorläufigen Zahlen erreichte der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) 10,3 Millionen Euro. Wegen der Kosten für die Neuausrichtung blieb unter dem Strich ein Jahresverlust von rund 73 Millionen Euro. Darin enthalten waren laut der Mitteilung Einmalaufwendungen in Höhe von 80,9 Millionen Euro für die Maßnahmen zur Neuausrichtung. Der Umsatz stieg um 1,3 Prozent auf 968,5 Millionen Euro. Die Marke Tom Tailor steigerte ihre Einnahmen dabei um 5,6 Prozent auf 665,6 Millionen Euro, während die Marke Bonita nur noch 303 Millionen Euro zum Konzernumsatz beisteuerte. Im Vorjahr waren es noch 325,8 Millionen. (DJ)

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  • Haushalt
    Portugals Staatsverschuldung nimmt wieder zu

    Bei der Haushaltskonsolidierung hat Portugal einen Dämpfer hinnehmen müssen. Die Staatsverschuldung stieg im vergangenen Jahr auf 130,5 Prozent der Wirtschaftsleistung, wie die Zentralbank des südeuropäischen Euro-Landes mitteilte. Die Regierung war von lediglich 127,7 Prozent ausgegangen. Zum Ende des dritten Quartals waren die Staatsschulden sogar vorübergehend auf 133,4 Prozent geklettert. Im Jahr 2015 betrug die Quote 129 Prozent, 2014 130,6 Prozent. In der EU gilt eigentlich eine Obergrenze von 60 Prozent. Die sozialistische Regierung senkte nach eigenen Angaben das Haushaltsdefizit im vergangenen Jahr auf 2,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts von 4,4 Prozent 2015. Damit bleibt das Land unter der Drei-Prozent-Schwelle, unter der sich ein Mitglied der Euro-Zone offiziell bewegen darf. Für dieses Jahr erwartet die Regierung in Lissabon einen weiteren Rückgang des Defizits und der Staatsverschuldung. Portugal, das 2014 nach einer schweren Krise ein internationales Rettungsprogramm verlassen konnte, zählt zusammen mit Italien zu den am höchsten verschuldeten Volkswirtschaften in der Euro-Zone hinter Griechenland. (rts)

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  • Jahresergebnis
    Alno schreibt rote Zahlen

    Unerwartet schwache Ergebnisse der Schweizer Tochtergesellschaften AFP Küchen AG und Alno Schweiz sowie Wechselkursverluste haben dem Küchenhersteller Alno das Jahresergebnis verhagelt. Mit einem Verlust von 14 Millionen Euro liege das um Restrukturierungskosten bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) deutlich unter den Erwartungen für 2016, teilte die Alno AG mit. Bisher war das Unternehmen von einem Anstieg des bereinigten Ergebnisses ausgegangen. Im Vorjahr lag der Ebitda-Verlust bei 400.000 Euro. Der Umsatz hat sich laut Alno so entwickelt wie geplant. Auf Basis der vorläufigen Zahlen sei die Prognose einer erwarteten Umsatzsteigerung weiterhin zutreffend. Den Jahres- und Konzernabschluss 2016 der Alno AG wird am 28. April 2017 veröffentlicht. (DJ)

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  • Konjunktur
    Kein Winterdämpfer für Bauwirtschaft

    Trotz des zeitweise strengen Winters in vielen Regionen erwartet die deutsche Bauindustrie keinen Dämpfer für die Bautätigkeit im ersten Quartal. "Die Witterung fiel Anfang 2017 zwar etwas schlechter aus als Anfang des vergangenen Jahres", sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB), Heiko Stiepelmann. "Wir gehen aber davon aus, dass sich dies nicht negativ auf die Bautätigkeit auswirken wird." Im Januar gaben demnach 29 Prozent der Bauunternehmen in einer Ifo-Umfrage an, dass ihre Tätigkeit durch die Witterung behindert wurde. Ein Jahr zuvor waren es lediglich 18 Prozent. "Im langjährigen Durchschnitt liegt der Wert allerdings bei 45 Prozent", sagte Stiepelmann. Er verwies auf die gute Auslastung der Unternehmen. "Die lebhafte Baukonjunktur wird sich somit fortsetzen." (rts)

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  • Quartalszahlen
    Wal-Mart verzeichnet Gewinnrückgang

    Die US-Einzelhandelskette Wal-Mart hat im vierten Geschäftsquartal bei einem kleinen Umsatzplus wegen hoher Investitionen deutlich weniger verdient. Den Aktionären will der Konzern dennoch erneut mehr Dividende zahlen. Für das Quartal steigt sie um einen auf 51 Cent, so dass für das Jahr 2,04 US-Dollar je Anteil fließen. Der größte Einzelhändler der Vereinigten Staaten verdiente in den drei Monaten per Ende Januar mit 3,76 Milliarden Dollar knapp 18 Prozent weniger als vor einem Jahr. Je Aktie verblieb ein Gewinn von 1,22 nach 1,43 Dollar. Bereinigt ergab sich ein Gewinn je Aktie von 1,30 Dollar. Die Gesamtumsatz stieg um ein Prozent auf knapp 131 Milliarden Dollar. Wechselkursbereinigt hätte der Umsatz auf 133,6 Milliarden Dollar zugelegt. (DJ)

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