Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 04. März 2016
  • Konjunktur

    US-Handelsbilanz weckt Sorgen

    Das Handelsbilanzdefizit der USA ist im Februar deutlich höher als prognostiziert ausgefallen. Beobachter werteten die Entwicklung als Hinweis darauf, dass sich das flaue Wachstum der Weltwirtschaft mittlerweile auch in der US-Wirtschaft bemerkbar macht. Das Defizit betrug nach vorläufigen Berechnungen 45,68 Milliarden Dollar. Im Vorfeld befragte Volkswirte hatten nur mit 44,00 Milliarden Dollar gerechnet. Die Exporte sanken um 2,1 Prozent auf 176,46 Milliarden Dollar, das war das niedrigste Volumen seit Februar 2011. Die Importe reduzierten sich mit 1,3 Prozent auf 222,13 Milliarden Dollar etwas gedämpfter. (DJ)

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  • Sonntag, 22. Oktober 2017
  • Konjunktur
    Arbeitslosigkeit in China fällt auf 16-Jahres-Tief

    Die Arbeitslosenquote in China ist offiziellen Angaben zufolge auf den tiefsten Stand seit rund 16 Jahren gesunken. Sie fiel Ende September auf 3,95 Prozent und damit erstmals seit 2001 unter die Marke von vier Prozent, wie das Arbeitsministerium in Peking mitteilt. In den ersten neun Monate seien 10,97 Millionen neue Stellen geschaffen worden. Das seien 300.000 mehr als im vorigen Jahr. Damit seien die Ziele der Regierung für dieses Jahr bereits erfüllt. Sie hatte rund elf Millionen neue Jobs und eine Arbeitslosenquote unter der Marke von 4,5 Prozent vorgegeben. Um soziale Unruhen in dem bevölkerungsreichen Land der Welt zu vermeiden, ist Stabilität am Arbeitsmarkt einer der Prioritäten der Regierung. Trotz des kräftig abgekühlten Wirtschaftswachstums liegt die offizielle Arbeitslosenquote in China seit Jahren bei knapp über vier Prozent - 2016 lag sie bei 4,02 Prozent. Experten geben allerdings zu bedenken, dass die offizielle Quote das Ausmaß der Beschäftigung nicht genau widerspiegelt, da darin die Millionen Wanderarbeiter in der Volksrepublik nicht berücksichtigt werden. (rts)

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