Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 19. Januar 2016
  • Unternehmen

    Streichkonzert bei J&J

    Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson (J&J) will bis zu 6 Prozent der Stellen in seiner Medizingerätesparte streichen. Die Maßnahme soll dazu beitragen, die jährlichen Kosten des Geschäftsbereichs, der unter anderem Sterilisationsbesteck und Blutzuckermessgeräte herstellt, um 1 Milliarde Dollar zu senken. Der Konzern will zwischen 800 Millionen und 1 Milliarde der jährlichen Kosten vor Steuern einsparen. Der größte Teil davon soll bis Ende 2018 erreicht werden. Durch die Restrukturierung der Sparte erhalte J&J mehr Flexibilität, um neues Wachstum zu finanzieren, teilte der Konzern mit.  Im Zuge der Restrukturierung, bei der die Belegschaft um 4 bis 6 Prozent schrumpfen soll, werde J&J Belastungen zwischen 2 Milliarden und 2,4 Milliarden Dollar buchen. (DJ)

    +
  • Mittwoch, 24. August 2016
  • Unternehmen
    Pfizer kauft Geschäftsteile von Astrazeneca

    Der Pharmakonzern Pfizer nimmt nur wenige Tage nach einer Milliardenübernahme erneut viel Geld für einen Zukauf in die Hand. Diesmal erwerben die Amerikaner die Entwicklungs- und Vermarktungsrechte an entzündungshemmenden Wirkstoffen und bereits zugelassenen Mitteln des britischen Wettbewerbers Astrazeneca, wie beide Unternehmen mitteilten. Pfizer kauft unter anderem das gerade in der EU neu zugelassene Mittel Zavicefta oder die in der Entwicklung befindlichen Wirkstoffe Aztreonam-Avibactam und CXL. Die Briten erhalten dafür zunächst 550 Millionen US-Dollar von Pfizer. Weitere 175 Millionen Dollar sollen im Januar 2019 fließen. Astrazeneca winken zudem Meilensteinzahlungen von bis zu 250 Millionen Dollar, Umsatzbeteiligungen von bis zu 600 Millionen Dollar sowie Lizenzzahlungen für den Verkauf von Medikamenten in bestimmten Märkten. (DJ)

    +
  • Banken
    Helaba bestätigt zurückhaltende Prognose

    Die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) musste im ersten Halbjahr einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen. Tief ins Kontor schlugen ein negatives Handelsergebnis und ein niedrigerer Zinsüberschuss. Auf der anderen Seite stiegen die Provisionen und das Ergebnis aus Derivaten und Finanzinstrumenten. Für das laufende Jahr erwartet die Helaba nach wie vor einen "spürbaren Rückgang" beim Konzernergebnis. Der Vorsteuergewinn sank im Zeitraum von Januar bis Juli um 23 Prozent auf 279 Millionen Euro. Der Nettogewinn ging um 22,4 Prozent auf 184 Millionen Euro zurück. Die Unsicherheit rund um das Brexit-Votum Ende Juni trug dazu bei, dass das Handelsergebnis mit minus 13 Millionen Euro von plus 128 Millionen Euro im Vorjahr in den negativen Bereich rutschte. Die anhaltend niedrigen Zinsen machten sich im Zinsüberschuss bemerkbar. Er sank um 8,5 Prozent auf 611 Millionen Euro. Weitere Belastungsfaktoren für das Ergebnis waren eine höhere Risikovorsorge und ein gestiegener Verwaltungsaufwand. (DJ)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen