Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 27. Januar 2016
  • Unternehmen

    Takata-Rückruf erfasst VW-Passat aus 2014

    Der kürzlich ausgeweitete Rückruf von Airbags des japanischen Zulieferers Takata trifft in Deutschland auch Fahrer der VW-Limousine Passat. Es geht dabei um das Baujahr 2014. Details, etwa zur Zahl der betroffenen Fahrzeuge, sind aber noch unklar. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) warnt: "Durch Metallspäne verunreinigtes Airbagsteuergerät kann unkontrollierte Airbagauslösungen hervorrufen."

    Ein KBA-Sprecher sagte, dass der Vorgang sehr jung sei. Daher laufe die Halterdatenermittlung noch, weswegen die Dimension des Rückrufes noch nicht feststehe. Kürzlich war bekanntgeworden, dass die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA im Zuge des Takata-Skandals fünf Millionen weitere Autos in die Werkstätten ruft - darunter sind auch Modelle von Mercedes-Benz und der VW-Tochter Audi. Inwieweit der VW-Konzern betroffen ist, stand damals noch nicht fest. Das müsse geprüft werden, sagte ein Sprecher. (dpa)

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  • Mittwoch, 23. August 2017
  • Finanzen
    Fitch warnt USA vor Herabstufung

    Die Ratingagentur Fitch hat die USA von einem Reißen der Schuldengrenze gewarnt und mit Folgen für das Top-Rating "AAA" gedroht. Sollte der Kongress die Grenze nicht rechtzeitig erhöhen, könne dies "potenziell negative Implikationen" zur Folge haben, erklärte die US-Agentur. Sollte zudem die US-Regierung in einer solchen Situation gewisse Schuld-Zahlungen anderen vorziehen, wäre dies möglicherweise "nicht mit dem 'AAA'-Status vereinbar". Experten erwarten Zerwürfnisse an den Märkten, sollte der Regierung in Washington das Geld ausgehen. Im Moment steht die Schuldengrenze bei 19,9 Billionen Dollar. Finanzminister Steven Mnuchin muss seit März die Regierung mit buchhalterischen Tricks liquide halten. (rts)

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  • Unternehmen
    Gericht bestätigt Kartellamt zu Kaiser's

    Die Untersagung der Fusion von Kaiser's Tengelmann und Edeka durch das Bundeskartellamt im Frühjahr 2015 war rechtmäßig. Das entschied am Mittwoch das Oberlandesgericht Düsseldorf. Der erste Kartellsenat wies damit die Beschwerden von Edeka und Tengelmann gegen die Entscheidung zurück. Das Kartellamt hatte Edeka die Übernahme des Konkurrenten Kaiser's Tengelmann Ende März 2015 untersagt und dies mit einer befürchteten Verschlechterung der Wettbewerbsbedingungen begründet. Die Unternehmen beantragten daraufhin beim Wirtschaftsministerium erfolgreich eine Sondererlaubnis. Diese wiederum stufte das OLG Düsseldorf als rechtswidrig ein. Nach langem Ringen in einem Schlichtungsverfahren einigten sich Edeka und der Konkurrent Rewe schließlich darauf, Kaiser's Tengelmann aufzuteilen. (AFP)

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  • Unternehmen
    Insider: Chevron bekommt neuen Chef

    Beim US-Energiekonzern Chevron steht einem Insider zufolge überraschend ein Wechsel an der Firmenspitze an. Konzernchef John Watson werde bis Ende September von seinem Posten zurücktreten, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Nachfolger wird demnach voraussichtlich der stellvertretende Verwaltungsratschef Mike Wirth. Watson verlasse seinen Posten nicht im Streit und werde wohl noch einige Zeit im Verwaltungsrat sitzen, sagte der Insider. Chevron ist einer der größten Öl- und Gaskonzerne der Welt und steht wie seine Rivalen unter Sparzwang. Wirth hat Erfahrungen im Raffineriegeschäft gesammelt, in dem auf die Kosten besonders stark geachtet wird. Der Konzern lehnte eine Stellungnahme ab. (rts)

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