Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 24. März 2016
  • Konjunktur

    US-Industrie spürt den Dollar

    Die US-Industrie muss im Februar einen Auftragseinbruch verkraften. Die Bestellungen für langlebige Güter - von Haushaltsgeräten bis hin zu Flugzeugen - sanken zum Vormonat um 2,8 Prozent, wie das Handelsministerium in Washington mitteilte. Im Vorfeld befragte Fachleute hatten mit einem Minus von 2,9 Prozent gerechnet. Zugleich zogen die Aufträge im Januar nach revidierten Daten mit 4,2 Prozent weniger stark an als zunächst berechnet. Die Industrie trägt etwa zwölf Prozent zum Bruttoinlandsprodukt der USA bei. (rts)

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  • Dienstag, 28. Juni 2016
  • Agrarwirtschaft
    Kleine Milchviehhalter geben auf

    Wegen geringer Ertragsaussichten geben immer mehr kleine Milchbauern in Deutschland die Viehhaltung auf. Die Zahl der Betriebe mit Milchkühen war Anfang Mai um 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert gesunken, wie das Statistische Bundesamt berichtete. Zum Stichtag besaßen noch 71.302 Betriebe Milchkühe. Das waren 3460 Betriebe weniger als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Milchkühe sank hingegen im selben Zeitraum nur um 0,3 Prozent auf 4,27 Millionen Tiere. Es hat also eine Konzentration der Milchproduktion stattgefunden. (dpa)

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  • IPO
    Line setzt Preisspanne fest

    Der japanische Whatsapp-Rivale Line könnte bei seinem Börsengang mehr als 1 Milliarde US-Dollar einsammeln. Line legte die Preisspanne am Dienstag auf 2700 bis 3200 Yen fest. Damit könnte der Betreiber des Messaging-Dienstes bis zu 112 Milliarden Yen oder umgerechnet 1,1 Milliarden Dollar einsammeln. Line plant kommenden Monat ein Doppellisting in Tokio und in New York. Die Line Corp bietet für den Gang aufs Parkett in Japan am 15. Juli 13 Millionen neue Aktien und 22 Millionen Wertpapiere in New York einen Tag zuvor. Weitere 5,25 Millionen Aktien könnten als Mehrzuteilungsoption angeboten werden. Es wird das größte IPO in Japan seit dem Börsengang der japanischen Post und ihrer beiden Finanztöchter, die zusammen rund 12 Milliarden Dollar einspielten.

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  • Konjunktur
    Deutsche Importpreise ziehen an

    Die Importpreise in Deutschland sind im Mai spürbar gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt berichtete, kletterte der Index der Einfuhrpreise im Vergleich zum Vormonat um 0,9 Prozent. Ökonomen hatten nur einen Anstieg von 0,6 Prozent prognostiziert. Im Vergleich zum Vorjahr wurde ein Importpreisrückgang von 5,5 Prozent registriert. Hier war im Vorfeld ein Rückgang von 5,8 Prozent erwartet worden. Im Vormonat waren die Importpreise um 0,1 Prozent im Monats- und um 6,6 Prozent im Jahresvergleich gesunken. Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse lag den Angaben zufolge im Mai um 0,2 Prozent höher als im Vormonat, während sich im Jahresvergleich ein Rückgang um 3,5 Prozent ergab. (DJ)

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