Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 04. März 2016
  • Konjunktur

    US-Handelsbilanz weckt Sorgen

    Das Handelsbilanzdefizit der USA ist im Februar deutlich höher als prognostiziert ausgefallen. Beobachter werteten die Entwicklung als Hinweis darauf, dass sich das flaue Wachstum der Weltwirtschaft mittlerweile auch in der US-Wirtschaft bemerkbar macht. Das Defizit betrug nach vorläufigen Berechnungen 45,68 Milliarden Dollar. Im Vorfeld befragte Volkswirte hatten nur mit 44,00 Milliarden Dollar gerechnet. Die Exporte sanken um 2,1 Prozent auf 176,46 Milliarden Dollar, das war das niedrigste Volumen seit Februar 2011. Die Importe reduzierten sich mit 1,3 Prozent auf 222,13 Milliarden Dollar etwas gedämpfter. (DJ)

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  • Donnerstag, 29. Juni 2017
  • Unternehmen
    H&M überrascht mit kräftigem Gewinn-Plus

    Zusätzliche Filialen und ein Sparkurs zahlen sich für den schwedischen Modekonzern H&M aus. Der Gewinn stieg im zweiten Quartal um zehn Prozent auf 7,71 Milliarden schwedische Kronen (knapp 790 Millionen Euro), wie die Nummer zwei in Europa nach der Zara-Mutter Inditex am Donnerstag mitteilte. Von Reuters befragte Analysten hatten mit einem weitaus geringeren Plus gerechnet. An der Börse kamen die Zahlen gut an: Die Aktie legte um mehr als drei Prozent zu. Die Schweden hinken trotz des Gewinnanstiegs dem spanischen Marktführer hinterher. Inditex schaffte zuletzt ein Plus von 18 Prozent, unter anderem dank des Ausbaus des Online-Geschäfts. Zu schaffen machten H&M Abschreibungen, weil Bekleidung aus der Wintersaison in den Lagern liegen blieb. "Das Geschäft in Großbritannien, Skandinavien und Osteuropa sowie in einigen Wachstumsmärkten war gut", sagte H&M-Chef Karl-Johan Persson. In den USA, China, den Niederlanden und der Schweiz sei es dagegen schlechter gelaufen. Auch für das laufende Sommerquartal sei mit Abschreibungen auf Lagerbestände zu rechnen.

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