Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 20. Januar 2016
  • Unternehmen

    Thyssenkrupp: Gute Geschäfte in China

    Der deutsche Industrie- und Stahlkonzern Thyssenkrupp rechnet trotz des verlangsamten Wirtschaftswachstums in China nicht mit größeren Problemen. "Wir können auch mit einem Wirtschaftswachstum von fünf Prozent in China gut leben", sagte Vorstandschef Heinrich Hiesinger der "Süddeutschen Zeitung". "Für übertriebene Aufregung besteht kein Anlass", fügte er hinzu. Das Geschäft mit Aufzügen laufe in etwa wie im Vorjahr, der Absatz von Autos habe zuletzt wieder angezogen. "2016 wird für die Stahlindustrie in Europa ein schwieriges Jahr werden", sagte Hiesinger weiter. Chinesische Stahlhersteller, meist in staatlicher Hand, lenkten die eigene Überproduktion zurzeit stark in den Export um. Dabei würden Preise angeboten, die nicht kostendeckend seien. In der Folge schreibe die Mehrzahl der chinesischen Hersteller Verluste. "Das ist unfairer Wettbewerb", so Hiesinger. (dpa)

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  • Dienstag, 21. November 2017
  • Flughafen
    Airport-Chef verspricht Job-Effekte

    Der geplante Ausbau des künftigen Hauptstadtflughafens bringt nach Erwartung des Betreibers zahlreiche neue Arbeitsplätze. An den Altflughäfen Tegel und Schönefeld arbeiteten aktuell 21.000 Menschen, sagte Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup. Im Jahr 2035 könnten es einem Gutachten zufolge 55.000 bis 65.000 sein. Lütke Daldrup plant, den Standort BER in Schönefeld bis 2030 auf 48 Millionen Passagiere im Jahr zu erweitern, bis 2040 auf 55 Millionen. Derzeit liegt die Kapazität im alten Schönefelder Terminal bei etwa 13 Millionen Passagieren pro Jahr. Im neuen BER-Terminal sind es laut Planung rund 22 Millionen. Die Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafen liegt mittlerweile bereits mehrere Jahre hinter dem Zeitplan. Ein neuer Starttermin soll noch in diesem Jahr festgelegt werden. (dpa)

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  • Banken
    Deutsche Bank weiter systemrelevant

    Die Deutsche Bank wird nach Einschätzung eines internationalen Beobachtergremiums weiterhin als systemrelevant für die globale Stabilität der Finanzmärkte eingeschätzt. Nach den Kriterien der Prüfer vom internationale Finanzstabilitätsrat (Financial Stability Board/FSB), heißt das, dass der Zusammenbruch einer solchen global operierenden und stark mit anderen Instituten vernetzten Geschäftsbank die Wirtschaft weltweit insgesamt ins Wanken bringen könnte. Der FSB stufte den deutschen Branchenprimus in der aktuellen Bewertung immer noch weit vorne unter den systemrelevanten Banken ein. Das geht aus der am Nachmittag in Basel veröffentlichten aktuellen Liste des FSB hervor. Für die Deutsche Bank ergeben sich daraus konkrete Vorgaben: Banken in dieser Kategorie sind gehalten, einen zusätzlichen Eigenkapitalpuffers von zwei Prozent auf die Risikopositionen zu halten. (dpa)

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