Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 24. Dezember 2014
  • Unternehmen

    Streik bei Amazon an Heiligabend beendet

    Die Gewerkschaft Verdi hat ihren bislang längsten Streik beim weltgrößten Versandhändler Amazon an Heiligabend beendet. Pro Tag hätten zeitweise bis zu 2700 Beschäftigte ihre Arbeit in den Versandzentren niedergelegt, teilte die Gewerkschaft mit. Zuletzt seien die Standorte Graben, Bad Hersfeld, Rheinberg und Leipzig von rund 2000 Mitarbeitern bestreikt worden. Die Streiks hatten am 15. Dezember begonnen und gingen bis Heiligabend gegen 15 Uhr. Der "Kampf für einen Tarifvertrag" gehe aber weiter, erklärte Verdi. (rts)

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  • Dienstag, 06. Dezember 2016
  • Konjunktur
    Größtes Auftragsplus für Industrie seit 2014

    Die deutsche Industrie hat im Oktober wieder spürbar mehr Aufträge an Land gezogen. Die Betriebe erhielten 4,9 Prozent mehr Bestellungen als im Vormonat und verbuchten damit das größte Plus seit Juli 2014, wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte. "Die auch in der Tendenz etwas anziehende Nachfrage und das verbesserte Geschäftsklima sprechen insgesamt für eine Belebung der Industriekonjunktur im Jahresschlussquartal", erklärte das Ministerium dazu. Schwung kam von der Nachfrage aus dem Inland: Sie legte um 6,3 Prozent zu. Die Aufträge dem Ausland stiegen um 3,9 Prozent. (rts)

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  • Unternehmen
    Bahnvorstand Weber verlängert um zwei Jahre

    Personalvorstand Ulrich Weber wird voraussichtlich noch gut zwei Jahre bei der Deutschen Bahn bleiben. Der Dienstvertrag des 66-Jährigen solle in der nächsten Aufsichtsratssitzung am 14. Dezember bis Ende 2018 verlängert werden, hieß es im Umfeld des Kontrollgremiums. Der Jurist ist seit Juli 2009 bei der Bahn, sein bisheriger Vertrag läuft am 31. März 2017 aus. Das bundeseigene Unternehmen lehnte einen Kommentar zu der Personalie ab. Weber ist derzeit vor allem als Verhandlungsführer der Arbeitgeber in der Tarifrunde mit den Bahngewerkschaften EVG und GDL engagiert. In seiner Amtszeit vollzog die Bahn eine Trendwende und schuf nach jahrelangem Stellenabbau unterm Strich wieder neue Arbeitsplätze. (dpa)

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