Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 29. Januar 2015
  • VDM-Verkauf

    ThyssenKrupp nimmt neuen Anlauf

    Der Dax-Konzern ThyssenKrupp kommt offenbar einer Lösung für den Edelstahlhersteller VDM Metals näher. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" führt das Stahl- und Industriegüterschwergewicht inzwischen "ernsthafte Gespräche" über einen Verkauf von VDM. Gute Chancen, zum Zuge zu kommen, habe zurzeit der Luxemburger Konkurrent Aperam, hieß es. Aber auch Finanzinvestoren seien noch im Rennen, war demnach aus dem Umfeld der beteiligten Akteure zu vernehmen. Die Beteiligungsgesellschaft Advent International zählt demnach nicht mehr zum Kreis der Interessenten. Ein Verkauf von VDM stehe jedoch nicht unmittelbar bevor und könne auch noch scheitern, insbesondere am Kaufpreis, hieß es weiter. Die Tochtergesellschaft mit mehr als 2000 Beschäftigten müsste dann von ThyssenKrupp in Eigenregie weiter saniert werden. Aperam wollte sich zunächst zu den Angaben äußern. ThyssenKrupp erklärte, die Analyse aller strategischen Optionen für VDM Metals sei noch nicht abgeschlossen. Einen Beschluss zum Verkauf gebe es derzeit nicht. Mittel- und langfristig werde VDM aber nicht im Konzern verbleiben. (mmo)

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  • Mittwoch, 27. Juli 2016
  • Konjunktur
    IfW gehört wieder zum Gutachterkreis

    Das Institut für Weltwirtschaft (IfW) darf nach gut drei Jahren Pause wieder an den Herbst- und Frühjahrsgutachten der Bundesregierung mitarbeiten. Man sei für vier Jahre in den Gutachterkreis berufen worden, erklärte IfW-Präsident Dennis Snower in Berlin. Damit besteht der Gutachterkreis aus fünf Instituten. Neben dem IfW sind dies das DIW Berlin, das Ifo-Institut, das IWH sowie das RWI. Sie erstellen zwei Mal im Jahr die sogenannte Gemeinschaftsdiagnose. Die Aufgabe wird seit einiger Zeit vom Bundeswirtschaftsministerium europaweit im Wettbewerb ausgeschrieben. (DJ)

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  • Quartalszahlen
    Fußball-EM lässt Puma jubeln

    Dank der Fußball-EM in Frankreich hat der Sportartikelhersteller Puma im zweiten Quartal weiter zugelegt. Der SDax-Konzern steigerte seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um sieben Prozent auf 827 Millionen Euro. Das Konzernergebnis belief sich auf 1,6 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte Puma noch einen Verlust von 3,3 Millionen Euro verzeichnet. "Mit unseren Mannschaften und Einzelspielern haben wir bei der Fußball-EM in Frankreich eine hohe Markenpräsenz erzielt", sagte Konzernchef Björn Gulden in Herzogenaurach. Die zweifarbigen Puma-Schuhe trug etwa der EM-Torschützenkönig Antoine Griezmann aus Frankreich. (dpa)

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  • Unternehmen
    VW verkauft wieder mehr Autos

    Volkswagen hat den Absatz im Juni trotz des Abgasskandals gesteigert. Im vergangenen Monat legten die weltweiten Auslieferungen der Marke VW um 4,7 Prozent auf 492.800 Fahrzeuge zu, wie die Wolfsburger mitteilten. Dies war das erste Plus seit Januar. Grund für den Zuwachs im Juni war vor allem ein starkes Absatzplus von fast einem Viertel in China. In den USA, wo im vergangenen September die Abgasmanipulation aufgeflogen war, sackten die Verkaufszahlen dagegen um ein Fünftel ab. In Europa war der Absatz stabil. Seit Jahresbeginn schrumpften die Auslieferungen der Marke VW um 0,7 Prozent auf 2,93 Millionen Fahrzeuge. Der Gesamtkonzern steigerte die Auslieferungen im Juni um 5,1 Prozent auf 883.400 Fahrzeuge. Seit Jahresbeginn kletterten die Verkaufszahlen damit um 1,5 Prozent auf 5,1 Millionen Fahrzeuge. Am kräftigsten steigerte die Oberklassetochter Audi ihren Absatz (plus 7,4 Prozent). (rts)

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  • Unternehmen
    Richter verknackt Solarworld zu Millionenstrafe

    Der Bonner Solarkonzern Solarworld soll knapp 800 Millionen Dollar (etwa 727 Millionen Euro) an den US-Siliziumlieferanten Hemlock zahlen. Das habe in erster Instanz das zuständige Gericht in Michigan entschieden, teilte Solarworld mit. Solarworld werde Rechtsmittel einlegen. Konzernchef Frank Asbeck bekräftigte, er sehe für Hemlock in Deutschland keine Durchsetzungsmöglichkeit ihrer Forderung. Hintergrund ist eine Auseinandersetzung um nicht abgenommenes Silizium. Im Geschäftsbericht warnt Solarworld, dass eine Verurteilung auf Zahlung der geforderten Summe das Unternehmen in seinem Bestand gefährden würde. (rts)

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  • Unternehmen
    Boeing sichert sich Großauftrag aus Malaysia

    Der US-Flugzeughersteller Boeing hat einen Auftrag für bis zu 50 Maschinen des Typs 737 Max von Malaysia Airlines erhalten. Die Order, die sich auf 25 Festbestellungen und 25 Absichtserklärungen aufteilt, habe ein Volumen von 5,5 Milliarden US-Dollar zu Listenpreisen. Allerdings bekommen Käufer bei derart hohen Auftragsvolumina in der Regel einen Preisabschlag, der bis zu 30 Prozent vom Listenpreis betragen kann. Die Auslieferungen der Maschinen sollen in drei Jahren beginnen. Malaysia Airlines verfügt aktuell über eine Flotte von 56 Maschinen des Typs 737-800. Zugleich wurde bekannt, dass China Southern Airlines bei Boeing sechs Flugzeuge des Typs 787-9 bestellt. Die Order habe gemessen am Listenpreis ein Volumen von 1,38 Milliarden US-Dollar. Die Maschinen sollen im Zeitraum 2016 bis 2018 an die Fluglinie ausgeliefert werden, teilte die China Southern Airlines Co mit. (DJ)

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