Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 05. März 2015
  • Finanzen

    US-Banken bestehen Fed-Stresstest

    Alle 31 Banken haben die erste Runde des US-Stresstests bestanden. Die Geldhäuser hätten genügend Kapitalpuffer, um eine große Krise zu überstehen, teilte die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) nach Börsenschluss mit. Auch die US-Tochter der Deutschen Bank, die erstmals an der Prüfung teilnahm, bekam das Gütesiegel - zumindest für den ersten Teil der Belastungsprobe. In diesem Abschnitt des mehrteiligen Tests konnten alle Finanzinstitute die geforderte Kernkapitalquote von fünf Prozent vorweisen. In dem Gesundheitscheck prüft die Fed nun regelmäßig die Kredit- und Anleihen-Portfolios der Institute auf ihre Krisenfestigkeit. In einem zweiten Schritt müssen die Geldinstitute zudem ihre Pläne zur Auszahlung von Dividenden und Aktienrückkäufen von der Fed absegnen lassen. Diese Ergebnisse werden am 11. März veröffentlicht. (rts)

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  • Dienstag, 27. Juni 2017
  • Banken
    Nomura wählt Frankfurt als Brexit-Exil

    Die japanische Bank Nomura hat sich für Frankfurt als künftigen EU-Standort entschieden. Um auch nach dem Brexit alle Dienstleistungen in der Europäischen Union anbieten zu können, beantragte die Bank eine Lizenz für eine neue Tochtergesellschaft am Main, wie Nomura mitteilte. Wie viele Arbeitsplätze Nomura nach Frankfurt verlagert, blieb zunächst offen. Nach dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens brauchen in London ansässige Finanzinstitute eine eigene Gesellschaft mit Banklizenz in einem EU-Land, um ihre Produkte und Dienstleistungen in den verbleibenden 27 Mitgliedstaaten vertreiben zu dürfen. Der Verband der Auslandsbanken erwartet, dass durch den Brexit in den nächsten zwei Jahren 3000 bis 5000 Arbeitsplätze in Frankfurt entstehen. Erst vergangene Woche hatte Japans zweitgrößter Wertpapierhändler Daiwa Securities angekündigt, eine Lizenz für eine neue Tochter in Frankfurt zu beantragen. (rts)

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