Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 19. Januar 2016
  • Unternehmen

    Streichkonzert bei J&J

    Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson (J&J) will bis zu 6 Prozent der Stellen in seiner Medizingerätesparte streichen. Die Maßnahme soll dazu beitragen, die jährlichen Kosten des Geschäftsbereichs, der unter anderem Sterilisationsbesteck und Blutzuckermessgeräte herstellt, um 1 Milliarde Dollar zu senken. Der Konzern will zwischen 800 Millionen und 1 Milliarde der jährlichen Kosten vor Steuern einsparen. Der größte Teil davon soll bis Ende 2018 erreicht werden. Durch die Restrukturierung der Sparte erhalte J&J mehr Flexibilität, um neues Wachstum zu finanzieren, teilte der Konzern mit.  Im Zuge der Restrukturierung, bei der die Belegschaft um 4 bis 6 Prozent schrumpfen soll, werde J&J Belastungen zwischen 2 Milliarden und 2,4 Milliarden Dollar buchen. (DJ)

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  • Samstag, 01. Oktober 2016
  • Unternehmen
    VW einigt sich mit US-Händlern

    Volkswagen kann seinen Streit mit geschädigten US-Vertragshändlern im Abgas-Skandal beilegen - das kommt den Konzern allerdings teuer zu stehen. Der bereits im August im Grundsatz ausgehandelte Vergleich über bis zu 1,2 Milliarden Dollar (1,1 Mrd Euro) sei beim US-Gericht in San Francisco eingereicht worden, teilte VW über seine US-Tochter Volkswagen Group of America mit. Der Kompromiss muss noch vom zuständigen Richter Charles Breyer genehmigt werden. Dessen nächste Anhörung steht am 18. Oktober an.

    Bei zahlreichen weiteren US-Zivilklagen, die Hunderte geschädigte Dieselbesitzer sowie US-Behörden und Staatsanwälte eingereicht hatten, hatte VW bereits einen Vergleich über bis zu 15,3 Milliarden Dollar ausgehandelt. Auch diese Einigung muss noch von Richter Breyer abgesegnet werden. Der Autokonzern hatte im September 2015 nach Vorwürfen des US-Umweltamts EPA eingeräumt, Hunderttausende Dieselwagen in den USA mit Betrugs-Software zum Austricksen von Abgastests ausgerüstet zu haben. (dpa)

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