Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 20. Januar 2016
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    Thyssenkrupp: Gute Geschäfte in China

    Der deutsche Industrie- und Stahlkonzern Thyssenkrupp rechnet trotz des verlangsamten Wirtschaftswachstums in China nicht mit größeren Problemen. "Wir können auch mit einem Wirtschaftswachstum von fünf Prozent in China gut leben", sagte Vorstandschef Heinrich Hiesinger der "Süddeutschen Zeitung". "Für übertriebene Aufregung besteht kein Anlass", fügte er hinzu. Das Geschäft mit Aufzügen laufe in etwa wie im Vorjahr, der Absatz von Autos habe zuletzt wieder angezogen. "2016 wird für die Stahlindustrie in Europa ein schwieriges Jahr werden", sagte Hiesinger weiter. Chinesische Stahlhersteller, meist in staatlicher Hand, lenkten die eigene Überproduktion zurzeit stark in den Export um. Dabei würden Preise angeboten, die nicht kostendeckend seien. In der Folge schreibe die Mehrzahl der chinesischen Hersteller Verluste. "Das ist unfairer Wettbewerb", so Hiesinger. (dpa)

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