Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 21. März 2016
  • Unternehmen

    Studio Babelsberg sucht Aufträge

    Internationale Großproduktionen wie die US-Serie "Homeland" haben dem Studio Babelsberg 2015 finanziell wieder auf die Beine geholfen. Für das laufende Jahr bleibt das Unternehmen aber zurückhaltend. Man könne "noch keine detaillierte Prognose" abgeben, teilte es mit. Im abgelaufenen Jahr habe das Filmstudio 5 Millionen Euro Gewinn vor Steuern erzielt. 2014 waren hier noch knapp 2,4 Millionen Euro Verlust angefallen. Neben der fünften Staffel der Fernsehserie "Homeland" wurden unter anderem der von Luc Besson produzierte Action-Thriller "The Lake" und das Skispringer-Biopic "Eddie the Eagle" gedreht. Bis Mitte April wird in Babelsberg noch die TV-Serie "Berlin Station" gedreht, die im Herbst 2016 im US-Sender Epix ausgestrahlt werden soll. "Darüber hinaus befindet sich das Management in Verhandlungen zu weiteren Projekten für 2016, jedoch besteht hierzu noch keine feste Auftragsbindung", hieß es. Wegen laufender Investitionen und der größtenteils unsicheren Auftragslage fließt für 2015 keine Dividende. (dpa)

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  • Montag, 25. Juli 2016
  • Autobauer
    Airbag-Rückruf kostet Milliarden

    Der Skandal um defekte Airbags des japanischen Zulieferers Takata trifft deutsche Autobauer hart. Bei BMW, Daimler, Audi und Volkswagen seien mehr als sechs Millionen Autos betroffen, berichtete die "Automobilwoche" mit Verweis auf Angaben der Hersteller. Bei BMW seien es seit 2013 rund vier Millionen Fahrzeuge, bei VW 900.000 Pkw und Transporter. Daimler gab die Zahl der betroffenen Fahrzeuge demnach mit rund einer Million an; Audi mit rund 450.000. "Der Schaden insgesamt dürfte schon jetzt bei über zwei Milliarden Euro liegen", sagte Jan Dannenberg von der Management- und Strategieberatung Berylls der "Automobilwoche". Auf ähnliche Summen kam Autoexperte Stefan Bratzel. Er rechnete pro Auto mit Kosten von bis zu 300 Euro. (AFP)

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  • Unternehmen
    Ericsson sucht neuen Vorstandschef

    Der Netzwerkausrüster Ericsson tauscht seinen Chef aus. Vorstandschef Hans Vestberg trete mit sofortiger Wirkung zurück, teilte der Konzern mit. Der bisherige Finanzchef Jan Frykhammar übernehme übergangsweise seinen Posten. Es werde intern und extern nach geeigneten Kandidaten gesucht. Vestberg war insgesamt 28 Jahre für Ericsson tätig, die letzten sieben als Vorstandschef. Der Konzern steckt in Schwierigkeiten. Bei Vorlage der Quartalszahlen vergangene Woche hatten die Schweden weitere Kostensenkungen angekündigt. Der Umsatz ging verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 11 Prozent auf 54,1 Milliarden schwedische Kronen (5,7 Mrd Euro) zurück. Der Gewinn sank um gut ein Viertel auf 1,6 Milliarden Kronen. (dpa)

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