Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 22. Februar 2016
  • Modehaus

    Tom Tailor schließt 100 Läden

    Der Hamburger Modekonzern Tom Tailor will 2016 bis zu 100 seiner 1.500 Läden schließen. Zudem sollen 100 Stellen in der Verwaltung wegfallen, sagte der Vorstandsvorsitzende Dieter Holzer dem Handelsblatt (Dienstag). Der Konzern werde damit ab 2017 bis zu 20 Millionen Euro jährlich einsparen. Im vergangenen Jahr hatte die Aktie des Konzerns mehr als die Hälfte an Wert verloren. "Unsere Kosten sind zu hoch. Wir hätten früher sparen müssen, um die zunehmenden Marktschwankungen auszugleichen", so der Manager. Er versprach den Anlegern mehr Verlässlichkeit: "Wir haben aus Kapitalmarktsicht die Erwartungen zu oft enttäuscht. Künftig müssen wir unsere Prognose so ausrichten, dass wir den Markt nicht enttäuschen - egal, ob wir dann mit der Prognose alle zufriedenstellen." Tom Tailor will seine Jahreszahlen am Dienstag veröffentlichen. (DJ)

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  • Dienstag, 21. November 2017
  • Banken
    Deutsche Bank weiter systemrelevant

    Die Deutsche Bank wird nach Einschätzung eines internationalen Beobachtergremiums weiterhin als systemrelevant für die globale Stabilität der Finanzmärkte eingeschätzt. Nach den Kriterien der Prüfer vom internationale Finanzstabilitätsrat (Financial Stability Board/FSB), heißt das, dass der Zusammenbruch einer solchen global operierenden und stark mit anderen Instituten vernetzten Geschäftsbank die Wirtschaft weltweit insgesamt ins Wanken bringen könnte. Der FSB stufte den deutschen Branchenprimus in der aktuellen Bewertung immer noch weit vorne unter den systemrelevanten Banken ein. Das geht aus der am Nachmittag in Basel veröffentlichten aktuellen Liste des FSB hervor. Für die Deutsche Bank ergeben sich daraus konkrete Vorgaben: Banken in dieser Kategorie sind gehalten, einen zusätzlichen Eigenkapitalpuffers von zwei Prozent auf die Risikopositionen zu halten. (dpa)

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