Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 29. Januar 2015
  • VDM-Verkauf

    ThyssenKrupp nimmt neuen Anlauf

    Der Dax-Konzern ThyssenKrupp kommt offenbar einer Lösung für den Edelstahlhersteller VDM Metals näher. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" führt das Stahl- und Industriegüterschwergewicht inzwischen "ernsthafte Gespräche" über einen Verkauf von VDM. Gute Chancen, zum Zuge zu kommen, habe zurzeit der Luxemburger Konkurrent Aperam, hieß es. Aber auch Finanzinvestoren seien noch im Rennen, war demnach aus dem Umfeld der beteiligten Akteure zu vernehmen. Die Beteiligungsgesellschaft Advent International zählt demnach nicht mehr zum Kreis der Interessenten. Ein Verkauf von VDM stehe jedoch nicht unmittelbar bevor und könne auch noch scheitern, insbesondere am Kaufpreis, hieß es weiter. Die Tochtergesellschaft mit mehr als 2000 Beschäftigten müsste dann von ThyssenKrupp in Eigenregie weiter saniert werden. Aperam wollte sich zunächst zu den Angaben äußern. ThyssenKrupp erklärte, die Analyse aller strategischen Optionen für VDM Metals sei noch nicht abgeschlossen. Einen Beschluss zum Verkauf gebe es derzeit nicht. Mittel- und langfristig werde VDM aber nicht im Konzern verbleiben. (mmo)

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  • Freitag, 26. August 2016
  • Luftverkehr
    Mehr Starts von deutschen Flughäfen

    Von deutschen Flughäfen sind im ersten Halbjahr deutlich mehr Menschen los- oder weitergereist. Von Januar bis Juni starteten 51,8 Millionen Menschen von den Airports und damit 3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das Passagieraufkommen ins Ausland stieg um 2,9 Prozent auf 40,2 Millionen. Die Zahl der Inlandsflugreisenden wuchs um 3,4 Prozent auf 11,6 Millionen.

    Bei Zielen im Ausland waren insbesondere Länder in der Europäischen Union gefragt: Vor allem das beliebte Zielland Spanien (+10,9 Prozent) sorgte für ein Wachstum von insgesamt 6,4 Prozent in der EU. Starke Einbrüche gab es bei Türkeireisen, die Zahl der Passagiere sank um 13,4 Prozent. (dpa)

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  • Fusionen
    AB Inbev plant Stellenabbau

    Nach der milliardenschweren Übernahme von SABMiller durch den weltgrößten Braukonzern Anheuser-Busch Inbev (AB Inbev) sollen Tausende Stellen wegfallen. Durch die Fusion werden rund 3 Prozent aller Arbeitsplätze überflüssig, teilte AB Inbev mit. Dies entspricht laut Angaben von Eingeweihten etwa 5500 Stellen. Der Abbau erfolgt laut dem Unternehmen über einen Zeitraum von drei Jahren. Angesetzt werden soll der Rotstift vor allem in der Verwaltung und im Vertrieb, wo es Überlappungen gibt. Aber auch durch den geplanten Verkauf von Töchtern soll sich die Belegschaft reduzieren. (dpa)

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  • Energiebranche
    Nordex winkt Großauftrag in Chile

    Der Windturbinenbauer Nordex kann sich Hoffnung auf einen Großauftrag in Chile machen. Die Verhandlungen mit der Acciona Energia über einen 183-Megawatt-Windpark liefen zwar noch, teilte der Hamburger Konzern mit. Doch möglicherweise werde die Anlage schon 2018 stehen, damit Acciona seinen Verpflichtungen zur Stromlieferung nachkommen könne, sagte ein Sprecher. Acciona Energia habe in Chile den Zuschlag für die Lieferung von 500 Megawatt (MW) Strom im Jahr aus erneuerbaren Energien erhalten und plane in dem Zusammenhang nun den Bau des Windparks. Chile sei derzeit der am stärksten wachsende Windmarkt Lateinamerikas. (rts)

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  • Finanzen
    USA warnen vor Steuernachforderungen

    Mit kaum verhohlenen Drohungen hat die US-Regierung jetzt die EU davor gewarnt, amerikanische Konzerne wie Apple, Amazon oder McDonald's mit hohen Steuernachforderungen zu konfrontieren. Sollte die EU-Kommission gegen weitere Unternehmen vorgehen, warnt das Finanzministerium in Washington, sei ein "Abkühlen der grenzüberschreitenden Investitionen zwischen der EU und den USA" zu erwarten. (rts)

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  • Konjunkur
    Stärkerer Preisrückgang in Japan

    In Japan sind die Verbraucherpreise im Juli den fünften Monat in Folge gesunken und verzeichnen den stärksten Rückgang seit mehr als drei Jahren. Die Preise gingen um 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurück. Damit steht die Notenbank unter dem Druck, ein bereits umfassendes Konjunkturprogramm auszuweiten. (rts)

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