Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 30. März 2016
  • Stahlindustrie

    Tata will britisches Stahlgeschäft loswerden

    Der Stahlkonzern Tata Steel stellt sein ganzes Geschäft in Großbritannien zum Verkauf. In den vergangenen Monaten habe sich die finanzielle Situation der Tochter dort deutlich verschlechtert, teilte das indische Unternehmen mit. Angesichts hoher Fertigungskosten, einem schwachen Markt und zunehmende Stahlimporte aus Ländern wie China sei keine Besserung in Sicht, hieß es weiter. Tata ist der größte Stahlproduzent auf der Insel. Die Inder hatten 2007 den britisch-niederländischen Hersteller Corus übernommen. (rts)

    +
  • Montag, 27. Februar 2017
  • Konjunktur
    KfW hebt Konjunkturprognose leicht an

    Die staatliche Förderbank KfW hebt wegen des guten Jahresauftakts ihre Konjunkturprognose für die deutsche Wirtschaft leicht an. Das Bruttoinlandsprodukt werde voraussichtlich um 1,4 Prozent zulegen, heißt es in der Vorhersage. Bislang war von 1,3 Prozent die Rede. "Der deutsche Aufschwung zeigt Ausdauer", sagte KfW-Chefvolkswirt Jörg Zeuner. "Die heimische Wirtschaft bleibt auf Wachstumskurs." Der Tempoverlust - 2016 hatte es noch zu 1,9 Prozent gereicht - gehe zu drei Vierteln auf die geringere Zahl von Arbeitstagen zurück. Auch für das kommende Jahr erwartet die KfW eine Zunahme um 1,4 Prozent. "Allerdings sorgt das politische Umfeld für erhebliche Prognoserisiken", warnte Zeuner. (rts)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen