Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 30. März 2016
  • Stahlindustrie

    Tata will britisches Stahlgeschäft loswerden

    Der Stahlkonzern Tata Steel stellt sein ganzes Geschäft in Großbritannien zum Verkauf. In den vergangenen Monaten habe sich die finanzielle Situation der Tochter dort deutlich verschlechtert, teilte das indische Unternehmen mit. Angesichts hoher Fertigungskosten, einem schwachen Markt und zunehmende Stahlimporte aus Ländern wie China sei keine Besserung in Sicht, hieß es weiter. Tata ist der größte Stahlproduzent auf der Insel. Die Inder hatten 2007 den britisch-niederländischen Hersteller Corus übernommen. (rts)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwnung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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