Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 08. September 2014
  • Unternehmen

    Twitter will in Deutschland stärker Fuß fassen

    Das Online-Netzwerk Twitter will in Deutschland bei Nutzerzahl und Werbung deutlich zulegen. "Es wird für uns schwer, in Europa erfolgreich zu sein, wenn wir nicht in Deutschland erfolgreich sind", sagte Twitter-Manager Ali Jafari. Der deutsche Markt bewege sich langsamer als etwa der Heimatmarkt USA, sagte Thomas de Buhr, der Geschäftsführer von Twitter Deutschland. "Ich würde sagen, es gibt eine Verzögerung von zwei Jahren. Wir sind einfach etwas zögerlicher." Die Fußball-WM habe für einen Schub gesorgt, betonten die beiden Twitter-Führungskräfte. Twitter stockt derzeit die Zahl seiner Mitarbeiter in Deutschland auf und eröffnete nach Berlin ein zweites Büro in Hamburg. (dpa)

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  • Mittwoch, 01. März 2017
  • Schwerindustrie
    China streicht Stellen von 500.000 Stahl- und Kohlearbeitern

    Angesichts massiver Überkapazitäten soll in der chinesischen Stahl- und Kohleindustrie in diesem Jahr eine halbe Million Jobs wegfallen. Den betroffenen Arbeitern werde die Teilnahme an einem Jobvermittlungsprogramm oder ein vorzeitiger Ruhestand angeboten, teilte der zuständige Minister Yin Weimin mit. Die Regierung hatte im vergangenen Jahr angekündigt, in der Stahl- und Kohleindustrie insgesamt 1,8 Millionen Arbeitsplätze zu streichen.

    Im vergangenen Jahr fielen 726.000 Jobs weg. In China wird mehr als die Hälfte des weltweit hergestellten Stahls produziert. Die Branche leidet unter enormen Überkapazitäten bei gleichzeitig schwächelnder Nachfrage. Chinesischen Stahlfirmen wird zudem Preisdumping vorgeworfen.

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  • Unternehmen
    KlöCo kehrt in Gewinnzone zurück

    -Der Stahlhändler Klöckner & Co hat im vergangenen Jahr wieder einen Gewinn erzielt und das beste operative Ergebnis seit fünf Jahren verbucht. Die Aktionäre sollen eine Dividende 20 Cent je Aktie erhalten, teilte das Unternehmen mit. Im Vorjahr hatte das SDax-Unternehmen die Ausschüttung ausgesetzt. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) vor Restrukturierungsaufwendungen mehr als verdoppelte sich von 86 Millionen auf 196 Millionen Euro. Unter dem Strich erzielte die Klöckner & Co SE einen Gewinn von 38 Millionen Euro, nach einem Verlust von 349 Millionen Euro im Vorjahr. Ein Grund für den hohen Fehlbetrag 2015 waren Abschreibungen auf die Nordamerika-Aktivitäten des Konzerns. (DJ)

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  • Unternehmen
    Rheinmetall verdient mehr

    Der Rüstungskonzern und Autozulieferer Rheinmetall hat im Geschäft mit Waffen und Munition einen Lauf. Im abgelaufenen Jahr wuchsen Umsatz und Ergebnis der Rüstungssparte prozentual deutlich zweistellig, wie das im MDax notierte Unternehmen auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Auch die Auftragslage gibt weiter Auftrieb. Der Konzernumsatz kletterte im vergangenen Jahr insgesamt um 8 Prozent auf 5,6 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis (Ebit) legte um 23 Prozent auf 353 Millionen Euro zu. Die Rüstungssparte ist im Konzern mittlerweile die größere, das Autogeschäft jedoch noch profitabler. Analysten rechnen bei den Düsseldorfern auch künftig mit guten Geschäften bei Waffensystemen und Munition. (dpa)

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  • Konjunktur
    Chinas Dienstleister schwächeln - Industrie legt zu

    China hat gemischte Daten zur Wirtschaftsentwicklung vorgelegt. Der offizielle Einkaufsmanagerindex für die Dienstleister der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt sank im Februar auf 54,2 Punkte, wie aus der offiziellen Erhebung hervorging. Im Januar waren es noch 54,6 Zähler. Das Barometer liegt damit aber weiter deutlich über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Der Index für die Industrie stieg indes an. Er lag mit 51,6 Stellen um 0,3 Punkte über dem Vormonat. Der private Caixin/Markit-Einkaufsmanagerindex für die Industrie stieg um 0,7 auf 51,7 Punkte.  (rts)

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