Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 16. September 2014
  • Unternehmen

    ThyssenKrupp will bei Atlas-Verkauf mitreden

    ThyssenKrupp will mit Airbus in Verhandlungen über die Zukunft der Rüstungsfirma Atlas Elektronik eintreten. Er wolle Gespräche mit Airbus aufnehmen, um eine Lösung für Atlas zu finden, sagte ThyssenKrupp -Chef Heinrich Hiesinger. Auf die Frage, ob es dabei um eine Übernahme des Airbus-Anteils gehen solle, wollte er sich in der Öffentlichkeit nicht äußern. Zunächst müsse der Dialog mit dem Partner Airbus aufgenommen werden, betonte Hiesinger.

    Airbus hatte zuvor angekündigt, sich von seinem Atlas-Anteil trennen zu wollen. Einen Käufer für Atlas Elektronik habe der Konzern noch nicht im Auge. Die ersten Gespräche würden aber sicher mit dem Mehrheitseigner ThyssenKrupp Marine Systems TKAG.DE (TKMS) geführt, der 51 Prozent an der Firma hält und ein Vorkaufsrecht habe. Airbus besitzt die übrigen 49 Prozent.

    ThyssenKrupp will Hiesinger zufolge zudem in seinem Geschäft mit der Automobilindustrie wachsen. Der Umsatz der Sparte Components Technology solle entsprechend des Konzernumsatzes zulegen, betonte er. Für die Zukunft seien auch Übernahmen von Wettbewerbern in der Automobil-Zulieferindustrie nicht ausgeschlossen. (rts)

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  • Mittwoch, 18. Oktober 2017
  • Quartalszahlen
    ASML übertrifft Umsatzprognose

    Der Chip-Ausrüster ASML hat im dritten Quartal dank einer hohen Nachfrage nach seinen Produkten die eigene Umsatzprognose übertroffen. Wie die ASML Holding NV mitteilte, setzte sie im abgelaufenen Quartal 2,45 Milliarden Euro um, nach 2,1 Milliarden im zweiten Quartal. In Aussicht gestellt hatte das niederländische Unternehmen dagegen lediglich 2,2 Milliarden. Der Nettogewinn legte auf 557 Millionen von 466 Millionen Euro im Vorquartal zu. Im laufenden Quartal soll der Umsatz den Planungen zufolge rund 2,1 Milliarden Euro erreichen. "Die Zahlen sind stark, aber der Markt könnte beim Ausblick mehr erwartet haben", sagte ein Händler in einer ersten Reaktion. Die Ziele für das Gesamtjahr bestätigte ASML. Demnach soll der Umsatz in diesem Jahr um mindestens ein Viertel höher ausfallen als 2016. Der positive Geschäftsverlauf im Jahr 2017 dürfte sich auch 2018 fortsetzen, so CEO Peter Wennink. (DJ)

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