Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Samstag, 30. Januar 2016
  • Autobranche

    Toyota leidet unter Stahlmangel

    Toyota erwägt wegen Stahlmangels einen Produktionsstopp in Japan. Hintergrund ist die Explosion eines Heizofens in einem Werk von Aichi Steel, die die Fertigung von Autoteilen beeinträchtigt. "Derzeit gibt es genug Vorrat, um die Produktion der Werke in Japan bis zum 6. Februar aufrecht zu erhalten", sagte ein Sprecher des weltweit größten Autobauers. Anschließend werde je nach Warenbestand von Tag zu Tag entschieden. Aichi Steel will den Betrieb in dem Werk im März wieder aufnehmen. Um welche Autoteile es sich genau handelte, wollte Toyota nicht erläutern. Toyota baut täglich 13.000 bis 14.000 Fahrzeuge in Japan. Verschiedenen Medien zufolge ist ein Produktionsstopp ab dem 8. Februar möglich. (rts)

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  • Sonntag, 28. August 2016
  • Unternehmen
    China stampft Triebwerkbauer aus dem Boden

    China schmiedet einem Medienbericht zufolge einen neuen Konkurrenten im Geschäft mit Flugzeugmotoren. Wie das staatliche Fernsehen am Sonntag berichtete, wird die China Aero-Engine Group mit einem Stammkapital von umgerechnet sieben Milliarden Dollar ausgestattet. Der Konzern mit 96.000 Beschäftigten soll auf den internationalen Märkten wettbewerbsfähig sein und dort etwa der Triebwerktochter Pratt & Whitney des US-Mischkonzerns United Technologies die Stirn bieten. Die neue Gesellschaft entsteht durch die Fusion einer Reihe kleinerer Firmen. Investoren sind die chinesische Regierung, die Hauptstadt Peking sowie Luftfahrtunternehmen. Der Triebwerksbau zählt zu den Technologiebranchen, in denen die Volksrepublik in die Weltspitze vorstoßen will. Weitere Bereiche sind Hochgeschwindigkeitszüge und Kernenergie. (rts)

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