Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 18. März 2016
  • Unternehmen

    Toshiba plant Rückkehr in die Gewinnzone

    Der von einem schweren Bilanzskandal erschütterte japanische Technologiekonzern Toshiba will durch harte Sanierung im kommenden Geschäftsjahr in die Gewinnzone zurückkehren. Der Traditionskonzern, dessen Produktpalette bislang von Laptop-Computern bis hin zu Atomkraftwerken reicht, unterzieht sich einem weitreichenden Umbau und will sich künftig auf Speicherchips, das Energiegeschäft sowie den Infrastrukturbereich konzentrieren, wie Toshiba bei der Vorlage eines neuen Geschäftsplans mitteilte. Nach einem voraussichtlichen Rekordverlust im laufenden Geschäftsjahr, das am 31. März endet, sollen kommendes Jahr wieder 40 Milliarden Yen (317 Millionen Euro) Gewinn erzielt werden. Für das Geschäftsjahr 2018/2019 wird dann ein Gewinn von 100 Milliarden Yen (793 Mio Euro) angepeilt. (dpa)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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