Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 02. März 2016
  • Großauftrag

    Teheran lädt Siemens ein

    Siemens baut zusammen mit einem iranischen Partner Gasturbinen im Iran und plant eine umfassende Kooperation im Energiebereich. Die iranische Mapna-Gruppe wird im Rahmen einer Lizenzvereinbarung Gasturbinen von Siemens im Iran produzieren, wie die Münchener mitteilten. Die Kooperation umfasse die Lieferung von mehr als 20 Gasturbinen sowie der dazugehörigen Generatoren in den nächsten zehn Jahren. Als erstes Projekt unterzeichneten beide Unternehmen einen Vertrag für ein Kraftwerksprojekt in der Hafenstadt Bandar Abbas. Siemens werde dafür zwei Gasturbinen und Generatoren liefern. Zudem unterschrieben der Dax-Konzern und die Iraner eine Absichtserklärung zur Modernisierung der iranischen Stromversorgung. (rts)

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  • Mittwoch, 27. Juli 2016
  • Unternehmen
    T-Mobile wächst rasant

    Die US-Mobilfunktochter der Telekom verzeichnet weiter großen Kundenzustrom. T-Mobile US teilte mit, das rasante Wachstum ließ den Umsatz im zweiten Quartal verglichen mit dem Vorjahreswert um knapp 13 Prozent auf 9,2 Milliarden Dollar steigen - umgerechnet etwa 8,4 Milliarden Euro. Das Unternehmen, das unter Spartenchef John Legere mit aggressiven Marketing- und Abwerbeaktionen zum drittgrößten US-Mobilfunkunternehmen aufgestiegen ist, gewann im abgelaufenen Quartal 890.000 Vertragskunden hinzu. Das war zwar etwas weniger als am Markt erwartet, dennoch wurde die Jahresprognose erneut angehoben. Der Quartalsgewinn ging indes um über ein Drittel auf 225 Millionen Dollar zurück. Der Grund: Im Vorjahr hatte T-Mobile weniger Steuern zahlen müssen, in diesem Jahr schlugen zudem höhere Zinsbelastungen zu Buche. (dpa)

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  • Unternehmen
    Anleger trotz Gewinn von Coca Cola enttäuscht

    Der amerikanische Getränkeriese Coca Cola hat im zweiten Quartal überraschend hohen Gewinn gemacht, allerdings leiden die Geschäfte weiter unter dem starken Dollar. Der Überschuss stieg verglichen mit dem Vorjahr um 11 Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar, umgerechnet etwa 3,1 Milliarden Euro. Damit wurden die Erwartungen übertroffen, Anleger reagierten dennoch enttäuscht - die Aktie fiel vorbörslich zunächst um knapp 2 Prozent. Grund war ein unerwartet deutlicher Rückgang der Erlöse. Der Konzern musste seinen Geschäftsausblick daraufhin senken. Der Umsatz sank zum Vorjahr um fünf Prozent auf 11,5 Milliarden Dollar. Vor allem der starke Dollar, der Auslandseinnahmen schmälert, bleibt für Coca-Cola ein Problem. Ohne diesen Effekt wäre der Umsatz um 3 Prozent gestiegen. (dpa)

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  • Telekommunikation
    Umsätze für Smartphones fallen erstmals

    In Deutschland werden nach Einschätzung des IT-Verbandes Bitkom im laufenden Jahr erstmals die Umsätze mit Smartphones fallen. Trotz eines Rekordabsatzes würden die Erlöse um zwei Prozent auf 10,4 Milliarden Euro zurückgehen, kündigte Bitkom an und begründete das Minus damit, dass immer mehr günstige und leistungsfähige Modelle auf den Markt kommen. Der durchschnittliche Verkaufspreis werde 2016 voraussichtlich um 30 Euro auf 374 Euro sinken. Bitkom rechnet damit, dass insgesamt 27,9 Millionen Geräte über den Ladentisch gehen und damit sechs Prozent mehr als 2015. (rts)

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  • Konjunktur
    IfW gehört wieder zum Gutachterkreis

    Das Institut für Weltwirtschaft (IfW) darf nach gut drei Jahren Pause wieder an den Herbst- und Frühjahrsgutachten der Bundesregierung mitarbeiten. Man sei für vier Jahre in den Gutachterkreis berufen worden, erklärte IfW-Präsident Dennis Snower in Berlin. Damit besteht der Gutachterkreis aus fünf Instituten. Neben dem IfW sind dies das DIW Berlin, das Ifo-Institut, das IWH sowie das RWI. Sie erstellen zwei Mal im Jahr die sogenannte Gemeinschaftsdiagnose. Die Aufgabe wird seit einiger Zeit vom Bundeswirtschaftsministerium europaweit im Wettbewerb ausgeschrieben. (DJ)

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  • Quartalszahlen
    Fußball-EM lässt Puma jubeln

    Dank der Fußball-EM in Frankreich hat der Sportartikelhersteller Puma im zweiten Quartal weiter zugelegt. Der SDax-Konzern steigerte seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um sieben Prozent auf 827 Millionen Euro. Das Konzernergebnis belief sich auf 1,6 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte Puma noch einen Verlust von 3,3 Millionen Euro verzeichnet. "Mit unseren Mannschaften und Einzelspielern haben wir bei der Fußball-EM in Frankreich eine hohe Markenpräsenz erzielt", sagte Konzernchef Björn Gulden in Herzogenaurach. Die zweifarbigen Puma-Schuhe trug etwa der EM-Torschützenkönig Antoine Griezmann aus Frankreich. (dpa)

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  • Unternehmen
    VW verkauft wieder mehr Autos

    Volkswagen hat den Absatz im Juni trotz des Abgasskandals gesteigert. Im vergangenen Monat legten die weltweiten Auslieferungen der Marke VW um 4,7 Prozent auf 492.800 Fahrzeuge zu, wie die Wolfsburger mitteilten. Dies war das erste Plus seit Januar. Grund für den Zuwachs im Juni war vor allem ein starkes Absatzplus von fast einem Viertel in China. In den USA, wo im vergangenen September die Abgasmanipulation aufgeflogen war, sackten die Verkaufszahlen dagegen um ein Fünftel ab. In Europa war der Absatz stabil. Seit Jahresbeginn schrumpften die Auslieferungen der Marke VW um 0,7 Prozent auf 2,93 Millionen Fahrzeuge. Der Gesamtkonzern steigerte die Auslieferungen im Juni um 5,1 Prozent auf 883.400 Fahrzeuge. Seit Jahresbeginn kletterten die Verkaufszahlen damit um 1,5 Prozent auf 5,1 Millionen Fahrzeuge. Am kräftigsten steigerte die Oberklassetochter Audi ihren Absatz (plus 7,4 Prozent). (rts)

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  • Unternehmen
    Richter verknackt Solarworld zu Millionenstrafe

    Der Bonner Solarkonzern Solarworld soll knapp 800 Millionen Dollar (etwa 727 Millionen Euro) an den US-Siliziumlieferanten Hemlock zahlen. Das habe in erster Instanz das zuständige Gericht in Michigan entschieden, teilte Solarworld mit. Solarworld werde Rechtsmittel einlegen. Konzernchef Frank Asbeck bekräftigte, er sehe für Hemlock in Deutschland keine Durchsetzungsmöglichkeit ihrer Forderung. Hintergrund ist eine Auseinandersetzung um nicht abgenommenes Silizium. Im Geschäftsbericht warnt Solarworld, dass eine Verurteilung auf Zahlung der geforderten Summe das Unternehmen in seinem Bestand gefährden würde. (rts)

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  • Unternehmen
    Boeing sichert sich Großauftrag aus Malaysia

    Der US-Flugzeughersteller Boeing hat einen Auftrag für bis zu 50 Maschinen des Typs 737 Max von Malaysia Airlines erhalten. Die Order, die sich auf 25 Festbestellungen und 25 Absichtserklärungen aufteilt, habe ein Volumen von 5,5 Milliarden US-Dollar zu Listenpreisen. Allerdings bekommen Käufer bei derart hohen Auftragsvolumina in der Regel einen Preisabschlag, der bis zu 30 Prozent vom Listenpreis betragen kann. Die Auslieferungen der Maschinen sollen in drei Jahren beginnen. Malaysia Airlines verfügt aktuell über eine Flotte von 56 Maschinen des Typs 737-800. Zugleich wurde bekannt, dass China Southern Airlines bei Boeing sechs Flugzeuge des Typs 787-9 bestellt. Die Order habe gemessen am Listenpreis ein Volumen von 1,38 Milliarden US-Dollar. Die Maschinen sollen im Zeitraum 2016 bis 2018 an die Fluglinie ausgeliefert werden, teilte die China Southern Airlines Co mit. (DJ)

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