Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 29. Januar 2015
  • VDM-Verkauf

    ThyssenKrupp nimmt neuen Anlauf

    Der Dax-Konzern ThyssenKrupp kommt offenbar einer Lösung für den Edelstahlhersteller VDM Metals näher. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" führt das Stahl- und Industriegüterschwergewicht inzwischen "ernsthafte Gespräche" über einen Verkauf von VDM. Gute Chancen, zum Zuge zu kommen, habe zurzeit der Luxemburger Konkurrent Aperam, hieß es. Aber auch Finanzinvestoren seien noch im Rennen, war demnach aus dem Umfeld der beteiligten Akteure zu vernehmen. Die Beteiligungsgesellschaft Advent International zählt demnach nicht mehr zum Kreis der Interessenten. Ein Verkauf von VDM stehe jedoch nicht unmittelbar bevor und könne auch noch scheitern, insbesondere am Kaufpreis, hieß es weiter. Die Tochtergesellschaft mit mehr als 2000 Beschäftigten müsste dann von ThyssenKrupp in Eigenregie weiter saniert werden. Aperam wollte sich zunächst zu den Angaben äußern. ThyssenKrupp erklärte, die Analyse aller strategischen Optionen für VDM Metals sei noch nicht abgeschlossen. Einen Beschluss zum Verkauf gebe es derzeit nicht. Mittel- und langfristig werde VDM aber nicht im Konzern verbleiben. (mmo)

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  • Montag, 20. November 2017
  • Unternehmen
    Insider: Milliardendeal in US-Chipindustrie

    Der US-Chiphersteller Marvell Techology kauft Insidern zufolge den kleineren Rivalen Cavium für etwa sechs Milliarden Dollar. Das Geschäft solle im Laufe des Montags bekanntgegeben werden, sagten mit dem Vorgang vertraute Personen. Eine Stellungnahme der beiden Unternehmen lag zunächst nicht vor. Durch einen Zusammenschluss entstünde ein Konzern mit einem Marktwert von etwa 14 Milliarden Dollar. Das "Wall Street Journal" hatte Anfang des Monats von den Fusionsplänen berichtet. (rts)

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  • Konjunktur
    Japanische Exporte steigen

    Der japanische Außenhandel hat im Oktober weniger zugelegt als von Experten erwartet. Die Unternehmen verkauften zwar 14,0 Prozent mehr ins Ausland als vor einem Jahr, wie aus Daten des Finanzministeriums hervorging. Das war jedoch weniger als die 15,8 Prozent, die von Reuters befragte Analysten vorhergesagt hatten. Im Vormonat hatte der Anstieg 14,1 Prozent betragen. Die Importe legten im Oktober um 18,9 Prozent zum Vorjahr zu. Hier waren 20,2 Prozent erwartet worden. (rts)

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