Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 20. Januar 2016
  • Unternehmen

    Thyssenkrupp: Gute Geschäfte in China

    Der deutsche Industrie- und Stahlkonzern Thyssenkrupp rechnet trotz des verlangsamten Wirtschaftswachstums in China nicht mit größeren Problemen. "Wir können auch mit einem Wirtschaftswachstum von fünf Prozent in China gut leben", sagte Vorstandschef Heinrich Hiesinger der "Süddeutschen Zeitung". "Für übertriebene Aufregung besteht kein Anlass", fügte er hinzu. Das Geschäft mit Aufzügen laufe in etwa wie im Vorjahr, der Absatz von Autos habe zuletzt wieder angezogen. "2016 wird für die Stahlindustrie in Europa ein schwieriges Jahr werden", sagte Hiesinger weiter. Chinesische Stahlhersteller, meist in staatlicher Hand, lenkten die eigene Überproduktion zurzeit stark in den Export um. Dabei würden Preise angeboten, die nicht kostendeckend seien. In der Folge schreibe die Mehrzahl der chinesischen Hersteller Verluste. "Das ist unfairer Wettbewerb", so Hiesinger. (dpa)

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  • Donnerstag, 27. Juli 2017
  • Quartalszahlen
    BASF erhöht nach deutlichem Gewinnplus im Quartal Jahresausblick

    BASF schraubt nach einem deutlichen Gewinnplus im Quartal seine Jahresprognose nach oben. Der Betriebsgewinn (Ebit) vor Sondereinflüssen kletterte im zweiten Vierteljahr um 32 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro, wie der weltgrößte Chemiekonzern mitteilte. Experten hatten im Schnitt mit 2,2 Milliarden etwas weniger erwartet. Der Umsatz stieg von April bis Juni um zwölf Prozent auf 16,3 Milliarden Euro und lag damit auf dem Niveau der Analystenprognosen. BASF rechnet nun im Gesamtjahr mit einer deutlichen Verbesserung des Ebit, worunter Vorstandschef Kurt Bock ein Plus von mindestens elf Prozent versteht. Beim Umsatz werden weiter mindestens sechs Prozent Anstieg angepeilt. (rts)

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  • Quartalszahlen
    Samsung erzielt operativen Gewinn auf Rekordniveau

    Dank der starken Nachfrage nach Speicherchips hat der Technologie-Riese Samsung im zweiten Quartal 2017 einen operativen Gewinn in Rekordhöhe erzielt. Er stieg im Jahresvergleich um 72,7 Prozent auf etwa 14,1 Billionen Won (11,1 Milliarden Euro), wie der südkoreanische Marktführer bei Smartphones, Speicherchips und Fernsehern am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz liege im selben Zeitraum bei voraussichtlich 61 Billionen Won. Auch das zweite Halbjahr werde stark werden, prognostizierte das Unternehmen. Zuletzt hatte Samsung einige Herausforderungen wie das Debakel mit brennenden Akkus bei dem Vorzeige-Smartphone Galaxy Note 7 im Herbst zu überstehen. (dpa)

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  • Unternehmen
    Deutsche Bank vor Einigung um Boni-Rückzahlungen

    Die Deutsche Bank steht einem Insider zufolge kurz vor einer Einigung im Streit mit früheren Top-Managern um Bonusrückzahlungen. Der Aufsichtsrat werde im Lauf des Tages zusammenkommen, um einen Einigungsvorschlag zu beraten, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person Reuters. Zuvor hatte das "Handelsblatt" von einer bevorstehenden Einigung berichtet. Die Deutsche Bank wollte die Informationen laut Zeitung nicht kommentieren. (rts)

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