Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 22. März 2016
  • Tourismusbranche

    Türkei-Terror macht Thomas Cook zu schaffen

    Europas zweitgrößter Reiseveranstalter Thomas Cook hofft nach den Terroranschlägen in der Türkei auf ein starkes Last-Minute-Geschäft. Ein Teil der Kunden verschiebe die Entscheidung über den Sommerurlaub wegen politischer Unsicherheiten in einigen Ländern, teilte das Unternehmen mit Marken wie Neckermann Reisen und dem Türkei-Spezialisten Öger Tours in London mit. Laut Vorstandschef Peter Fankhauser gibt es starke Buchungszuwächse für Spanien und seine Inseln sowie Fernziele wie die USA und Kuba. Insgesamt lägen die Sommerbuchungen bislang aber um fünf Prozent niedriger als vor einem Jahr. (dpa)

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  • Freitag, 09. Dezember 2016
  • Unternehmen
    Appel bleibt bis 2022 Post-Chef

    Der Aufsichtsrat der Deutsche Post AG hat in seiner Sitzung den Vertrag des Vorstandsvorsitzenden Frank Appel um weitere fünf Jahre bis Oktober 2022 verlängert. Der 55-jährige Appel gehört seit 2002 dem Vorstand der Deutsche Post DHL Group an und ist seit 2008 Vorstandsvorsitzender. (DJ)

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  • Unternehmen
    Pofalla steigt bei Bahn zum Netzvorstand auf

    Ronald Pofalla wird zum 1. Januar 2017 bei der Deutschen Bahn Vorstand für Infrastruktur. Dies berichten mehrere Medien aus Aufsichtsratskreisen. Die Personalie soll am Mittwoch bei der Aufsichtsratssitzung der Bahn beschlossen werden. Der bisher für das Resort zuständige Vorstand Volker Kefer verlässt das Unternehmen. Er hatte im Juni erklärt, dass er seinen Vertrag nicht verlängern wolle. Ihm wurde angelastet, den Aufsichtsrat zu spät über Kostensteigerungen beim Projekt Stuttgart 21 informiert zu haben. Der frühere Kanzleramtschef Pofalla ist seit August 2015 bei der Bahn und bisher Vorstand Wirtschaft, Recht und Regulierung. (dpa)

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  • Konjunktur
    Deutsche Arbeitskosten steigen schneller

    Die Arbeitskosten in Deutschland sind im dritten Quartal 2016 stärker gestiegen als im Vorquartal. Zwischen Juli und September legten sie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um kalenderbereinigt 2,5 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Im zweiten Quartal hatte der Anstieg 1,9 Prozent betragen. Im Vergleich zum Vorquartal erhöhten sich die Arbeitskosten im dritten Quartal um 0,8 Prozent. Die Arbeitskosten setzen sich aus den Bruttoverdiensten und den Lohnnebenkosten zusammen. Im europäischen Vergleich verteuert sich die Arbeit hierzulande stärker als im Durchschnitt der 28 EU-Mitglieder. Schneller als in Deutschland steigen die Arbeitskosten in Osteuropa, mit zum Teil zweistelligen Zuwachsraten. In Finnland, Italien und Luxemburg sinken die Arbeitskosten hingegen. (DJ)

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  • Konjunktur
    Bundesbank hebt Wachstumsprognose an

    Die Deutsche Bundesbank hat ihre Prognosen für das Wirtschaftswachstum in Deutschland angehoben. Wie aus der gesamtwirtschaftlichen Prognose hervorgeht, rechnet sie für das laufende Jahr mit einem kalenderbereinigten Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,8 Prozent. Im Juni hatte sie ein Wachstum von 1,6 Prozent vorausgesagt. Die Prognose für 2017 wurde auf ebenfalls 1,8 Prozent erhöht. Für 2018 und 2019 erwartet die Bundesbank 1,6 und 1,5 Prozent Wachstum. (DJ)

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  • Konjunktur
    Inflation in China zieht an

    Die Erzeugerpreise in China sind im November mit 3,3 Prozent so stark wie seit fast fünf Jahren nicht mehr gestiegen. Der unerwartet kräftige Zuwachs im Vergleich zum Vorjahresmonat geht auf deutliche Preissteigerungen bei Kohle, Stahl und Nichteisenmetallen zurück. Es deutet nach Angaben von Analysten darauf hin, dass China dem Deflationsdruck entkommen sei. Wie das Statistikamt in Peking ferner berichtete, stiegen die Verbraucherpreise um 2,3 Prozent - so schnell wie seit April nicht mehr. Vor dem Hintergrund der neuen Entwicklung rechnen Experten der australischen ANZ Bank im nächsten Jahr mit einem Zuwachs der Erzeugerpreise von 2,5 Prozent und einer relativ stabilen Inflationsrate von 2,4 Prozent im Jahresvergleich. (dpa)

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  • Donnerstag, 08. Dezember 2016
  • Energie
    Preis für Solarstrom fällt weiter

    Der garantierte Abnahmepreis für Solarstrom in Deutschland sinkt weiter. Die Bundesnetzagentur hat bei einer Auktion 27 Projekten mit einer Leistung von 163 Megawatt den Zuschlag zum Bau gegeben, deren durchschnittlicher Preis bei 6,90 Cent je Kilowattstunde liegt. Diesen Preis erhalten die Betreiber nach Fertigstellung der Anlage für 20 Jahre. Laut Bundesverband Solarwirtschaft ist es das erste Mal, dass der Preis für Sonnenstrom hierzulande unter 7 Cent fällt. In der Vorrunde hatte der Durchschnittspreis bei 7,25 Cent gelegen. Vor einigen Jahren erhielten die Betreiber noch Vergütungen in der Größenordnung von über 30 Cent. (DJ)

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  • Konjunktur
    Wende am russischen Automarkt?

    Erstmals seit fast zwei Jahren hat der kriselnde russische Automarkt wieder leicht zugelegt. Der Absatz sei im November um 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen, teilte die Vereinigung Europäischer Unternehmer (AEB) mit. Demnach wurden mehr als 132.000 Fahrzeuge verkauft. Zuletzt hatte es im Dezember 2014 ein Plus gegeben. Für den Zeitraum Januar bis November stehen die Zeichen aber noch immer auf Krise: Mit knapp 1,3 Millionen Autos wurden seit Jahresbeginn 12 Prozent weniger Fahrzeuge verkauft als in derselben Periode 2015.

    Wegen einer schweren Wirtschaftskrise schaffen sich die Russen schon seit 2013 immer weniger Autos an. Grund ist vor allem ein massiver Kaufkraftverlust, befeuert vom Verfall des Rubel zum Dollar und Euro sowie von hoher Inflation. (dpa)

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  • Unternehmen
    Allianz wird Gas-Netz-Besitzer in Großbritannien

    Der Versicherer Allianz übernimmt zusammen mit anderen Investoren die Mehrheit am britischen Gasnetz des Netzbetreibers National Grid. Das Konsortium vereinbarte die Übernahme von 61 Prozent der Anteile, wie beide Seiten mitteilten. Zudem hat die Investorengruppe eine Option auf weitere 14 Prozent. Die vereinbarten Bedingungen bewerten das gesamte Gasnetz von National Grid auf 13,8 Milliarden Pfund. Bei Abschluss der Übernahme zahlen die Investoren direkt 3,6 Milliarden Pfund. Zudem übernehmen die Käufer Schulden der Briten.

    Energienetze sind für langfristig orientierte Anleger mit ihren gut kalkulierbaren und sicheren Erträgen angesichts der Niedrigzinsen eine wichtige Anlagealternative. Das Gasnetz von National Grid ist rund 130 000 Kilometer lang und bedient rund elf Millionen Kunden. National Grid kündigte an, einen Großteil des Verkaufserlöses als Sonderdividende an seine Aktionäre auszuzahlen. (dpa)

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  • Konjunktur
    Chinesischer Export legt überraschend zu

    Die chinesischen Exporte sind im November nach einem Rückgang im Vormonat wieder moderat gewachsen. Die Ausfuhren legten leicht um 0,1 Prozent zu, wie die Allgemeine Zollverwaltung mitteilte. Im Oktober waren sie um 7,3 Prozent gefallen.  Die Importe stiegen um 6,7 Prozent. Gemessen in Yuan stiegen die Ausfuhren im November um 5,9 Prozent nach einem Rückgang von 3,2 Prozent im Vormonat. Die Einfuhren kletterten um 13 Prozent. Sie waren im Oktober um 3,2 Prozent gewachsen. Die Handelsbilanzüberschuss belief sich damit im November auf 298,11 Milliarden Yuan nach 325,25 Milliarden Yuan im Vormonat. In Dollar schrumpfte der Überschuss auf 44,61 Milliarden von 49,06 Dollar im Vormonat. Ökonomen hatten 46,25 Milliarden Dollar prognostiziert.  (DJ)

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  • Konjunktur
    Japan verlangsamt Wachstum

    Die japanische Wirtschaft ist im Quartal von Juli bis September mit einem schwächeren Tempo gewachsen als erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt legte im dritten Quartal annualisiert um 1,3 Prozent zu. In der ersten Veröffenlichung betrug die Wachstumsrate noch 2,2 Prozent, wie die Regierung mitteilte. Im ersten Quartal hatte das Wachstum 2,8 und im zweiten Quartal 1,8 Prozent betragen, was jeweils höher war als erwartet. (DJ)

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