Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 08. März 2016
  • Jahresbilanz

    Symrise hebt die Dividende an

    Der Aroma- und Duftstoffhersteller Symrise will seinen Aktionären eine leicht höhere Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr zahlen. Pro Aktie will das MDax-Unternehmen 0,80 Euro ausschütten, nach 0,75 Euro im Jahr zuvor. Analysten hatten allerdings mit einer Dividende von 0,93 Euro und damit deutlich mehr gerechnet. 2015 konnte Symrise Umsatz und Ergebnis zweistellig steigern. Die Erlöse wuchsen um 23 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Das Vorsteuerergebnis (EBITDA) stieg ebenfalls um 23 Prozent auf 572,2 Millionen Euro. Die entsprechende Marge lag mit 22,0 Prozent nahezu auf dem Niveau des Vorjahres von 21,9 Prozent. Der Jahresüberschuss erhöhte sich um 17 Prozent auf 246,8 Millionen Euro. Die Ergebniszahlen lagen leicht unter den Erwartungen der Analysten. (DJ)

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  • Dienstag, 31. Mai 2016
  • Beschäftigung
    Arbeitslosigkeit in Europa verharrt bei 10,2 Prozent

    Die Arbeitslosenquote im Euroraum ist im April wie schon im Vormonat bei 10,2 Prozent verharrt. Das ist der niedrigste Stand seit August 2011, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat mitteilte. In den 19 Staaten mit der Gemeinschaftswährung waren zuletzt 16,42 Millionen Menschen ohne Arbeit. In der gesamten Europäischen Union mit ihren 28 Mitgliedsstaaten lag der Arbeitslosenanteil im April bei 8,7 Prozent, ein Rückgang um 0,1 Punkte gegenüber dem Vormonat. Insgesamt waren in der EU 21,224 Millionen Männer und Frauen ohne Job. Die höchste Quote meldete Griechenland mit 24,2 Prozent (jüngste Zahlen vom Februar). (dpa)

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  • Teuerung
    Inflation in Euroraum bleibt negativ

    Die Inflation im Euroraum bleibt im negativen Bereich. Die Verbraucherpreise fielen im Mai im Jahresvergleich um 0,1 Prozent, berichtete das europäische Statistikamt Eurostat in einer ersten Schätzung in Luxemburg. Im April hatte die Inflationsrate minus 0,2 Prozent, im Monat zuvor 0,0 Prozent betragen. Vor allem der deutliche Ölpreisrückgang sorgt für fallende Preise. Inflationstreibend wirken hingegen Dienstleistungen (plus 1 Prozent) sowie Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak (plus 0,8 Prozent). Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt eine Inflation von knapp zwei Prozent an. Negative Teuerungsraten nähren die Sorge vor einer sogenannten Deflation, das ist eine verhängnisvolle Spirale aus dauerhaft verfallenden Preisen und schrumpfender Wirtschaft. Zu Details einzelner Länder der Eurozone wird Eurostat Mitte Juni berichten. (dpa)

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  • Konjunktur
    Einzelhändler verzeichnen Umsatzrückgang

    Die deutschen Einzelhändler sind mit einem Umsatzrückgang ins zweite Quartal gestartet. Sie nahmen im April 0,5 Prozent weniger ein als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Dies war der zweite Rückgang in Folge. Preisbereinigt (real) fiel der Umsatz um 0,9 Prozent. Von Reuters befragte Ökonomen hatten hier mit einem Plus von 0,9 Prozent gerechnet. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es ein Plus von 2,3 Prozent, allerdings hatte der April auch zwei Verkaufstage mehr als im Vorjahr. Gut lief es im Handel mit Möbeln, Haushaltsgeräten und Baubedarf, wo die Unternehmen sechs Prozent mehr in den Kassen hatten. Der Versandhandel schaffte sogar ein Plus von 8,4 Prozent. (rts)

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