Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 21. Februar 2016
  • Abgas-Skandal

    US-Behörde fordert mehr Elektro-VW

    Volkswagen soll einem Zeitungsbericht zufolge nach dem Willen der US-Umweltbehörde EPA mehr für den Ausbau der Elektromobilität in den USA tun. Bei den Gesprächen zur Lösung des Abgas-Skandals gehe es neben Strafzahlungen auch um Wiedergutmachung etwa über die Errichtung von Ladesäulen oder den Bau von E-Autos in den USA, heißt es in einem Bericht der "Welt am Sonntag". Weder die EPA noch VW wollten sich zum Inhalt der nach wie vor laufenden Gespräche äußern. Beide Seiten verhandeln derzeit, um eine Lösung für den Skandal um die Manipulationen bei Diesel-Abgasen zu finden. Das "Manager Magazin" berichtet in seiner aktuellen Ausgaben, VW rechnen angesichts der umfangreichen Gespräche nicht mit einer Einigung vor Ende März. Ein VW-Sprecher hatte dazu gesagt: "Das sind Spekulationen, die wir nicht kommentieren." (dpa)

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  • Sonntag, 25. September 2016
  • Konjunktur
    Nobelpreisträger warnt vor Geldschwemme

    Die weltweit anhaltende Schwemme billigen Geldes verfehlt aus Sicht des Wirtschafts-Nobelpreisträgers Edward Prescott ihr Ziel, das Wachstum auf breiter Front stärker anzutreiben. Die Politik massiver Anleihenkäufe, die die Geldmenge immer mehr erhöht, und die Niedrigzins-Strategie der mächtigsten Notenbanken hätten keine größeren Auswirkungen auf die Realwirtschaft, sagte der US-Ökonom der "Welt am Sonntag". Dabei gerieten die Zentralbanken, die eigentlich neutral agieren sollen, zunehmend unter politischen Druck. Es sei "erwiesen, dass Geldpolitik keine nachhaltigen Effekte auf Wachstum und Beschäftigung hat", meinte der 2004 mit dem Nobelpreis prämierte Wissenschaftler. Etliche Ökonomen vertreten diese These von der "Neutralität" des Geldes. Befürworter der Billionen-Geldschöpfung argumentieren dagegen, dass etwa niedrige Zinsen die Kreditvergabe - und damit indirekt auch Investitionen und Konsum - ankurbeln. (dpa)

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  • Unternehmen
    Deutsche Airlines wollen Klimaabgabe

    Vor neuen Verhandlungen über mehr Klimaschutz im Luftverkehr wirbt die deutsche Branche für umfassende weltweite Instrumente. Nur ein verbindliches System mit hoher Abdeckung der CO2-Emissionen führe zu Planungssicherheit für die Fluggesellschaften und einem fairen Wettbewerb, sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), Stefan Schulte. Bei der Vollversammlung der internationalen Luftverkehrsorganisation ICAO im kanadischen Montreal soll von diesem Dienstag an über eine Emissionsabgabe für Airlines beraten werden. Daraus sollen Klimaschutzprojekte bezahlt werden. "Für den Erfolg des Abkommens ist entscheidend, dass möglichst viele Staaten von Beginn an dabei sind", sagte Schulte. Daher reiche es nicht aus, dass ein Entwurf der ICAO zunächst nur eine freiwillige Teilnahme vorsehe. (dpa)

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