Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 21. Mai 2014
  • Wirtschaftsforum

    Tui-Chefaufseher fährt zu Putin

    Der Aufsichtsratschef von Europas größtem Reisekonzern Tui, Klaus Mangold, hat im Zuge der Ukrainekrise Gespräche der deutschen Wirtschaft mit russischen Unternehmen verteidigt. "Wir müssen schauen, dass wir mit Russland weiterhin einen Gesprächsfaden haben", sagte er vor dem Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg im Interview mit der ARD. Er werde deshalb wie geplant zu der Konferenz fahren. Andere Topmanager, darunter der Chef des größten deutschen Energiekonzerns Eon, Johannes Teyssen, hatten abgesagt. Die Teilnahme an der Konferenz von Donnerstag bis Samstag ist wegen der Ukrainekrise umstritten.

    Mangold war zehn Jahre lang Vorsitzender des Ostausschusses der Deutschen Wirtschaft und brachte Exporte deutscher Unternehmen nach Osteuropa voran. Russlands Präsident Wladimir Putin werde während des dreitägigen Forums nur einmal auftreten, erklärte er. "Ich lasse mich natürlich von Herrn Putin nicht instrumentalisieren. Ich gehe dort hin, weil ich eine eigene wirtschaftliche Agenda habe. Wir haben vieles an Kontakten, die man auch in diesen Zeiten weiterpflegen muss." (dpa)

    Dax-Vorstände bleiben Putin fern

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  • Dienstag, 22. August 2017
  • Unternehmen
    Provident Financial in Turbulenzen

    Die zweite Gewinnwarnung innerhalb weniger Wochen und der Rücktritt des Vorstandschefs haben Anleger von Provident Financial auf dem falschen Fuß erwischt. Die Aktien brachen um 60,3 Prozent auf ein Neun-Jahres-Tief von 693,50 Pence ein und waren der mit Abstand größte Verlierer im Londoner Auswahlindex "Footsie". Der Eigenheimfinanzierer senkte erneut seine Ergebnisprognose für dieses Jahr, will keine Dividende mehr bezahlen und setzte Firmenchef Peter Crook vor die Tür. Zudem will die britischen Finanzaufsicht FCA ein Produkt des Konzerns unter die Lupe nehmen. Der Hypothekenfinanzierer ist auf die Vermittlung von Darlehen für Schuldner mit geringer Bonität ("Subprime") spezialisiert. Provident Financial hat nach eigenen Angaben Schwierigkeiten, fällige Raten einzutreiben. Zudem ging das Kreditvolumen in den vergangenen Monaten zurück. (rts)

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  • Versicherungen
    Zurich plant Stellenstreichungen

    Der Versicherer Zurich prüft einen weiteren Stellenabbau in der Schweiz. Der Konzern wolle Funktionen wie Finanzen und Controlling straffen, erklärte ein Sprecher. Es sei aber zu früh zu sagen, wie viele Mitarbeiter von der Maßnahme betroffen sein würden. Zuvor hatte das Online-Portal "Finews" berichtet, dass Zurich intern die Streichung von rund 200 Stellen angekündigt habe. Konzernchef Mario Greco hatte das Sparziel im November 2016 angehoben und will die Kosten bis zum Jahr 2019 um 1,5 Milliarden US-Dollar drücken. (rts)

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  • Halbjahreszahlen
    Gewinn bei Zooplus stagniert

    Der Internethändler für Heimtierbedarf, Zooplus, hat seinen Umsatz im ersten Halbjahr kräftig gesteigert. Anlaufkosten für neue Lager und zusätzliche Personalkosten drückten den Gewinn vor Steuern jedoch auf das Niveau des Vorjahres. Haupttreiber des Umsatzwachstums war das nachhaltige Stammkundengeschäft, wie das im SDax notierte Unternehmen mitteilte. Die Jahresprognose bestätigte Zooplus. Der Umsatz stieg von Januar bis Juni um 21 Prozent auf 517 Millionen Euro. Der Vorsteuergewinn lag mit rund 5,1 Millionen Euro in etwa auf Vorjahresniveau. Den leichten Rückgang der Rohmarge von 24,9 Prozent im Vorjahreszeitraum auf 24,5 Prozent begründete Zooplus mit einem sehr wettbewerbsintensiven Marktumfeld. Im Gesamtjahr erwartet Zooplus weiterhin Umsatzerlöse von mindestens 1,125 Milliarden Euro und einen Vorsteuergewinn in der Spanne von 17 bis 22 Millionen Euro. (DJ)

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