Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 16. September 2014
  • Unternehmen

    ThyssenKrupp will bei Atlas-Verkauf mitreden

    ThyssenKrupp will mit Airbus in Verhandlungen über die Zukunft der Rüstungsfirma Atlas Elektronik eintreten. Er wolle Gespräche mit Airbus aufnehmen, um eine Lösung für Atlas zu finden, sagte ThyssenKrupp -Chef Heinrich Hiesinger. Auf die Frage, ob es dabei um eine Übernahme des Airbus-Anteils gehen solle, wollte er sich in der Öffentlichkeit nicht äußern. Zunächst müsse der Dialog mit dem Partner Airbus aufgenommen werden, betonte Hiesinger.

    Airbus hatte zuvor angekündigt, sich von seinem Atlas-Anteil trennen zu wollen. Einen Käufer für Atlas Elektronik habe der Konzern noch nicht im Auge. Die ersten Gespräche würden aber sicher mit dem Mehrheitseigner ThyssenKrupp Marine Systems TKAG.DE (TKMS) geführt, der 51 Prozent an der Firma hält und ein Vorkaufsrecht habe. Airbus besitzt die übrigen 49 Prozent.

    ThyssenKrupp will Hiesinger zufolge zudem in seinem Geschäft mit der Automobilindustrie wachsen. Der Umsatz der Sparte Components Technology solle entsprechend des Konzernumsatzes zulegen, betonte er. Für die Zukunft seien auch Übernahmen von Wettbewerbern in der Automobil-Zulieferindustrie nicht ausgeschlossen. (rts)

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  • Mittwoch, 22. Februar 2017
  • Unternehmen
    Kinnevik halbiert Rocket-Beteiligung

    Der schwedische Großaktionär von Rocket Internet, Kinnevik, will die Hälfte seiner Beteiligung an der Berliner Startup-Schmiede verkaufen. Die Kinnevik AB kündigte an, einen Anteil von 6,6 Prozent an Rocket Internet zu veräußern. Das Unternehmen will rund 10,9 Millionen Aktien veräußern. Der Verkauf wird auf Basis des Schlusskurses der Rocket-Internet-Aktie am Mittwoch ein Volumen von rund 230 Millionen Euro haben. Die Aktie von Rocket Internet verlor im nachbörslichen Handel in Reaktion auf die Ankündigung von Kinnevik neun Prozent an Wert. (DJ)

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  • Konjunktur
    US-Eigenheimverkäufe steigen stärker als erwartet

    Die Eigenheimverkäufe in den USA sind im Januar annualisiert auf 5,69 Millionen gestiegen und damit deutlich stärker als die erwarteten 5,55 Millionen. Damit konnte der Vormonatsrückgang mehr als wettgemacht werden, sagt die Helaba. Zudem sei das Niveau sehr hoch. Die Anzahl der Monate, die bei gleichbleibender Verkaufstätigkeit verstreichen würden, bis alle angebotenen Häuser veräußert seien, sei mit unverändert 3,6 Monaten sehr gering. "Insgesamt bestätigen die Zahlen das Wachstumsszenario und die Fed-Zinserwartungen werden nicht kleiner." (DJ)

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  • Unternehmen
    Unilever will wertvoller werden

    Nach dem abgewendeten Übernahmeversuch des US-Lebensmittelherstellers Kraft Heinz will der Konsumgüter-Konzern Unilever prüfen, wie sich für die Aktionäre der Wert des Unternehmens steigern lässt. Alle Optionen sollten bis Anfang April bewertet werden, teilte Unilever mit. Der Übernahmeversuch von Kraft Heinz habe gezeigt, wie nötig es sei, zugunsten der Aktionäre den Unternehmenswert schnell zu steigern. Kraft Heinz hatte am Sonntag sein Angebot für Unilever zurückgezogen, mit dem das niederländische Unternehmen mit 143 Milliarden Dollar bewertet wurde. Unilever hatte das Angebot als zu niedrig zurückgewiesen. (AFP)

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  • Quartalszahlen
    Sparkurs hilft Modekette Esprit wieder in die schwarzen Zahlen

    Die Modekette Esprit ist dank ihres Sparprogramms in die Gewinnzone zurückgekehrt. Im ersten Geschäftshalbjahr erzielte der Konzern einen Nettogewinn von umgerechnet 7,4 Millionen Euro, wie der Rivale von H&M und Zara mitteilte. Vor einem Jahr war noch ein Verlust von 29 Millionen Euro angefallen. Zum positiven Ergebnis habe vor allem die Schließung unrentabler Filialen beigetragen. Angesichts der Nachfrageschwäche in China seien insbesondere dort Geschäfte dichtgemacht worden. Zugleich wurden die Werbeaktivitäten im asiatischen Raum heruntergefahren. Die Kürzungen machten sich allerdings auch auf der Einnahmenseite bemerkbar: Der Umsatz sank um mehr als zehn Prozent auf umgerechnet rund eine Milliarde Euro. (rts)

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