Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 29. Januar 2015
  • VDM-Verkauf

    ThyssenKrupp nimmt neuen Anlauf

    Der Dax-Konzern ThyssenKrupp kommt offenbar einer Lösung für den Edelstahlhersteller VDM Metals näher. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" führt das Stahl- und Industriegüterschwergewicht inzwischen "ernsthafte Gespräche" über einen Verkauf von VDM. Gute Chancen, zum Zuge zu kommen, habe zurzeit der Luxemburger Konkurrent Aperam, hieß es. Aber auch Finanzinvestoren seien noch im Rennen, war demnach aus dem Umfeld der beteiligten Akteure zu vernehmen. Die Beteiligungsgesellschaft Advent International zählt demnach nicht mehr zum Kreis der Interessenten. Ein Verkauf von VDM stehe jedoch nicht unmittelbar bevor und könne auch noch scheitern, insbesondere am Kaufpreis, hieß es weiter. Die Tochtergesellschaft mit mehr als 2000 Beschäftigten müsste dann von ThyssenKrupp in Eigenregie weiter saniert werden. Aperam wollte sich zunächst zu den Angaben äußern. ThyssenKrupp erklärte, die Analyse aller strategischen Optionen für VDM Metals sei noch nicht abgeschlossen. Einen Beschluss zum Verkauf gebe es derzeit nicht. Mittel- und langfristig werde VDM aber nicht im Konzern verbleiben. (mmo)

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  • Montag, 23. Januar 2017
  • Konjunktur
    Bessere Kauflaune im Euroraum

    Das Konsumklima in der Eurozone hat sich im Januar leicht verbessert. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen stieg um 0,2 Punkte auf minus 4,9 Zähler, wie die EU-Kommission mitteilte. Experten hatten mit einem etwas stärkeren Anstieg gerechnet. Die gute Lage am Arbeitsmarkt stabilisiert derzeit die Kauflaune. In vielen Ländern der Währungsunion ist der private Konsum deshalb die größte Konjunkturstütze, zumal sich die Unternehmen angesichts der schwachen Weltwirtschaft mit Investitionen zurückhalten. Die anziehende Inflation dürfte die Kaufkraft der Verbraucher allerdings zunehmend schmälern. (rts)

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  • Quartalszahlen
    McDonald's übertrifft Erwartungen

    Der Fast-Food-Riese McDonald's hat zum Jahresende Abstriche bei Gewinn und Umsatz machen müssen. Dennoch liefen die Geschäfte besser als von Experten erwartet. Im vierten Quartal sank der Überschuss verglichen mit dem Vorjahreswert um rund ein Prozent auf 1,2 Milliarden Dollar, wie das US-Unternehmen mitteilte. Die Erlöse gingen um fünf Prozent auf 6,0 Milliarden Dollar zurück. Ein Grund für den Umsatzschwund ist, dass der Konzern seine Filialen zunehmend nicht mehr selbst betreibt, sondern Franchise-Nehmern überlässt. Mit dieser Strategie nimmt McDonald's Einbußen bei den Erlösen in Kauf, spart dafür aber Kosten und profitiert von Lizenzgebühren. Außerdem litt der Umsatz unter dem starken Dollar, der Auslandseinnahmen nach Umrechnung in die US-Währung verringert. (dpa)

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  • Autoindustrie
    Terium erwartet E-Auto-Boom

    Nach Ansicht des Chefs des Energiekonzerns Innogy könnten der träge gestartete Verkauf von Elektroautos in Deutschland bald Fahrt aufnehmen. "In den nächsten zwölf bis achtzehn Monaten werden wesentliche Voraussetzungen für einen Durchbruch der Elektromobilität geschaffen", sagte Peter Terium. "Zum einen haben die Fahrzeuge, die jetzt auf den Markt kommen, eine alltagstaugliche Reichweite von 250 bis 300 Kilometern", begründete Terium seine Einschätzung. "Zum anderen ist die Technologie für Ladesäulen marktreif, mit denen Sie in zwanzig Minuten Strom für 500 Kilometer tanken können oder in zehn Minuten Strom für 250 Kilometer." (dpa)

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  • Frequenzauktion
    Telekom hilft der US-Tochter

    Die Deutsche Telekom unterstützt ihre Amerika-Tochter in der heißen Phase der US-Frequenzauktion mit Milliarden. Die Bonner Zentrale plane, T-Mobile US einen vier Milliarden Dollar schweren Kredit einzuräumen, teilte die Telekom mit. Die Finanzierung werde es T-Mobile US ermöglichen, heißt es, bestehende Schulden teilweise zu refinanzieren. Hintergrund der Aktion ist auch, dass der deutsche Telekom-Riese für neue Schulden weniger Zinsen zahlt als der US-Ableger. (rts)

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  • Konjunktur
    Bundesbank erwartet Wachstum

    Die deutsche Wirtschaft startet nach Einschätzung der Bundesbank mit Rückenwind ins Jahr 2017. "Das Wirtschaftswachstum in Deutschland dürfte im Jahresschlussquartal 2016 deutlich an Fahrt gewonnen haben", heißt es im Monatsbericht der Notenbank für Januar. "Dazu trugen sowohl binnen- als auch außenwirtschaftliche Faktoren bei." Kräftig anziehende Exporte und ein starker Auftragseingang sorgten für ein deutliches Plus bei der Industrieproduktion. Zudem habe der Bausektor seine Schwäche aus dem Sommer hinter sich gelassen. Der kräftige Konsum hat der deutschen Wirtschaft 2016 das stärkste Wachstum seit fünf Jahren beschert. (dpa)

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