Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 21. Februar 2016
  • Abgas-Skandal

    US-Behörde fordert mehr Elektro-VW

    Volkswagen soll einem Zeitungsbericht zufolge nach dem Willen der US-Umweltbehörde EPA mehr für den Ausbau der Elektromobilität in den USA tun. Bei den Gesprächen zur Lösung des Abgas-Skandals gehe es neben Strafzahlungen auch um Wiedergutmachung etwa über die Errichtung von Ladesäulen oder den Bau von E-Autos in den USA, heißt es in einem Bericht der "Welt am Sonntag". Weder die EPA noch VW wollten sich zum Inhalt der nach wie vor laufenden Gespräche äußern. Beide Seiten verhandeln derzeit, um eine Lösung für den Skandal um die Manipulationen bei Diesel-Abgasen zu finden. Das "Manager Magazin" berichtet in seiner aktuellen Ausgaben, VW rechnen angesichts der umfangreichen Gespräche nicht mit einer Einigung vor Ende März. Ein VW-Sprecher hatte dazu gesagt: "Das sind Spekulationen, die wir nicht kommentieren." (dpa)

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  • Freitag, 24. März 2017
  • Unternehmen
    Toshiba plant Insolvenz für Westinghouse

    Der angeschlagene japanische Industriekonzern Toshiba will Insidern zufolge am 31. März seine US-Atomtochter über ein Insolvenzverfahren aus der Krise führen. Das Unternehmen habe die Banken über die Pläne informiert, noch im März Gläubigerschutz für die Sparte Westinghouse zu beantragen, sagten mit dem Vorgang vertraute Personen. Die Belastungen dadurch würden auf eine Billion Yen (umgerechnet 8,3 Mrd Euro) im laufenden Geschäftsjahr beziffert. Toshiba erklärte, der Konzern wolle sich derzeit noch nicht zu der Thematik äußern. Über eine Insolvenz müsse der Verwaltungsrat entscheiden. Zuletzt war auch von einem Verkauf der Mehrheit an Westinghouse die Rede. Toshiba steckt nach einer Affäre um jahrelange Bilanzmanipulationen und wegen Abschreibungen in Milliardenhöhe auf das US-Atomgeschäft tief in der Krise. Bei Westinghouse liefen Kosten für übernommene AKW-Projekte aus dem Ruder. Um an frisches Geld zu kommen, soll die profitable Chipsparte verkauft werden. (rts)

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  • Unternehmen
    Bescherung für Salzgitter-Aktionäre

    Die Salzgitter AG erhöht die Dividende, nachdem der Stahlkonzern im vergangenen Jahr dank seines Sparprogramms trotz rückläufiger Umsätze deutlich mehr verdient hat. Ausgezahlt werden sollen 0,30 Euro je Aktie, nachdem die Aktionäre im Vorjahr 0,25 Euro erhalten hatten, wie Salzgitter anlässlich seiner Bilanzpressekonferenz mitteilte. Vor Steuern war der Gewinn 2016 auf 53,2 Millionen Euro von 4,1 Millionen im Jahr zuvor gestiegen, wie das Unternehmen bereits Ende Februar berichtet hatte. Seine eigenen Prognosen erreichte der zweitgrößte deutsche Stahlkonzern damit. Er hatte einen Vorsteuergewinn von 30 bis 60 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Das Nettoergebnis verbesserte sich auf 56,8 Millionen Euro von minus 56 Millionen Euro. Der Umsatz ging auf 7,91 Milliarden von 8,62 Milliarden Euro zurück. (dpa)

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  • Unternehmen
    Sparpläne bei der Deutschen Börse

    Die Deutsche Börse tritt wegen des erwarteten Scheiterns ihrer Fusion mit der Londoner LSE und sinkender Umsätze auf die Kostenbremse. In Finanzkreisen wurden Informationen der "Süddeutschen Zeitung" bestätigt, wonach der Konzern kurzfristig Einsparungen "in mindestens zweistelliger Millionenhöhe" plant. Zudem gelte zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der angestrebte Zusammenschluss mit der London Stock Exchange (LSE) gilt als gescheitert, seit London sich weigert, weitere Auflagen der Brüsseler Wettbewerbshüter zu erfüllen. In der nächsten Woche wird die Entscheidung der EU-Kommission erwartet. Ein Sprecher der Deutschen Börse wollte den Bericht nicht kommentieren.  (dpa)

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