Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 27. Januar 2016
  • Unternehmen

    Takata-Rückruf erfasst VW-Passat aus 2014

    Der kürzlich ausgeweitete Rückruf von Airbags des japanischen Zulieferers Takata trifft in Deutschland auch Fahrer der VW-Limousine Passat. Es geht dabei um das Baujahr 2014. Details, etwa zur Zahl der betroffenen Fahrzeuge, sind aber noch unklar. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) warnt: "Durch Metallspäne verunreinigtes Airbagsteuergerät kann unkontrollierte Airbagauslösungen hervorrufen."

    Ein KBA-Sprecher sagte, dass der Vorgang sehr jung sei. Daher laufe die Halterdatenermittlung noch, weswegen die Dimension des Rückrufes noch nicht feststehe. Kürzlich war bekanntgeworden, dass die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA im Zuge des Takata-Skandals fünf Millionen weitere Autos in die Werkstätten ruft - darunter sind auch Modelle von Mercedes-Benz und der VW-Tochter Audi. Inwieweit der VW-Konzern betroffen ist, stand damals noch nicht fest. Das müsse geprüft werden, sagte ein Sprecher. (dpa)

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  • Mittwoch, 22. März 2017
  • Unternehmen
    Jenoptik erzielt Rekordergebnis

    Der Vorstandsvorsitzende des Elektronik- und Militärtechnikkonzerns Jenoptik, Michael Mertin, verabschiedet sich mit einem Rekordergebnis. Das Unternehmen erwirtschaftete vergangenes Jahr einen Gewinn von 57,5 Millionen Euro und damit 15 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Dividende pro Aktie soll von 0,22 Euro auf 0,25 Euro steigen, kündigte Mertin bei der Vorlage der Bilanz für 2016 an. Weniger stark wuchs der Umsatz mit einem Plus von 2,4 Prozent auf 684,8 Millionen Euro. Mertin, der fast zehn Jahre an der Spitze eines der wenigen ostdeutschen Unternehmen im Börsenindex TecDax stand, rechnet auch 2017 mit Zuwächsen. Der Vorstandsvorsitzende übergibt das ကAmt zum 1. Mai an den 49 Jahre alten Physiker Stefan Traeger. (dpa)

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  • Jahresbilanz
    Petrobras schwimmt im Minus

    Südamerikas größter Ölkonzern Petrobras verbucht das dritte Jahr in Folge einen Milliardenverlust. Wie das halbstaatliche brasilianische Unternehmen mitteilte, betrug das Minus im zurückliegenden Jahr 14,8 Milliarden Reais (4,3 Mrd. Euro). 2015 waren es 34,8 Milliarden Reais (10,5 Mrd. Euro) und 2014 rund 21,6 Milliarden Reais (6,5 Mrd. Euro). Das Unternehmen nannte den niedrigen Ölpreis und eine geringere Nachfrage im Inland als Hauptgründe für das Ergebnis. 2013 konnte der Konzern noch 7,1 Milliarden Euro Gewinn verbuchen. Petrobras ist in 16 Ländern aktiv und hat rund 78.000 Mitarbeiter. Der hochverschuldete Konzern betreibt 122 Ölplattformen, 16 Raffinerien und 8500 Tankstellen. (dpa)

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