Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 19. Januar 2016
  • Unternehmen

    Streichkonzert bei J&J

    Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson (J&J) will bis zu 6 Prozent der Stellen in seiner Medizingerätesparte streichen. Die Maßnahme soll dazu beitragen, die jährlichen Kosten des Geschäftsbereichs, der unter anderem Sterilisationsbesteck und Blutzuckermessgeräte herstellt, um 1 Milliarde Dollar zu senken. Der Konzern will zwischen 800 Millionen und 1 Milliarde der jährlichen Kosten vor Steuern einsparen. Der größte Teil davon soll bis Ende 2018 erreicht werden. Durch die Restrukturierung der Sparte erhalte J&J mehr Flexibilität, um neues Wachstum zu finanzieren, teilte der Konzern mit.  Im Zuge der Restrukturierung, bei der die Belegschaft um 4 bis 6 Prozent schrumpfen soll, werde J&J Belastungen zwischen 2 Milliarden und 2,4 Milliarden Dollar buchen. (DJ)

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  • Dienstag, 27. Juni 2017
  • Banken
    Nomura wählt Frankfurt als Brexit-Exil

    Die japanische Bank Nomura hat sich für Frankfurt als künftigen EU-Standort entschieden. Um auch nach dem Brexit alle Dienstleistungen in der Europäischen Union anbieten zu können, beantragte die Bank eine Lizenz für eine neue Tochtergesellschaft am Main, wie Nomura mitteilte. Wie viele Arbeitsplätze Nomura nach Frankfurt verlagert, blieb zunächst offen. Nach dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens brauchen in London ansässige Finanzinstitute eine eigene Gesellschaft mit Banklizenz in einem EU-Land, um ihre Produkte und Dienstleistungen in den verbleibenden 27 Mitgliedstaaten vertreiben zu dürfen. Der Verband der Auslandsbanken erwartet, dass durch den Brexit in den nächsten zwei Jahren 3000 bis 5000 Arbeitsplätze in Frankfurt entstehen. Erst vergangene Woche hatte Japans zweitgrößter Wertpapierhändler Daiwa Securities angekündigt, eine Lizenz für eine neue Tochter in Frankfurt zu beantragen. (rts)

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