Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 02. Februar 2016
  • Quartalszahlen

    UBS steigert Gewinn kräftig

    Die Schweizer Großbank UBS hat 2015 trotz einer Schwäche zum Jahresende deutlich mehr verdient. Dabei profitierte der Deutsche-Bank-Konkurrent unter anderem von einem starken Geschäft in der Vermögensverwaltung und einer Erholung im Investmentbanking. Der Vorsteuergewinn sei um 123 Prozent auf 5,5 Milliarden Franken (5 Milliarden Euro) gestiegen, teilte das Geldinstitut in Zürich mit. Dank Steuergutschriften fiel das Ergebnis unter dem Strich mit 6,2 (Vorjahr: 3,5) Milliarden Franken sogar noch höher aus. Die UBS will für das vergangene Jahr insgesamt 85 (Vorjahr: 75) Rappen als Gewinnbeteiligung an die Anteilseigner auszahlen - 25 Rappen gehen dabei auf die Steuereffekte zurück. (dpa)

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  • Freitag, 26. Mai 2017
  • Unternehmen
    Uniper klagt im Streit mit RWE

    Der Versorger Uniper geht im Streit um Lieferverträge für das neue Steinkohlekraftwerk Datteln 4 gerichtlich gegen den Konkurrenten RWE vor. Uniper habe eine Feststellungsklage vor dem Landgericht Essen eingereicht, bestätigte ein Sprecher einen Bericht des "Manager Magazin". In dem Konflikt geht es darum, ob RWE vor über zehn Jahren geschlossene Lieferverträge annullieren darf, die auf höheren Preisen basieren als sie aktuell verlangt werden.

    Aus Sicht Unipers sei das Vertragswerk weiter gültig, sagte ein Uniper-Sprecher. Ein RWE-Sprecher sagte, Gespräche zu einer Beilegung des Konflikts hätten zu keinem Ergebnis geführt. Das Steinkohlekraftwerk Datteln sollte eigentlich schon 2011 ans Netz gehen, lange Rechtsstreitigkeiten um die Planung des Kraftwerks hatten dies jedoch verhindert. Nun soll Datteln voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2018 Strom produzieren. (rts)

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  • Konjunktur
    Stimmungsindizes in Italien sinken unerwartet

    In Italien hat sich die Stimmung von Unternehmen und Verbrauchern überraschend eingetrübt. Das Barometer für das Geschäftsklima sank im Mai um 0,4 auf 106,8 Punkte, wie das Statistikamt Istat mitteilte. Der Teilindex für die Stimmung in der Industrie fiel um 0,8 auf 106,9 Zähler. Hier hatten Ökonomen mit einem leichten Anstieg gerechnet. Auch die Verbraucherlaune verschlechterte sich. Dieser Indikator sank um 2,0 auf 105,4 Punkte und damit auf den tiefsten Stand seit Januar 2015. (rts)

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  • Konjunktur
    Exporteure sind äußerst zuversichtlich

    Deutschlands Exporteure sind dem Ifo-Institut zufolge derzeit so zuversichtlich wie seit fast drei Jahren nicht mehr. Das Barometer für die Geschäftsaussichten der Betriebe stieg im Mai auf den höchsten Stand seit Januar 2014, wie die Münchner Forscher mitteilten. "Die deutschen Exporte sind weiter auf Wachstumskurs", sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest.

    Unterm den Strich peilten fast alle Branchen einen Anstieg ihrer Ausfuhren an. "Der größte Optimismus zeigt sich bei den Unternehmen der Bekleidungsindustrie." Auch im Maschinenbau rechneten die Firmen mit deutlich mehr Aufträgen aus dem Ausland. Der Index stieg dort auf den höchsten Wert seit Februar 2011. In der Elektrobranche hingegen habe es einen Dämpfer auf hohem Niveau gegeben. (rts)

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