Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Samstag, 10. Mai 2014
  • Steuerhinterziehung

    Swisspartners überweist Millionen

    Die Vermögensverwaltungsgesellschaft Swisspartners Group hat sich mit den US-Behörden in einem Steuerstreit auf die Zahlung von 4,4 Millionen Dollar verständigt. Das teilte das Justizministerium in Washington mit. Die US-Staatsanwaltschaft wirft dem Institut vor, von 2001 bis 2011 Amerikanern bei der Steuerhinterziehung geholfen zu haben. Der Fall wird mit besonderem Interesse verfolgt, weil Credit Suisse von der amerikanischen Staatsanwaltschaft ein ähnliches Vergehen vorgeworfen wird. Aus US-Kreisen verlautete, dass die Großbank mit einer Strafe von bis zu 1,6 Milliarden Dollar rechnen muss. (rts)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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