Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 19. November 2015
  • Unternehmen

    Südzucker erhöht Jahresprognose

    Die weiter positive Entwicklung der Bioethanolpreise lässt Südzucker zuversichtlicher in die Zukunft blicken. Die im MDax notierte Gesellschaft hat einmal mehr ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2015/16 per Ende Februar erhöht. Bereits im dritten Quartal soll das operative Ergebnis deutlich über dem Vorjahresniveau liegen, erwartet der größte Zuckerkonzern Europas. Im Gesamtjahr planen die Mannheimer nun mit einem Umsatz von 6,3 bis 6,5 Milliarden nach 6,8 Milliarden Euro im Vorjahr. Das operative Ergebnis soll auf 200 bis 240 Millionen Euro steigen von 181 Millionen Euro 2014/15. Bei Vorlage der Zahlen für das zweite Quartal hatte Südzucker noch die im September angehobene Prognose von maximal 6,4 Milliarden Euro Umsatz und im besten Fall 230 Millionen Euro Betriebsergebnis bekräftigt. (DJ)

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  • Donnerstag, 20. Juli 2017
  • Halbjahreszahlen
    Sixt geht mit Prognose hoch

    Der Autovermieter Sixt hat dank starker Geschäfte im Ausland im ersten Halbjahr deutlich mehr verdient und die Prognose für das laufende Geschäftsjahr erhöht. Nach einem guten Ergebnis in den ersten sechs Monaten und dem bisherigen Verlauf des dritten Quartals rechnet Sixt jetzt beim Gewinn vor Steuern im laufenden Jahr mit einem deutlichen Anstieg. Bisher war der Konzern von einem stabilen bis leicht steigenden Gewinn vor Steuern und einem leicht höheren operativen Umsatz ausgegangen. Bis Ende Juni verdiente das Unternehmen etwas mehr als 100 Millionen Euro und damit rund 22 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der deutliche Gewinnanstieg gehe vor allem auf starke Geschäfte in Frankreich und den USA zurück, hieß es. An der Börse kam die Mitteilung gut an. Die im SDax notierte Stammaktie baute nach Bekanntgabe der ersten Eckdaten für das Halbjahr und der erhöhten Prognose ihre Gewinne aus. (dpa)

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  • Konjunktur
    Weniger US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe

    In den USA sind in der Woche zum 15. Juli weniger Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gestellt worden. Im Vergleich zur Vorwoche fiel die Zahl auf saisonbereinigter Basis um 15.000 auf 233.000 Anträge, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Volkswirte hatten einen Rückgang auf 243.000 vorhergesagt. Die Erstanträge liegen seit geraumer Zeit auf einem historisch außergewöhnlich niedrigen Niveau. Für die Vorwoche wurde der Wert leicht nach oben revidiert, auf 248.000 von ursprünglich 247.000. Der gleitende Vierwochendurchschnitt fiel gegenüber der Vorwoche um 2.250 auf 243.750. In der Woche zum 8. Juli erhielten 1,977 Millionen Personen Arbeitslosenunterstützung. Dies war eine Zunahme gegenüber der Vorwoche um 28.000. (DJ)

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  • Unternehmen
    Conti will bei Here einsteigen

    Der vor zwei Jahren von den Autokonzernen Daimler, BMW und Audi übernommene Kartendienst Here erweitert laut einem Medienbericht seinen Investorenkreis. Der Autozulieferer Continental werde voraussichtlich 8 bis 10 Prozent der Anteile übernehmen, berichtet das "Manager Magazin". Die Verhandlungen stünden kurz vor dem Abschluss, zitiert das Magazin Unternehmenskreise. Der Vertrag solle im September unterzeichnet werden. Ein Conti-Sprecher wollte den Bericht nicht kommentieren. Here gilt als Spezialist für sehr präzise Internetkarten. Daimler, BMW und Audi hatten für das Unternehmen insgesamt 2,8 Milliarden Euro bezahlt. Inzwischen haben sich auch der Chiphersteller Intel und ein chinesisches Investorentrio an Here beteiligt. (DJ)

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  • Unternehmen
    Easyjet gründet Tochter in Österreich

    Easyjet hat eine Tochtergesellschaft in Österreich gegründet, mit der sich der britische Billigflieger auch nach dem Brexit Zugang zum EU-Luftraum sichern will. Nach dem Abschluss des Zulassungsverfahrens sei die neue Airline Easyjet Europe mit Sitz in Wien "ab sofort im Einsatz", teilte das Unternehmen mit. Das erste Flugzeug von Easyjet Europe sei am Morgen von London nach Wien geflogen. (AFP)

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