Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 22. Februar 2016
  • Modehaus

    Tom Tailor schließt 100 Läden

    Der Hamburger Modekonzern Tom Tailor will 2016 bis zu 100 seiner 1.500 Läden schließen. Zudem sollen 100 Stellen in der Verwaltung wegfallen, sagte der Vorstandsvorsitzende Dieter Holzer dem Handelsblatt (Dienstag). Der Konzern werde damit ab 2017 bis zu 20 Millionen Euro jährlich einsparen. Im vergangenen Jahr hatte die Aktie des Konzerns mehr als die Hälfte an Wert verloren. "Unsere Kosten sind zu hoch. Wir hätten früher sparen müssen, um die zunehmenden Marktschwankungen auszugleichen", so der Manager. Er versprach den Anlegern mehr Verlässlichkeit: "Wir haben aus Kapitalmarktsicht die Erwartungen zu oft enttäuscht. Künftig müssen wir unsere Prognose so ausrichten, dass wir den Markt nicht enttäuschen - egal, ob wir dann mit der Prognose alle zufriedenstellen." Tom Tailor will seine Jahreszahlen am Dienstag veröffentlichen. (DJ)

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  • Montag, 25. Juli 2016
  • Autobauer
    Airbag-Rückruf kostet Milliarden

    Der Skandal um defekte Airbags des japanischen Zulieferers Takata trifft deutsche Autobauer hart. Bei BMW, Daimler, Audi und Volkswagen seien mehr als sechs Millionen Autos betroffen, berichtete die "Automobilwoche" mit Verweis auf Angaben der Hersteller. Bei BMW seien es seit 2013 rund vier Millionen Fahrzeuge, bei VW 900.000 Pkw und Transporter. Daimler gab die Zahl der betroffenen Fahrzeuge demnach mit rund einer Million an; Audi mit rund 450.000. "Der Schaden insgesamt dürfte schon jetzt bei über zwei Milliarden Euro liegen", sagte Jan Dannenberg von der Management- und Strategieberatung Berylls der "Automobilwoche". Auf ähnliche Summen kam Autoexperte Stefan Bratzel. Er rechnete pro Auto mit Kosten von bis zu 300 Euro. (AFP)

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  • Unternehmen
    Ericsson sucht neuen Vorstandschef

    Der Netzwerkausrüster Ericsson tauscht seinen Chef aus. Vorstandschef Hans Vestberg trete mit sofortiger Wirkung zurück, teilte der Konzern mit. Der bisherige Finanzchef Jan Frykhammar übernehme übergangsweise seinen Posten. Es werde intern und extern nach geeigneten Kandidaten gesucht. Vestberg war insgesamt 28 Jahre für Ericsson tätig, die letzten sieben als Vorstandschef. Der Konzern steckt in Schwierigkeiten. Bei Vorlage der Quartalszahlen vergangene Woche hatten die Schweden weitere Kostensenkungen angekündigt. Der Umsatz ging verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 11 Prozent auf 54,1 Milliarden schwedische Kronen (5,7 Mrd Euro) zurück. Der Gewinn sank um gut ein Viertel auf 1,6 Milliarden Kronen. (dpa)

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