Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 22. Oktober 2014
  • Unternehmen

    US-Chemiekonzern Dow Chemical füllt sich die Kasse

    Der US-Chemiekonzern Dow Chemical hat im dritten Quartal dank einer guten Entwicklung in den Sparten Performance Plastics und Performance Materials den Gewinn deutlicher erhöht als gedacht. Der Konzernumsatz kletterte um fünf Prozent auf 14,4 Milliarden Dollar unter anderem dank der Preiserhöhungen. Unter dem Strich wies Dow Chemical einen Gewinn von 937 Millionen Dollar nach 679 Millionen Dollar im Vorjahr aus.

    Die geografische Diversifikation des Konzerns habe für ein starkes Quartal gesorgt und sowohl Umsatz als auch Gewinn angetrieben, hieß es. Die Sparte Performance Plastics hat in dem Dreimonatszeitraum so viel umgesetzt wie noch nie. Der Erlös stieg um acht Prozent auf 3,9 Milliarden Dollar und in allen Regionen wurden dabei höhere Umsätze erreicht. Ein prozentual zweistelliges Umsatzplus erreichten die Regionen Nordamerika und Lateinamerika.

    Die in Midland im US-Bundesstaat Michigan ansässige Dow Chemical produziert eine breite Palette an Chemieerzeugnissen. Abnehmer finden sich in der Landwirtschaft, der Energie-, Automobil- und Baubranche und auch in der Verpackungsindustrie. (DJ)

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  • Mittwoch, 25. Mai 2016
  • Zulassungszahlen
    Nutzfahrzeug-Boom in Europa hält an

    Die Lastwagen-Verkäufe in Europa legen weiter zu. Im April stieg die Zahl der Neuzulassungen in der EU gegenüber dem Vorjahr um 14,6 Prozent auf 195.013 Lastwagen, Lieferwagen und Busse, wie der europäische Branchenverband Acea mitteilte. Damit sei der Absatz den 16. Monat in Folge gestiegen. Besonders gefragt waren schwere Lastwagen mit einem Gewicht von mehr als 16 Tonnen. Der Absatz stieg um 22,2 Prozent. Leichte Nutzfahrzeuge mit einem Gewicht von weniger als 3,5 Tonnen, die den größten Anteil an den Lastwagenverkäufen haben, legten um 13,6 Prozent zu. Seit Anfang des Jahres war der Nutzfahrzeug-Absatz in der EU um 12,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Als Gründe für den Boom nannten Branchenvertreter zuletzt die gute wirtschaftliche Entwicklung in Europa, den Erneuerungsbedarf der Flotten, insbesondere in Südeuropa, sowie das niedrige Zinsniveau. Außerhalb von Europa sieht es allerdings deutlich weniger rosig aus: Die schwierige Lage in wichtigen Märkten wie Nordamerika, dem Mittleren Osten, Brasilien und Indonesien hatte den Autobauer Daimler - einen der größten Lkw-Bauer der Welt - vergangene Woche dazu gezwungen, seine Absatz- und Gewinnerwartungen für seine Lastwagensparte deutlich zu senken. (dpa)

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  • Kooperation
    Toyota steigt bei Uber ein

    Der japanische Autobauer Toyota steigt beim Fahrdienstanbieter Uber ein. Über die Zusammenarbeit mit Uber wolle Toyota seinen Kunden neue "sichere, bequeme und attraktive Mobilitätsdienste" anbieten, hieß es in einer Erklärung. Darin war auch die Rede von einer strategischen Investition Toyotas in nicht genannter Höhe. Nahezu zeitgleich gab der deutsche Autobauer Volkswagen seine Zusammenarbeit mit dem Uber-Konkurrenten Gett bekannt. VW erklärte, dafür 300 Millionen US-Dollar (knapp 270 Millionen Euro) investieren zu wollen. Pioniere in dieser Hinsicht sind beide Autobauer nicht: Die Opel-Mutter General Motors (GM) hatte bereits im März ihre Zusammenarbeit mit dem US-Fahrdienstanbieter Lyft bekanntgegeben. (AFP)

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