Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Samstag, 23. Januar 2016
  • Unternehmen

    Toshiba verkauft Bereiche seines Chipgeschäfts

    Der Elektronikkonzern Toshiba plant Insidern zufolge den Verkauf von Teilen seines Chipgeschäfts. Zur Verbesserung der Finanzsituation wolle sich Toshiba unter anderem von der Herstellung von LSI-Halbleitern trennen, die in Autos und Hausgeräten verwendet würden, sagten drei mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Das Bieterverfahren befinde sich noch ganz am Anfang. (rts)

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  • Mittwoch, 29. Juni 2016
  • Autobranche
    Toyota beordert Hybrid-Autos zurück

    Der japanische Autobauer Toyota ruft weltweit 1,43 Millionen Fahrzeuge wegen eines möglichen Airbag-Defekts zurück in die Werkstätten. Betroffen seien Hybrid-Fahrzeuge des Typs Prius und Lexus CT200h aus den Jahren 2010 bis 2012, teilte der Konzern mit. Bei diesen Autos könne es vorkommen, dass der Gasgenerator des Airbags einen kleinen Riss an der Schweißnaht habe. Dies könne letztlich dazu führen, dass der Airbag teilweise aufgeblasen werden und der Generator ins Wageninnere geraten könne. Dadurch bestehe die Gefahr von Verletzungen. Nach Firmenangaben sind bislang keine solchen Verletzungen bekannt. (rts)

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  • Banken
    Arbeitgeber mit Tarifangebot

    In den Tarifverhandlungen für die privaten und öffentlichen Banken haben die Arbeitgeber ein erstes Angebot vorgelegt. Es sehe eine Erhöhung der Tarifgehälter um insgesamt 2,8 Prozent in drei Stufen vor, teilte der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Heinz Laber, mit. Die Laufzeit soll demnach 36 Monate betragen. Laber sprach von einer "klaren Reallohnverbesserung", die es trotz "hoher Belastungen der Unternehmen" geben solle. Er hoffe, dass auf dieser Basis bei der nächsten Verhandlungsrunde ein Ergebnis erzielt werde. Die Gespräche zwischen dem Arbeitgeberverband des privaten Bankgewerbes (AGV) und den Gewerkschaften sollen am 12. Juli fortgesetzt werden. Verhandelt wird über die Gehälter von rund 230.000 Beschäftigten. Die Gewerkschaften Verdi und DBV hatten eine Gehaltserhöhung um 4,9 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten gefordert. Die Gewerkschaft DHV war mit einer Forderung von 4,6 Prozent mehr Gehalt in die Verhandlungen gegangen. (rts)

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  • Unternehmen
    Ticketspezialist Metric ist insolvent

    Der Ticketspezialist Metric zieht wegen massiver Zahlungsschwierigkeiten die Notbremse. Das Unternehmen aus Hannover (früher: Höft & Wessel), das zum Beispiel die Fahrscheinautomaten der Deutschen Bahn stellt und die Schaffner mit mobilen Lesegeräten ausstattet, beantragte eine Insolvenz in Eigenverwaltung. Auslöser der riskanten Schieflage sei eine bereits "eingetretene Zahlungsunfähigkeit", schrieb der Konzern, der gut 400 Mitarbeiter zählt, in einer Pflichtmitteilung. Das Unternehmen war bereits 2013 haarscharf an der Pleite vorbeigeschrammt. Als Retter kam der Düsseldorfer Investor Droege. Das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung meint, dass das Management Herr der Entscheidungen bleibt, aber einen sogenannten Sachwalter als Berater an die Seite gestellt bekommt. Diese "Insolvenz light" soll eine frühzeitige Wende erleichtern, Ziel ist stets eine Sanierung. (dpa)

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