Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 27. Oktober 2014
  • Unternehmen

    Toyota behauptet Spitzenposition vor VW

    Der japanische Autokonzern Toyota hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres seine Position als absatzstärkster Autobauer der Welt vor den Rivalen Volkswagen und General Motors behauptet. Wie der Branchenprimus am Montag bekanntgab, stieg die Zahl der ausgelieferten Autos im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,8 Prozent auf den Rekord von 7,6 Millionen Fahrzeuge. Der VW-Konzern hatte in den ersten drei Quartalen 7,4 Millionen Autos ausgeliefert, der US-Rivale GM 7,3 Millionen. Für das Gesamtjahr peilt die Toyota-Gruppe, zu der auch der Nutzfahrzeughersteller Hino Motors und der Kleinwagenbauer Daihatsu Motor gehören, einen Absatz von 10,2 Millionen Autos an - das wäre Rekord. (dpa)

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  • Donnerstag, 19. Januar 2017
  • Unternehmen
    Kunden klagen auch in Polen gegen VW

    Im Zusammenhang mit dem Abgas-Skandal bei Volkswagen ist gegen den Autobauer in Polen ein Verfahren wegen Irreführung von Kunden auf den Weg gebracht worden. Die Affäre betreffe in Polen eine "große Zahl" von Autofahrern, teilte die polnische Kartellbehörde mit. Das Vorgehen des Autobauers könne den Interessen von Verbrauchern geschadet und gegen Umweltvorschriften verstoßen haben. Das Verfahren richtet sich gegen die Volkswagen Group Polska. Die Kartellwächter können am Ende zu dem Schluss kommen, dass Verbrauchern durch die Diesel-Affäre ein "kollektiver Schaden" entstanden sei. Dem Autobauer droht dann unter anderem ein Bußgeld in Höhe von bis zu zehn Prozent seines Umsatzes. (AFP)

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  • Währungen
    Rubel auf Talfahrt

    Die Aussicht auf Rubel-Verkäufe durch die russische Zentralbank hat die Währung des Landes am Donnerstag auf Talfahrt geschickt. Dollar und Euro legten in der Spitze jeweils etwa ein Prozent zu und kosteten 60,01 und 63,99 Rubel. Genährt wurden die Interventionsspekulationen von Aussagen von Igor Schuwalow. Der gestiegene Ölpreis erlaube seinem Land, Devisen aufzukaufen, zitierten Medien den ersten stellvertretenden russischen Ministerpräsidenten. Außerdem arbeite die Regierung an einem langfristigen Plan, Ausschläge des Rubel-Kurses zu minimieren. Die russische Zentralbank war für einen Kommentar zunächst nicht zu erreichen. Getragen von der Kursrally des wichtigen Exportguts Rohöl hat der Rubel seit Mitte November rund zehn Prozent aufgewertet. Damit werden Waren russischer Firmen auf dem Weltmarkt weniger wettbewerbsfähig. Die Ölsorte Brent aus der Nordsee verteuerte sich in den vergangenen Monaten dank Förderkürzungen wichtiger Exportländer um gut 20 Prozent auf aktuell gut 54 Dollar je Barrel. (rts)

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