Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 30. März 2016
  • Stahlindustrie

    Tata will britisches Stahlgeschäft loswerden

    Der Stahlkonzern Tata Steel stellt sein ganzes Geschäft in Großbritannien zum Verkauf. In den vergangenen Monaten habe sich die finanzielle Situation der Tochter dort deutlich verschlechtert, teilte das indische Unternehmen mit. Angesichts hoher Fertigungskosten, einem schwachen Markt und zunehmende Stahlimporte aus Ländern wie China sei keine Besserung in Sicht, hieß es weiter. Tata ist der größte Stahlproduzent auf der Insel. Die Inder hatten 2007 den britisch-niederländischen Hersteller Corus übernommen. (rts)

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  • Dienstag, 27. Juni 2017
  • Banken
    Nomura wählt Frankfurt als Brexit-Exil

    Die japanische Bank Nomura hat sich für Frankfurt als künftigen EU-Standort entschieden. Um auch nach dem Brexit alle Dienstleistungen in der Europäischen Union anbieten zu können, beantragte die Bank eine Lizenz für eine neue Tochtergesellschaft am Main, wie Nomura mitteilte. Wie viele Arbeitsplätze Nomura nach Frankfurt verlagert, blieb zunächst offen. Nach dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens brauchen in London ansässige Finanzinstitute eine eigene Gesellschaft mit Banklizenz in einem EU-Land, um ihre Produkte und Dienstleistungen in den verbleibenden 27 Mitgliedstaaten vertreiben zu dürfen. Der Verband der Auslandsbanken erwartet, dass durch den Brexit in den nächsten zwei Jahren 3000 bis 5000 Arbeitsplätze in Frankfurt entstehen. Erst vergangene Woche hatte Japans zweitgrößter Wertpapierhändler Daiwa Securities angekündigt, eine Lizenz für eine neue Tochter in Frankfurt zu beantragen. (rts)

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