Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 21. März 2016
  • Unternehmen

    Studio Babelsberg sucht Aufträge

    Internationale Großproduktionen wie die US-Serie "Homeland" haben dem Studio Babelsberg 2015 finanziell wieder auf die Beine geholfen. Für das laufende Jahr bleibt das Unternehmen aber zurückhaltend. Man könne "noch keine detaillierte Prognose" abgeben, teilte es mit. Im abgelaufenen Jahr habe das Filmstudio 5 Millionen Euro Gewinn vor Steuern erzielt. 2014 waren hier noch knapp 2,4 Millionen Euro Verlust angefallen. Neben der fünften Staffel der Fernsehserie "Homeland" wurden unter anderem der von Luc Besson produzierte Action-Thriller "The Lake" und das Skispringer-Biopic "Eddie the Eagle" gedreht. Bis Mitte April wird in Babelsberg noch die TV-Serie "Berlin Station" gedreht, die im Herbst 2016 im US-Sender Epix ausgestrahlt werden soll. "Darüber hinaus befindet sich das Management in Verhandlungen zu weiteren Projekten für 2016, jedoch besteht hierzu noch keine feste Auftragsbindung", hieß es. Wegen laufender Investitionen und der größtenteils unsicheren Auftragslage fließt für 2015 keine Dividende. (dpa)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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